Lingenio und Universität Stuttgart beschließen Fortsetzung der Partnerschaft

Universität Stuttgart nutzt Forschungsprototyp der Lingenio GmbH im Sonderforschungsbereich 732

(PresseBox) (Heidelberg, ) Die Universität Stuttgart und der Sprachtechnologie-Spezialist Lingenio GmbH beschließen die Fortsetzung ihrer Kooperation bei der linguistischen Grundlagenforschung im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 732 'Incremental Specification in Context'. Dabei wird der Forschungsprototyp von Lingenio zur intelligenten Datenextraktion aus Textkorpora und Disambiguierung von Mehrdeutigkeiten eingesetzt. In der Win-Win-Konstellation profitiert die Universität von der Verlässlichkeit der Lingenio-Software und Lingenio von der aktuellen Forschung, um insbesondere den Einstieg in innovative einsprachige Anwendungen vorzubereiten.

Ab dem 1. August geht der Lingenio-Forschungsprototyp nach einer 12-monatigen erfolgreichen Pilotphase am Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung der Universität Stuttgart in den regulären Dienst für den Sonderforschungsbereich 732 'Incremental Specification in Context' im Teilprojekt B3 'Disambiguierung von Nominalisierungen bei der Datenextraktion aus Korpora'.

Darauf haben sich der Leiter des Teilprojekts B3, Priv.Doz. Dr. Ulrich Heid, und die Lingenio GmbH verständigt.

Seit einem Jahr wird eine Forschungsversion der Analysekomponente aus der lingenio-Übersetzungssoftware „translate“ beim Sonderforschungsbereich (SFB) zur intelligenten Datenextraktion benutzt. Offensichtlich so nutzbringend für beide Seiten, dass die Kooperation für die Gesamtdauer des SFB, so die Vereinbarung, fortgesetzt werden soll.

"Mit der Lingenio-Software verfügen wir über ein äußerst robustes und zuverlässiges Instrument zur semantischen Analyse von Korpusdaten", so Ulrich Heid, außerplanmäßiger Professor am Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung.
"Die riesigen Lexika und der enorme grammatische Abdeckungsgrad sind ein entscheidender Vorteil der Software aus der kommerziellen Anwendung gegenüber vergleichbaren Systemen aus der Forschung, denn die akribische Ausarbeitung wissenschaftlich unergiebiger Einzelfälle ist nicht Aufgabe der Universität, sondern Notwendigkeit im Markt."

Damit allein wäre es aber nicht getan. Wichtig ist für den SFB, dass die Software verschiedene Grade der semantischen Auswertung und sogenannte "unterspezifizierte Repräsentationen" anbietet. Das ist für Software aus der kommerziellen Anwendung überaus ungewöhnlich und darin begründet, dass die Lingenio-Systeme auf ein äußerst ambitioniertes IBM-Forschungsprojekt zurückgehen und dass seit Jahren kontinuierlich Ergebnisse aus der Wissenschaft integriert wurden.

"Das ist auch der Grund für die vereinbarte Vertiefung der Beziehungen", sagt Eva-Maria Eberle, Pressesprecherin der Lingenio GmbH. "Das Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung ist eine sehr renommierte Forschungseinrichtung mit ungewöhnlich reicher Expertise in vielen Themen die uns interessieren. Die Partnerschaft ist eine Win-Win-Konstellation, von der wir uns Knowhow für eine signifikante Verbesserung der Übersetzungsqualität, aber auch den Einstieg in innovative einsprachige Anwendungen versprechen."

Lingenio GmbH

Die Lingenio GmbH ist ein führender Hersteller im Bereich Sprachtechnologie und Maschinelle Übersetzung mit Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen besteht seit 10 Jahren und ist eine Ausgründung der IBM Deutschland.
Die Hauptprodukte sind das Übersetzungsprogramm translate und das innovative office wörterbuch mit intelligenter kontextsensitiver Suchtechnologie.
Die Lingenio-Technologie ist mehrfach national und international mit Software-Awards ausgezeichnet worden. Neben seinen Produktreihen bietet Lingenio maßgeschneiderte Lösungen und Komponenten für viele sprachtechnologische Bereiche.

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