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Fachtagung Industrie 4.0: IPH stellt Forschungsprojekte vor

Veranstaltung am 3. Dezember in Hannover: Niedersächsisches Wirtschaftsministerium und NiedersachsenMetall laden Unternehmen ein

(PresseBox) (Hannover, ) Maschinen kommunizieren miteinander, denken mit und verstehen menschliche Sprache und Gesten: Industrie 4.0 macht all das möglich. Welche neuen Technologien in Zukunft den Fabrikalltag verändern und wie Unternehmen davon profitieren, erfahren Interessierte bei der Fachtagung Industrie 4.0. Die Veranstaltung beginnt Mittwoch, 3. Dezember, um 9 Uhr im Schloss Herrenhausen in Hannover. Eingeladen sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus Niedersachsen - sie können sich noch bis zum 24. November anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Organisiert wird die Fachtagung vom niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Kooperation mit dem Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall. "Von der Vision in die Praxis: Industrie 4.0 für Niedersachsen" lautet der Titel der Veranstaltung - denn Unternehmen erfahren nicht nur, wie Industrie 4.0 die Produktion effizienter macht. Sie erfahren auch, wie sie die neuen Technologien selbst umsetzen können - und wie das Land Niedersachsen kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt, die neuen Technologien einzuführen.

So investiert das Land Niedersachsen bereits seit Jahren in anwendungsnahe Forschung zum Thema Industrie 4.0. Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH), das anteilig vom Land finanziert wird, hat sich allein in den vergangenen fünf Jahren in zwölf Projekten mit dem Thema auseinandergesetzt. Derzeit arbeiten die Forscher unter anderem daran, fahrerlosen Transportfahrzeugen das Hören und Sehen beizubringen, sodass sie sich selbstständig in Fabriken und Lagerhallen orientieren können. Und sie bringen Maschinen bei, miteinander zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.

Bei der Fachtagung Industrie 4.0 stellt das IPH seine Forschungsprojekte vor. Zudem wollen die Wissenschaftler mit Unternehmen über konkrete, aktuelle Probleme aus der Praxis sprechen, die die Forschung lösen könnte - denn das IPH arbeitet in seinen Projekten stets eng mit Unternehmen zusammen, die die Ergebnisse dann direkt in der Produktion umsetzen können.

Bei der Fachtagung steht jedoch nicht nur die Forschung im Mittelpunkt. In Vorträgen, Gesprächsrunden und Fachforen diskutieren die Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln über Industrie 4.0 - etwa darüber, wie die neuen Technologien helfen, immer individuellere Produkte herzustellen. Der Trend geht weg von der Massenware, und doch sollen die Einzelanfertigungen so effizient hergestellt werden wie Serienprodukte. Wie sich große Datenmengen nutzen lassen und wie vernetzte Produktionssysteme vor Datendieben und Spionen geschützt werden können, ist ebenfalls Teil der Diskussion in den Fachforen. Genauso wie die Frage, wie sich der Arbeitsalltag von Menschen verändert, wenn Maschinen sie bei immer mehr Aufgaben unterstützen.

Als Referenten beteiligen sich an der Fachtagung unter anderem Professor Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (iw), Professor Dr. Ludger Overmeyer vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) sowie etliche Vertreter niedersächsischer Unternehmen - von Lenze aus Aerzen über Phoenix Contact aus Bad Pyrmont bis zu embeteco aus Oldenburg.

Die Teilnahme an der Fachtagung Industrie 4.0 ist kostenlos. Anmeldungen sind noch bis zum 24. November möglich, das Online-Anmeldeformular ist unter www.niedersachsenmetall.de zu finden.

Über die IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH

Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gemeinnützige GmbH ist ein Dienstleister auf dem Gebiet der Produktionstechnik und wurde 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus gegründet. Das IPH bietet Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung rund um die Themen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung, Logistik und XXL-Produkte. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus den Branchen Werkzeug- und Formenbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrt und der Automobil-, Elektro- und Schmiedeindustrie.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover und beschäftigt aktuell 56 Mitarbeiter, 26 davon als wissenschaftliches Personal (Stand: 1. Juli 2014).

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