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Digitalisierung - Chance für die Wirtschaft

12. Denkanstöße der IHK Heilbronn-Franken

(PresseBox) (Heilbronn, ) Am 26. Januar nahmen rund 250 Teilnehmer an den 12. Denkanstößen der IHK Heilbronn-Franken im Haus der Wirtschaft teil. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft referierten und diskutierten zum Thema „Wirtschaft Digital?!“

Big Data, Internet der Dinge, Share Economy … die Digitalisierung ist in vollem Gange und verändert Wirtschaft und Gesellschaft fundamental. Die Lebens- und Arbeitswelt wird vernetzter, digitaler und flexibler. Neue Produkte und Dienstleistungen können in Echtzeit, mobil und global angeboten werden. Ist die Region Heilbronn-Franken für diese Veränderungen gerüstet? Verfügen wir über leistungsfähige Datenautobahnen? Haben wir die erforderlichen digitalen Kompetenzen?

Darüber referierten auf Einladung der IHK Heilbronn-Franken Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender der Wittenstein AG und Prof. Dr. Andreas Rödder von der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz. Die sich anschließende Diskussionsrunde wurde von Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA Heilbronn 2019 GmbH, moderiert.

In ihrer Begrüßung machte Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, deutlich, dass hoch entwickelte und leistungsfähige IT-Systeme eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des Zukunftstrends Digitalisierung seien. Sie betonte: „Wir müssen uns frühzeitig mit den verschiedenen Fragestellungen der Digitalisierung auseinandersetzen, denn es geht um die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland und die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

Wie die Digitalisierung die Gesellschaft und viele Sektoren der Industrie durchdringt, thematisierte Günther H. Oettinger. „Wenn wir morgen gewinnen und nicht verlieren wollen, müssen wir schneller und flexibler reagieren können, als wir dies heute in der Lage sind. Gleichzeitig müssen wir lernen mit den riesigen Datenmengen, die uns heute und in der Zukunft zur Verfügung stehen, umzugehen und diese sinnvoll einzusetzen.“

Manfred Wittenstein, der auch Sprecher der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ ist, betonte: „Die Qualität deutscher Güter wird weltweit geschätzt. Darauf können wir als deutsche Unternehmen aufsetzen und dies sollten wir - bei allen Bestrebungen zur Digitalisierung - auch nicht aus den Augen verlieren.“ Schon jetzt verfüge das produzierende Gewerbe in Deutschland und ganz speziell in der Region über hervorragende Ausgangsbedingungen, um die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend für sich zu nutzen. Dies setzt jedoch leistungsfähige und sichere Datennetze voraus. Hier ist die Politik in der Pflicht für die entsprechenden Rahmenbedingungen zu sorgen.

Professor Rödder empfahl bei der Umsetzung des Digitalisierungsprozesses ein gewisses Maß an Pragmatismus und Gelassenheit walten zu lassen, denn Modernisierung sei schon immer ein Prozess gewesen, auf den nachfolgende Generationen vorbereitet werden mussten. Es dauere seine Zeit bis sich Neuerungen geordnet etablieren könnten.

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