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Saarwirtschaft gut ins neue Jahr gestartet

Export bleibt Wachstumstreiber

(PresseBox) (Saarbrücken, ) Trotz Eintrübung des weltwirtschaftlichen Umfelds und zunehmender geopolitischer Risiken bleibt das Stimmungsbild der Saarwirtschaft auch zu Beginn des neuen Jahres überwiegend freundlich. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate. Danach beurteilen die Betriebe ihre derzeitige Lage etwas positiver als im Dezember – der Lageindikator stieg moderat um 0,3 auf 33,8 Punkte. Hintergrund ist die nochmals verbesserte Lage in der Saarindustrie. Demgegenüber hat der IHK-Erwartungsindikator erneut leicht nachgegeben. Nach einem Rückgang um 0,6 Punkte bewegt er sich mit 2,5 Zählern aber noch immer im positiven Bereich. „Die Saarwirtschaft ist gut in das neue Jahr gestartet und wird auch im weiteren Jahresverlauf auf Wachstumskurs bleiben. Die Impulse dazu kommen trotz der schwächeren Weltkonjunktur weiterhin hauptsächlich vom Export. Allerdings dürften die Zuwächse im Auslandsgeschäft in diesem Jahr mit rund fünf Prozent nur noch halb so stark ausfallen wie in 2015. Für konjunkturellen Rückenwind sorgt auch der private Konsum, der von der hohen Beschäftigung, steigenden Einkommen und dem erneut gefallenen Ölpreis profitiert. Unter der Voraussetzung, dass externe Schocks ausbleiben, kann die Saarwirtschaft im laufenden Jahr um 1,5 Prozent – und damit im Gleichschritt mit dem Bund – wachsen.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Januarumfrage der IHK Saarland, an der sich 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten weiterhin 43 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 48 Prozent mit befriedigend und neun Prozent mit schlecht. Lebhafte Geschäfte melden vor allem der Fahrzeugbau, der Maschinenbau, die Keramikindustrie, die Medizin-, Mess- und Automatisierungstechnik, die Gummi- und Kunststoffindustrie sowie das Ernährungsgewerbe. In der Elektroindustrie, bei den Gießereien, im Stahlbau und in der Pharmaindustrie ist die Lage überwiegend befriedigend. In der Stahlindustrie drücken weiterhin weltweite Überkapazitäten auf die Preise. In der Bauwirtschaft bleibt die Geschäftslage trotz leichter Aufwärtstendenzen weiterhin durchwachsen.

Im Dienstleistungsbereich berichten 96 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Die unternehmensnahen Dienstleister profitieren dabei von der noch immer guten Industriekonjunktur, während dem Handel die spürbar gestiegene Kaufkraft der Verbraucher zu Gute kommt.

Weiterhin lebhaftes Auslandsgeschäft
Für den weiteren Jahresverlauf rechnen 91 Prozent der befragten Unternehmen mit steigenden oder gleichbleibenden Exporten. Insbesondere die Belebung der Konjunktur im Euroraum und das nach wie vor robuste Wachstum in den USA sorgen für Zuversicht im Exportgeschäft. Der starke Dollar dürfte die Exporte in den Dollarraum zusätzlich stimulieren. Den insgesamt positiven Exportchancen stehen aber auch Risiken auf einzelnen Märkten gegenüber. So gehen rund 50 Prozent der Unternehmen von einem Rückgang der Exporte nach China aus, nur zehn Prozent erwarten steigende Ausfuhren ins Reich der Mitte. Auch mit Blick auf Osteuropa und Russland rechnen die Unternehmen überwiegend mit rückläufigen Ausfuhren. Klingen: „Alles in allem dürften diese Rückgänge aber durch Zuwächse in Europa und den USA mehr als ausgeglichen werden.“

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