Mehr Effizienz und höhere Qualität für die spanende Fertigung

MR-CM und MR-PP von Reinhausen CAM

(PresseBox) (Regensburg, ) Mit MR-CM und MR-PP präsentiert Reinhausen CAM auf der AMB 2010 zwei Softwarelösungen, die der spanenden Fertigung einen Effizienzschub verleihen. Das intelligente Manufacturing Execution System (MES) MR-CM ermöglicht durch die Vernetzung aller am Produktionsprozess beteiligten Systeme einen durchgängig elektronischen Datenfluss. Zeit- und kostenintensive, manuelle Dateneingaben gehören damit der Vergangenheit an. Daraus resultieren Einsparungen von mindestens 45.000 bis 50.000 Euro pro NC-Maschine/Jahr. Mit MR-PP bietet das Geschäftsfeld der Maschinenfabrik Reinhausen ein Entwicklungstool für die Postprozessor-Generierung auf Basis der modernen Programmiersprache Visual Basic .NET. Es versetzt NC-Programmierer in die Lage, Postprozessoren schnell, einfach und bedarfsgerecht inhouse zu erstellen.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen, sind in der spanenden Industrie Lösungen gefragt, die einerseits zu einer Erhöhung der Produktivität und Qualität, andererseits zu einer Kostensenkung führen. Bei CNC-Maschinen sind die Möglichkeiten dafür weitestgehend ausgeschöpft. In der Prozessorganisation steckt dagegen noch ein erhebliches Potenzial – sei es im Fertigungsdatenmanagement oder der optimalen Abstimmung von CAM-System auf die Werkzeugmaschine durch Postprozessoren.

MR-CM – nicht wertschöpfende Zeiten minimieren
Durch die manuelle Weitergabe und Eingabe von Informationen, beispielsweise nach dem Ein- und Auslagern, Montieren, Vermessen und Beladen von Werkzeugen in die Datenbanken der verschiedenen Systeme, kostet NC-Fertiger jede Menge wertschöpfender Zeit. Mit dem rollenbasierten und für Windows-Server zertifizierten MR-CM steht erstmals ein vollständig webbasiertes MES für das NC-Fertigungsdatenmanagement zur Verfügung, das komplett ohne manuelle Dateneingabe arbeitet. Es ermöglicht die informationstechnische Vernetzung sowohl mit dem übergeordneten ERP-/PPS-System als auch mit den direkt am Produktionsprozess beteiligten „Akteuren“ (NC-Programmierung, Werkzeugverwaltung, Einstellgeräte, Werkzeuglagersystem, CNC-Maschinen und Qualitätssicherung). Das MES übernimmt dadurch die Funktion einer zentralen, intelligenten Daten- und Informationsdrehscheibe, die mit den Steuerungen aller am Fertigungsprozess beteiligten Systeme per bordeigenem Browser bi-direktional online in Echtzeit kommuniziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fertigungsdatenmanagern entsteht durch den Direktzugriff ein durchgängiger, elektronischer Datenfluss. Dies führt einerseits zur Einsparung kosten- und zeitaufwändiger, administrativer Arbeiten. Andererseits wird die Gefahr von Fehleingaben und daraus resultierenden Kollisionen und kostspieligem Ausschuss eliminiert.
Aktiviert wird das MES beispielsweise durch das ERP-System, in dem dieses den Auftrag für ein Werkstück auslöst. Danach stellt MR-CM auf Basis der bi-direktionalen Onlinekommunikation mit den einzelnen Systemen/NC-Maschinen die für jede Arbeitsstation erforderlichen Daten automatisch bereit. Dafür fragt das MES aktuelle Informationen bei den einzelnen Stationen ab, verknüpft diese bedarfsgerecht miteinander und erzeugt neue Datensätze. So greift das System beispielsweise für die Werkzeugmengen-Bedarfsrechnung online auf die Magazine der Werkzeugmaschinen zu und informiert den Meister auf welcher Maschine die wenigsten Werkzeuge zu beladen sind. Der daraus resultierende, optimierte Werkzeugumlauf entlastet die Werkzeugeinstellung und ermöglicht eine Reduzierung der Werkzeugbestände. Die umfangreichen Funktionen gewährleisten zum Beispiel auch, dass Werkzeugeinstell- und -messgeräte passend zu ihrem Softwarestand mit Daten versorgt werden. Dies macht den bisherigen Pflegeaufwand überflüssig.
Zur Steuerung des Datenflusses stellt das MES den Mitarbeitern der NC-Fertigung aufgabenbezogene, einfach über Touchscreen zu bedienende Oberflächen bereit. Da MR-CM keine eigenen Daten besitzt, sondern ausschließlich mit denen der integrieren Akteure arbeitet, ist keinerlei Dateneingabe notwendig. Auch ist weder zusätzliche Software auf den PCs der Systeme beziehungsweise der NC-Steuerungen noch weitere Hardware erforderlich.
Das von der Maschinenfabrik Reinhausen zunächst für die Steuerung der eigenen NC-Fertigung mit rund 50 Werkzeugmaschinen entwickelte MES führt zu einer signifikanten Verkürzung der Durchlaufzeiten, Verringerung der Werkzeugbestände sowie Erhöhung der Produktivität, Prozesssicherheit und Qualität. Lediglich durch die Effekte, die sich aus der Verkürzung der Rüstzeit ergeben, lassen sich Einsparungen von mindestens 45.000 bis 50.000 Euro pro Jahr/Maschine realisieren. Als zusätzlichen Vorteil des durchgängigen, manipulationsfreien Datenflusses ist ein einfaches aber effektives Produktions-Controlling möglich.

MR-PP – schnelle und effiziente inhouse Postprozessor-Entwicklung
In der Entwicklung von Postprozessoren (PP) sehen viele NC-Fertiger noch immer eine Aufgabe für Experten. Und das, obwohl das Ergebnis häufig nicht optimal ist, was zu Lasten der Maschinen-Effizienz geht. Mit der für Windows XP zertifizierte Entwicklungsumgebung MR-PP bietet Reinhausen CAM eine Lösung, die es internen NC-Programmierern leicht macht, selbständig beliebig viele PP entsprechend den unternehmensspezifischen Anforderungen zu erstellen.
Basis für die einfache und schnelle PP-Programmierung ist zum einen die weit verbreitete, objektorientierte Programmiersprache Visual Basic .NET, die auf Microsoft .NET Framework aufsetzt. Zum anderen unterstützt die Entwicklungsumgebung NC-Programmierer durch intelligente Eingabehilfen und einen anwenderfreundlichen Userbereich. Zur Einarbeitung in den MR-PP bietet das Regensburger Unternehmen zehntägige, firmenindividuelle Schulungen. Teilnehmer – selbst ohne Vorkenntnisse – sind danach in der Lage, Postprozessoren für beliebig komplexe CNC-Maschinen bedarfsgerecht zu programmieren.
Optional steht für den MR-PP ein Zeitberechnungsmodul zur Verfügung. Dieses Softwaretool berechnet die Laufzeit der NC-Programme mit einer Genauigkeit von plus/minus drei Prozent.

Den MR-CM sowie den MR-PP präsentiert Reinhausen CAM während der AMB in Stuttgart, die vom 28. September bis 2. Oktober 2010 stattfindet, Halle 4, Stand B 59. Weitere Informationen unter www.reinhausen.com/mr-cm und bei Rebecca Stiller-Hetzner, Telefon +49 (0)941 4090-5208, cm@reinhausen.com.

MR-CM® und MR-PP® sind eingetragene Marken der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH.


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Ansprechpartner Presse:

SCHULZ, PRESSE. TEXT., Doris Schulz, Martin-Luther-Straße 39, 70825 Korntal, Tel: +49 711 854085, doris.schulz@pressetextschulz.de, www.schulzpressetext.de

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