Krise und Importe behindern die griechische Inlandsherstellung von Kinder- und Jugendmöbel

Um 20% und mehr sank der Verkaufswert von Kinder- und Jugendmöbeln im Zweijahresraum 2009-10

(PresseBox) (München, ) Um 20% und mehr sank der Verkaufswert von Kinder- und Jugendmöbeln im Zweijahresraum 2009-10, wobei der Abfall im Jahr 2009 doppelt so hoch war. Schuld an der Situation sind vor allem die Wirtschaftskrise und die Verringerung des zur Verfügung stehenden Einkommens der Verbraucher - was sich in einer Hinwendung zu preisgünstigeren Produkten sowie zu Sonderangeboten seitens der Unternehmen ausdrückt.

Parallel dazu steigen die Möbelimporte auf dem genannten Markt stetig an, sodass sie im Jahr 2009 bei 45% des Gesamtverkaufswerts lagen. Die beiden o.g. Zahlen stammen aus einer Branchenstudie der Icap Group und geben Aufschluss über die offensichtlich schwierige Lage der inländischen Hersteller.

Hinsichtlich der Nachfrage lohnt die Feststellung, dass diese stark jahreszeitabhängig ist, wobei der größte Verkaufsanteil im Herbst verzeichnet wird. Zudem entfällt der Löwenanteil der Verkäufe (um die 70% im Jahr 2009) auf Kinder/Jugendschlafzimmermöbel, während 30% im Bereich Schreibtischmöbel getätigt werden.

Insgesamt stellt der Bereich Kinder/Jungendmöbel jedoch lediglich einen relativ kleinen Anteil am Inlandsmarkt für Haushaltsmöbel dar. So gelten Kinder- und Jugendmöbel für die meisten inländischen Herstellerunternehmen von (Haushalts-)möbeln als Zusatzprodukte und nicht als Hauptgeschäft. Die Anzahl der Unternehmen mit Schwerpunkt auf der Herstellung und dem Import von Kinder/Jugendmöbeln ist relativ niedrig.

Zuletzt noch das Bild der Branche, wie es sich aus der Bilanzanalyse der Jahre 2005-09 von fünf stellvertretenden Herstellerunternehmen der Branche ergibt. Die durchschnittliche Bruttogewinnspanne lag bei 34,4% wobei jedoch, aufgrund der hohen Funktionskosten, der durchschnittliche Funktionsgewinn im selben Zeitraum bei lediglich 1,5% jährlich lag.
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