Der lange Weg zur Unternehmensnachfolge

Businessplantraining - Übernehmer proben in Heilbronner IHK den Ernstfall

(PresseBox) (Heilbronn, ) Ziel des Businessplantrainings zur Unternehmensnachfolge im Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK) war es, unternehmerisches Denken und Handeln am Beispiel einer vorgegebenen Fallstudie zur Unternehmensnachfolge zu erlernen.

Bei der Nachfolgeplanung gilt es die Weichen früh zu stellen. In der auf 24 Teilnehmer begrenzten, gemeinsamen Veranstaltung der IHK Heilbronn-Franken, der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken und der Volksbank Heilbronn betonte der stellv. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Helmut Kessler, wie wichtig das Thema Nachfolge für die Wirtschaft sei. Dr. Kessler: "Allein in Baden-Württemberg stehen jedes Jahr rund 11 000 Unternehmen mit etwa 140 000 Mitarbeitern zur Übergabe an, in der Region Heilbronn-Franken sind es ungefähr 1 000." Vor dem Hintergrund zahlenmäßig schwächerer Jahrgänge der nachfolgenden Generation und einer in den kommenden Jahren eher noch zunehmenden Zahl an Unternehmen, die übergeben werden müssen, wies er auf die Gefahr eines zukünftig zu geringen Potenzials an Übernehmern hin. Dr. Kessler: "Ein Grund mehr rechtzeitig vorzusorgen, zumal eine Nachfolgeregelung ein Prozess ist, der sich über mehrere Jahre hinziehen kann."

Dr. Kessler ermutigte die Teilnehmer rege vom Angebot der IHK, die Unternehmen im Rahmen des Heilbronner Weges über ihren kompletten Lebenszyklus begleitet, Gebrauch zu machen. So wurden im Rahmen des IHK-Moderatorenkonzeptes bisher bereits über 600 Beratungen durchgeführt und über 200 Unternehmensübergaben begleitet.

Nach einer kurzen Einführung in die Problemstellung des Businessplantrainings, entließ Planspielleiter Frank Krapf die Teilnehmer in die erste Gruppenarbeit. Begleitet von erfahrenen Teamleitern aus dem Kreis der Wirtschaftsjunioren und der IHK, erarbeiteten die Teilnehmer der knapp zweitägigen Veranstaltung anhand einer praktischen Fallstudie einen Businessplan zur Unternehmensnachfolge und bereiteten eine Übernahmestrategie mit einer Präsentation vor einem Bankengremium vor. Weiterer Programmpunkt: in einer von IHK-Nachfolgemoderator Jürgen Becker geleiteten Gesprächsrunde stellten Matthias Brockerhoff und Andrea Rudolf jeweils eine familienexterne und eine familieninterne Betriebsübernahme dar. Begeistert von den praktischen Erfahrungen zeigten sich Marion und Toni Biedermann. Die Geschwister stecken nämlich in einer ähnlichen Situation wie Andrea Rudolf. Marion Biedermann: "Es ist unglaublich wertvoll sich mit jemandem zu unterhalten, der bereits Erfahrung mit einem Prozess hat, an dessen Beginn man selbst noch steht. Ich habe unglaublich viel aus dem Gespräch mitgenommen und viel dazugelernt."

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.heilbronn.ihk.de/....

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