Pharmabranche in Griechenland zeigt sich widerstandsfähig und gewinnbringend

Die Pharmabranche war eine der einzigen Branchen der griechischen Wirtschaft, denen die Heftigkeit der Krise 2009 nicht nur nichts anhaben konnte, sondern die ihre Ergebnisse sogar verbesserten.

(PresseBox) (München, ) Die Pharmabranche war eine der einzigen Branchen der griechischen Wirtschaft, denen die Heftigkeit der Krise 2009 nicht nur nichts anhaben konnte, sondern die ihre Ergebnisse sogar verbesserten. Laut einer Studie der Stat Bank über die 198 größten Unternehmen der Branche, stiegen die Verkäufe um 9,25 %, die Gewinne um 5,7 % und die durchschnittliche Gewinnspanne stabilisierte sich bei in Anbetracht der Umstände höchst befriedigenden 5,2 %.

Von den 198 Unternehmen arbeiteten im letzten Jahr 174 gewinnbringend - dabei waren 16 von ihnen im Jahr 2008 verlustbringend, während 123 ihre Ergebnisse verbesserten. Hier lohnt die Anmerkung, dass in der genannten "Stichprobe" auch 9 Unternehmen berücksichtigt wurden, die ihren Gewinn im letzten Jahr um 306,5 % steigern konnten und damit bei annähernd 5 Millionen lagen.

In der Branche sind Hersteller und Handelsunternehmen neben Pharmadepots tätig. Die 116 größten der ersten Kategorie (die mit einer Gewinnspanne von durchschnittlich 7,5 % arbeiteten) konnten im Jahr 2009 ihren Umsatz um 6,8 % gegenüber 2008 auf 6,9 Milliarden Euro steigern. Beim Gewinn verbesserten sie sich um 2,1 % und erreichten 517 Millionen Euro. Auf der anderen Seite lagen die Verkäufe der 73 größten Unternehmen der zweiten Kategorie (mit eindeutig niedrigerer Gewinnspanne von 1,1 %) um 13,5 % höher und erreichten 3,9 Milliarden Euro - die Gewinne steigerten sich explosionsartig um 58 % auf 45 Millionen Euro.

Die Konzentration in der Branche ist recht hoch, da die 20 größten Unternehmen um die 67 % des Gesamtgewinns für sich beanspruchen können. Augenfällig ist auch die Vorherrschaft der internationalen Konzerne, die 88 % der Ausgaben für Pharmazeutik auf sich konzentrieren. Dennoch entfallen auf die griechischen Unternehmen 50 % der Arbeitsplätze und 80 % der Neuinvestitionsprogramme.

Die Zukunftsaussichten der Branche hängen von verschiedenen Parametern ab, unter denen sich auch die 3,5 Milliarden Schulden der staatlichen Krankenhäuser befinden. Die Abzahlungslösung über öffentliche Schuldscheine soll die Unternehmen schätzungsweise 25 % Einbußen kosten.

Vor allem die griechischen Unternehmen haben sich in den letzten Jahren modernisiert und sich mit Exporten in über 60 Länder stark dem Ausland geöffnet. Die von ihnen produzierten "generics" sind absolut gleichwertig mit den Originalen und dabei um 80 % preiswerter. So könnten die Irrationalität von zu vermeidenden Ausgaben im Zusammenspiel mit einer Preisregulierung seitens der Regierung, die sich an den 3 niedrigsten Preisen der EU orientierten, der inländischen Pharmaindustrie bedeutende Dienste leisten.

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