Durchleuchtet von der Bundesbank

Gut besuchte Veranstaltung bei der IHK Heilbronn-Franken

(PresseBox) (Heilbronn, ) Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Jahresabschlussunterla-gen von der Deutschen Bundesbank vertraulich auswerten und durchleuchten zu lassen. Bei einer gemeinsamen Informationsver-anstaltung der Hauptverwaltung Stuttgart der Deutschen Bundes-bank und der IHK Heilbronn-Franken im Heilbronner Haus der Wirtschaft stellte ein Expertenteam der Deutschen Bundesbank das Bonitätsanalyseverfahren vor. Über 50 Zuhörer informierten sich, wie dieses funktioniert und welchen Nutzen die Unternehmen davon haben.

"Mit einer Bonitätsanalyse durch die Deutsche Bundesbank sind Unter-nehmen für Kreditverhandlungen mit der Hausbank gut gerüstet und können Pluspunkte erzielen. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen damit fundierte Informationen über ihre wirtschaftliche Leistungsfähig-keit", sagte Dr. Helmut Kessler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Heilbronn-Franken, bei der Begrüßung. Eine solide Finanzierung sei wesentliches Element für den betrieblichen Erfolg. Hier greife auch das Beratungs- und Serviceangebot der IHK, zu dem u. a. regelmäßige Sprechtage mit den Förderinstituten und die Unterstützung von Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gehören würden, so Dr. Kessler.

Einführend in das Thema zeigte Bundesbankdirektor Wolfgang Schnau-fer, Leiter des Referats Bonitätsanalyse und Wertpapiere der Haupt-verwaltung Stuttgart der Deutschen Bundesbank, Nutzen und Vorteile der Bonitätsanalyse auf. "Die Bonitätsanalyse ist eine unabhängige Bewertung, die allen teilnehmenden Unternehmen unentgeltlich ange-boten wird. Die Notenbankfähigkeit ist ein Prädikatsurteil, das es den Banken ermöglicht, ihre Kreditforderungen gegenüber Unternehmen als Sicherheiten für die Refinanzierung bei der Bundesbank zu nutzen", be-tonte Schnaufer. Das Angebot der Bonitätsanalyse durch die Deutsche Bundesbank erfreue sich einer stetig wachsenden Beliebtheit bei den Unternehmen.

Ausführlich stellte dann Gerd Hirschmüller vom Referat Bonitätsanalyse und Wertpapiere der Deutschen Bundesbank die Vorgehensweise bei diesem DV-gestützten Analyseverfahren vor. "Im Mittelpunkt steht die Auswertung der beiden letzten Jahresabschlüsse. Dabei werden Kenn-zahlen zur Kapitalstruktur, Liquidität, Rentabilität und Innenfinanzie-rungskraft ermittelt. Das abschließende Bonitätsurteil wird unter Be-rücksichtigung unternehmensspezifischer Verhältnisse und aktueller Entwicklungen individuell festgesetzt", erklärte Hirschmüller. Die ermit-telten Daten seien eine nützliche Informationsquelle über das betriebs-wirtschaftliche Profil und würden individuelle Stärken und Schwächen aufzeigen. Bei einem guten Rating mit Verleihung der Notenbankfähig-keit verschaffe sich der Betrieb Verhandlungsspielraum bei Kreditinstitu-ten. Im Falle eines unterdurchschnittlichen Ratings werde eine sich eventuell ankündigende wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens aufgezeigt. Damit könne unverzüglich mit Gegenmaßnahmen reagiert werden, resümierte Hirschmüller.

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