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Die Energiewende benötigt Aus- und Weiterbildung

Unternehmen gründen Netzwerk „Fachkräftesicherung Erneuerbare Energien“

(PresseBox) (Grevenbroich, ) Integration von Zuwanderern im Fokus

Essen, im März 2016 2016.- Um dem drohenden Mitarbeitermangel aktiv zu begegnen, haben gestern sieben Unternehmen in der KRAFTWERKSSCHULE E. V. (KWS), dem Ausbildungszentrum der deutschen Energiewirtschaft in Essen, den „Grundstein“ für das Netzwerk „Fachkräftesicherung Erneuerbare Energien (FEREN)“ gelegt. Die Mitglieder des Netzwerks kommen aus allen Ebenen der Wertschöpfungskette der Erneuerbaren Energien. Betreiber, Hersteller, Servicedienstleister, Zulieferer und Weiterbildungsträger stehen vor den gleichen Herausforderungen hinsichtlich der Fachkräftesicherung und wollen ihre Kräfte in diesem Netzwerk bündeln. Es gilt, umsetzbare Strategien zu erarbeiten. Eine enge Verzahnung mit der Politik, Arbeitsagenturen, bestehenden Netzwerken und Verbänden bildet dabei eine wesentliche Voraussetzung.

Werden die Ausbauziele der Energiewende erreicht, entstehen pro Jahr in der EE-Branche jährlich nach einer DIW Econ-Studie aus dem April 2015 18.000 zusätzliche Arbeitsplätze in dieser Branche. Im Juli vergangenen Jahres konstatierte die Bundesagentur für Arbeit in einer Fachkräfteengpassanalyse, dass insbesondere in den für die EE-Branche wichtigen gewerblich-technischen Berufen zukünftig in erheblicher Zahl Fachkräfte fehlen werden.

„Ziel der Netzwerkarbeit ist, gemeinsame Strategien und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung zu entwickeln und umzusetzen.“ sagte Michael Schuhmacher von der KWS als einem der Initiatoren und gemeinsam mit Jann Heye Ksellmann und Uwe Voigt Koordinator des neuen Netzwerks.

Schuhmacher: „Mit unserer Initiative wollen wir in erheblichem Maße dazu beitragen, den drohenden Arbeitskräftemangel zu bekämpfen. Notwendig ist auch, Ausbildungsinhalte und –standards weiter zu entwickeln.“ Erste Projektgruppen arbeiteten genau an diesen Themen ebenso „wie an der Fragestellung, wie die Kompetenzen von Zuwanderern schnell und ziel-führend für den ersten Arbeitsmarkt genutzt werden können“, so Schuhmacher.

Das Innovationsbüro „Fachkräfte für die Region des BMAS“, unterstützt und begleitet diese Initiative. Jan Kuper, Projektleiter des Innovationsbüros sagte: „Fachkräftesicherung ist kein zentral zu lösendes Thema. Umso wichtiger sind regionale Lösungsansätze. Gerade Netz-werke mit den passenden Partnern sind schlagkräftig, da sie ihre Kompetenzen bündeln. Damit erreichen sie mehr, als einzelnen Unternehmen möglich ist. FEREN als Branchen-netzwerk ist hier schon vorbildlich unterwegs.“

 

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