Energieforschung auf höchstem Niveau - NEXT ENERGY sieht nach dem ersten Jahr am neuen Standort noch viel Wachstumspotenzial

Experten des EWE-Forschungszentrums NEXT ENERGY zu Gast auf dem 5. Niedersächsischen Brennstoffzellen-Forum am 14.09. in Hannover

(PresseBox) (Göttingen, ) Das EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie NEXT ENERGY ist ein unabhän-giges Forschungsinstitut mit der Zielsetzung, Lösungen für die effiziente und um-weltfreundliche Energieversorgung der Zukunft zu entwickeln. Als eigenständiges An-Institut ist NEXT ENERGY direkt auf dem naturwissenschaftlichen Campus der Universität Oldenburg angesiedelt und hatte dort den Forschungsbetrieb am 13. August 2009 aufgenommen. „Wir haben ambitionierte Ziele und planen auf jeden Fall weiter zu wachsen“, betont NEXT ENERGY-Direktor Prof. Dr. Carsten Agert anlässlich des ersten Jahrestages. Binnen kurzer Zeit ist die Zahl der Mitarbeiter auf über 60 angestiegen. Inhaltlich konzentrieren sich die NEXT ENERGY-Wissenschaftler auf die technologischen Themenfelder Photovoltaik, Brennstoffzellen und Energiespeicher. In allen drei Bereichen basieren die Aktivitäten auf zwei Standbeinen: Zum einen auf der Materialwissenschaft, die etwas grundlagenorientierter ist und sich zum Beispiel mit Halbleitern für die Photovoltaik beschäftigt. Der andere Bereich ist die anwendungsorientierte Systemtechnologie. Hier geht es aktuell zum Beispiel um Lösungen für die Kraft-Wärme-Kopplung.

Darüber hinaus ist derzeit ein gutes Dutzend Forschungsprojekte bei NEXT ENERGY angesiedelt. Tendenz: steigend. Mit besonderem Interesse wird das „GridSurfer“-Projekt verfolgt, das mit dem EWE-Elektroauto „E3“ bereits den Schritt in die Öffentlichkeit gemacht hat. Inhaltlich befassen sich die Projektpartner mit den Perspektiven der Elektromobilität, also mit der Frage, wie sich die Technik auf die Nutzungsgewohnheiten durch den Menschen abstimmen lässt. NEXT ENERGY untersucht dabei die Alterung von Lithium-Ionen-Batterien unter netz- und fahrzeugspezifischen Belastungen. – Ein Parameter, der künftig auch für die Nutzung erneuerbarer Energien von Bedeutung sein wird, wie Agert erläutert: „Das Alterungsverhalten wird künftig eine entscheidende Rolle spielen, denn die Batterien von Elektrofahrzeugen sollen einmal als Speicher für die fluktuierende Energieerzeugung aus Sonne und Wind in ein intelligentes Stromnetz eingebunden werden“.

Einblicke in sein Forschungsspektrum gewährt NEXT ENERGY am 14. September 2010 anlässlich des 5. Niedersächsischen Brennstoffzellen-Forums bei SOLVAY in Hannover. Im Rahmen der Veranstaltung stellen hochkarätige niedersächsische, deutsche und internationale Referenten – darunter die Volkswagen AG, Solvicore, das Netzwerk Pôle Véhicule du Futur sowie das Fraunhofer ICT - neueste Produkte, Aktivitäten und Technologien in den Bereichen Brennstoffzelle und Batterie vor. Exponate in der begleitenden Fachausstellung rund um die Themen Elektromobilität und stationäre Anwendungen, darunter auch das EWE Elektroauto „E3“, komplettieren die Vorträge und belegen eindrucksvoll den aktuellen Stand der Technologien. Begleitet wird das Niedersächsische Brennstoffzellen-Forum auch in diesem Jahr durch den Schülerwettbewerb „Brennstoffzelle Junior“.

Das gesamte Programm sowie das Anmeldeformular zum 5. Niedersächsischen Brennstoffzellen-Forum stehen unter www.brennstoffzelle-nds.de zum Download zur Verfügung. Der Anmeldeschluss ist der 27. August.

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