Web3D auf Go-3D in Rostock

(PresseBox) (Roggentin, ) Seitdem 3D die Kinos neu erobert, erreicht diese Technolo-gie mehr Menschen als zuvor. Auf der diesjährigen Konfe-renz Go-3D am 31. August 2010 in Rostock diskutieren Ex-perten aus Wirtschaft und Forschung die Rolle von 3D in der Industrie und zeigen deren Möglichkeiten im Internet.
(Rostock/Darmstadt/Graz) Bevor ein modernes Schiff heute den Weg ins Wasser findet, muss es erst einmal viele Tests im Computer bestehen. Materialeigenschaften, Strömungseinflüsse, Lagestabilität oder auch Wartungsabläufe können am Rechner bestimmt und simuliert werden. Das erhöht die Sicherheit und Qualität der Schiffe und spart zudem auch Kosten. In Rostock präsentieren Experten aus Wirtschaft und Forschung ihre neuesten Ergebnisse und Erfahrungen rund um die 3D-Computergraphik im industriellen Einsatz.
Die Konferenz am 31. August 2010 im Rostocker Hotel Radisson Blu ist praxisnah und zukunftsweisend orientiert. „Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung kommen bei uns ebenso zur Sprache wie die in der Praxis umgesetzten Resultate – zum Beispiel im Schiffbau“, betont Dr. Uwe von Lukas vom Fraunhofer IGD und einer der Netzwerkmanager Go-3D. „Und wir gehen noch einen Schritt weiter: Wir verknüpfen unsere Technologien mit dem Internet der Zukunft“, so von Lukas.
Als Ausblick in die neue 3D-Internet-Technologien zeigt Dr. Johannes Behr vom Fraunhofer IGD und Mitglied des Web3D-Consortiums, welche neuen Möglichkeiten das dreidimensionale Internet auch für die maritime Industrie bietet. „Standortübergreifend über das Internet auf 3D-Daten zugreifen zu können, erweitert den Horizont für Entwickler und Produzenten“, versichert Behr.
Parallel zur Konferenz findet von 10 bis 16 Uhr eine öffentliche Fachausstellung mit rund zehn Messeständen statt. Sie eröffnet auch Besuchern, die nicht an der Konferenz teilnehmen, einen Blick in die Welt der richtungsweisenden Technologien.
Mehr Informationen zur Konferenz Go-3D 2010 finden Sie unter www.go-3d.de

IT-Initiative MV e.V.

Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierende Informatik. Es umfasst Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.
Prototypen und Komplettlösungen werden am Fraunhofer IGD nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen reicht von Virtueller Produktentwicklung über Medizin und Verkehr bis zu Multimedialem Lernen und Training.
Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Zahlreiche Ausgründungen gewährleisten, dass Prototypen schnell in marktfähige Produkte umgesetzt werden.
Darüber hinaus forscht das Institut gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten an Schlüsseltechnologien und kooperiert mit Unternehmen der verschiedensten In-dustriesektoren. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt rund 180 (Vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt rund 18 Millionen Euro.

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