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mikado-Studie: Sicherheitsrisiken bei mobilen Endgeräten noch nicht gelöst
Mehr als die Hälfte der Unternehmen wollen in den nächsten zwei Jahren mehr mobile Endgeräte als stationäre PCs einsetzen / Ein Drittel der Unternehmen hat in den letzten 12 Monaten mehrfach Sicherheitsprobleme bei Mobile Devices registriert
Bei mehr als der Hälfte der Groß- und mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum soll sich das Verhältnis stationärer PCs und mobiler Endgeräte in den nächsten zwei Jahren erheblich verändern. Deutlich über die Hälfte der Firmen erwartet, dass die Vorherrschaft der herkömmlichen Arbeitsplatzrechner zu Ende geht.
Eine klare und durchgängige Sicherheitsstrategie für die Laptops, Tablets und Smartphones ist indes erst selten anzutreffen. Lediglich in jedem siebten der über 200 befragten Unternehmen ist sie bereits umgesetzt, bei weiteren 23 Prozent zumindest teilweise. Allerdings gibt ein Viertel der Security-Verantwortlichen zu, dass die mobilen Endgeräte noch gar nicht in die IT-Sicherheitskonzepte einbezogen wurden. Und dies, obwohl es mehrheitlich in den letzten 12 Monaten durchaus nennenswerte Sicherheitsprobleme bei der Nutzung von mobilen Endgeräten gab. In einem Drittel der Firmen sind sie sogar mehrfach aufgetreten.
Nach Auffassung von Wolfgang Dürr, Geschäftsführer bei mikado soft, besteht deshalb in vielen Fällen ein unmittelbarer Handlungsbedarf. "Die hohe Dynamik in der Fokussierung auf mobile Endgeräte einerseits und die noch großen Schwächen in den Security-Konzepten erzeugen eine schnell wachsende Kluft mit überproportional steigenden Risiken", betont er. "Ohne angemessene Maßnahmen werden der Datenkriminalität Tür und Tor geöffnet." Als besonders gefährdete Bereiche sieht der Security-Spezialist nicht nur die Endgeräte selbst, sondern vor allem auch die Unternehmensnetze mit den dahinter liegenden Anwendungen und Daten.
Daraus abgeleitet skizziert Dürr wesentliche Elemente einer sicheren Mobility-Strategie:
- Die mobilen Systeme, insbesondere Smartphones und Tablet-Computer, müssen in die unternehmensweite Sicherheitsarchitektur integriert werden.
- Sensible Unternehmensdaten, die auf diesen Systemen abgelegt oder auch nur zwischengespeichert werden, müssen über eine geeignete Verschlüsselung vor Missbrauch geschützt werden.
- Zugriffe auf Daten und Programme im Firmennetzwerk können nur über verschlüsselte Verbindungen erfolgen.
- Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Absicherung des betrieblichen Mailsystems. Der Zugriff sollte nur verschlüsselt und über verlässlich identifizierte Geräte erfolgen.
- Das Management der mobilen Endgeräte, Anwendungen und Benutzerregelungen muss frei von Manipulationsmöglichkeiten sein.
- Es müssen die Voraussetzungen für ein Löschen von Daten bei Verlust oder Diebstahl eines mobilen Endgerätes geschaffen werden.
"Die besondere Anforderung einer Sicherheitsstrategie besteht zweifellos darin, dass keine fremde Person und kein unautorisiertes Gerät auf das Unternehmensnetz zugreifen kann", betont der mikado-Geschäftsführer. "Aus unserer langjähirgen Erfahrung in der Entwicklung und dem Betrieb von Network Access Control-Lösungen wissen wir, dass der Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk und die Dienste, die hier bereit gestellt werden, umfassend abzusichern ist." Grafiken herunterladen
Ergebnisse:
(Die Ergebnisse können hier (http://www.denkfabrik-group.com/...) als Grafiken im TIFF-, GIF- und JPEG-Format heruntergeladen werden)
Wie wird sich bei Ihnen das Verhältnis stationärer PCs und mobiler Endgeräte in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich entwickeln?
- 90:10 (PCs / Mobile Devices) 4%
- 80:20 7%
- 70:30 5%
- 60:40 23%
- 50:50 29%
- 40:60 11%
- noch geringerer PC-Anteil 21%
(n = 206 Mittelstands- und Großunternehmen; Quelle: mikado soft; 2012)
Besteht eine klare und durchgängige Sicherheitsstrategie für mobile Endgeräte?
- ja, umfassend 14%
- ja, aber mit Einschränkungen 23%
- ist in der Realisierung 17%
- ist in der Vorbereitung 22%
- nein 24%
Sind in den letzten 12 Monaten gravierende Sicherheitsprobleme bei der Nutzung von mobilen Endgeräten aufgetreten?
- mehrfach 34%
- vereinzelt 28%
- nicht bekannt 20%
- nein 18%
Über die macmon secure gmbh
Die deutsche mikado soft GmbH ist auf die Entwicklung, Pflege und den Vertrieb von Lösungen für die Netzwerk-Sicherheit spezialisiert. Die eigen entwickelte, Hersteller unabhängige und modulare NAC-Software macmon schützt das LAN vor unautorisierten, nicht sicheren Geräten und internen Angriffen.
mikado soft ist das jüngste Mitglied der mikado-Gruppe, angeführt von der mikado ag. Gegründet 1983 in Berlin, ist die mikado ag als Beratungs- und Serviceunternehmen darauf spezialisiert, die Verfügbarkeit von IT-Prozessen in Unternehmen sicherzustellen. Die mikado Gruppe beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter in Deutschland. Von den Security-Dienstleistungen und -Produkten profitieren europaweit Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Zum Kundenstamm gehören u. a. Bundesministerien, Volkswagen, Müller Milch, Total, ZF, SWR, Vivantes, KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Sparkassen und Volksbanken. Firmensitz der mikado soft gmbh ist Berlin. mikado ist Mitglied bei BITKOM, SIBB und der Trusted Computing Group.
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