Ist die Finanzkrise der Todesstoß für die Private Altersvorsorge?

(PresseBox) (Bad Homburg, ) Unter dem Titel "Private Altersvorsorge am Ende?" berichtete MONITOR in einer Sendung vom April 2009. Eine in dieser Sendung von MONITOR durchgeführte Umfrage ergab, dass sich 57 Prozent der Menschen, die eine private Altersvorsorge haben, derzeit ernsthaft Sorgen machen.

Ein in der Sendung befragter Experte, eigentlich Krankenversicherungsmathematiker meinte hierzu: "Eine Altersvorsorge, die zunehmend weltweit auf Kapitaldeckung abstellt, muss irgendwann rein mathematisch in sich zusammenbrechen, denn solche Mengen an Anlagegeldern, die ertragsbringend angelegt werden sollen, würden am Ende dem Mehrfachen der jährlichen Wirtschaftskraft entsprechen weltweit. So viele sinnvolle Anlagen gibt es gar nicht." Zitatende. MONITOR setzt sogar noch einen drauf und folgert "Der weltweite Marsch in die private Altersvorsorge hat die derzeitige Krise mit verursacht. Sie ist kein Betriebsunfall, sondern die logische Folge einer verantwortungslos herbeigeführten Finanzblase."

Koukou, die weise Eule sieht auch die Sendung und macht sich ernsthaft Sorgen.
Sie schreibt deshalb an Ihren Versicherer:

"Sehr geehrte Versicherung,

ich habe gestern im Fernsehen eine Sendung gesehen, in der behauptet wurde, dass die Versicherer die Finanzkrise überhaupt erst verursacht haben. Ich mache mir deshalb ernsthaft Gedanken über meine private Altersvorsorge und möchte meine Versicherung kündigen, damit ich nicht mein ganzes Geld verliere."

Aus dem Brief des Versicherers:

"Sehr geehrte Frau Koukou,

wir bedauern Ihren Entschluss, diese Versicherung zu kündigen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die von Ihnen beantragte Kündigung nur mit Zustimmung Ihres Arbeitgebers bestätigen und Vertragswerte an Sie auszahlen können, da dieser Versicherungsnehmer und somit unser Vertragspartner ist.

Wenn Sie uns das schriftliche Einverständnis Ihres Arbeitgebers vorlegen können, werden wir die weitere Bearbeitung veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen
Leben Betrieb"

Koukou ist aus den folgenden Gründen über diesen Brief verärgert:

- Koukou versteht nicht, warum sie einen Formbrief erhält und auf ihr Anliegen nicht eingegangen wird

- Koukou versteht nicht, dass man sie nicht als Kunden behalten möchte oder sie auf die negativen Konsequenzen einer Kündigung hinweist.

In der Praxis ist es oft so, dass Kündigungen außerhalb der Provisionshaftungszeit - dass ist die Zeit innerhalb derer ein Vermittler seine Provision zurückzahlen muss - kein Interesse besteht, den Kunden zu halten. Der Kunde zahlt einen Stornoabschlag und erhält keine oder nur geringe Schlussüberschussanteile. Berichte über die private Altersvorsorge, die angeblich die Finanzkrise verursacht haben, sind für den Kunden nicht hilfreich. Sie zeigen auch, dass das Zusammenspiel von negativer Berichterstattung in den Medien und schlechtem Kundenservice zu hohen Stornoquoten führen kann.

Die gesetzliche Zwangsvorsorge ist aufgrund der demografischen Entwicklung schon in normalen Zeiten nicht krisen- und zukunftssicher. Kommen ausgelöst durch die Finanzkrise noch steigende Arbeitslosigkeit und somit weniger Beitragszahler hinzu, steigt die Gefahr steigender Beitragssätze oder sinkender gesetzlicher Renten. Was also soll der Bürger machen? Welche Alternativen gibt es zur privaten Altersvorsorge?

Der Todesstoß für die private Altersvorsorge wird in den Medien immer mal wieder thematisiert, weil dies ein Thema ist, das alle angeht und interessiert. Die Vermittler und Versicherer müssen jedoch im Gegenzug besonnen reagieren und ihren Kunden die Hintergründe erklären.

Wie sie als Versicherer mit exzellentem Kundenservice überzeugen können, beschreibt unsere Businesspartnerin (www.insure-it.de) Jacqueline Irrgang (www.ccq.de) in ihrem neuen Buch "Leitfaden Kundenservice - exzellenter Service in allen Phasen des Kundenkontaktes. Wiederholen sie nicht die Fehler anderer Versicherer. Sichern sie sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und informieren sie sich kostenlos und unverbindlich bei uns.

Koukou weiß nun:

Viele Bundesbürger machen sich Sorgen um ihre private Altersvorsorge. Dennoch genießen Lebensversicherungen in der Bevölkerung einen großen Vertrauensvorschuss. Die Versicherer sollten durch guten Kundenservice alles daran setzen, diesen Wettbewerbsvorteil nicht zu verspielen.

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