Wirtschaft verstärkt Verbindung über den Kanal

IHK Darmstadt baut Zusammenarbeit mit der Kammer in Chesterfield aus / Neues Online-Portal gestartet

(PresseBox) (Darmstadt, ) Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt und die Derbyshire Nottingham Chamber of Commerce (DNCC) in England gehen neue Wege der Zusammenarbeit: "Mit einer gemeinsamen Internetplattform wollen wir die Geschäftsanbahnung zwischen den beiden Regionen voranbringen", sagt Dr. Uwe Vetterlein, Hauptgeschäftsführer der IHK, bei der heutigen Präsentation des Portals. Das neue zweisprachige Portal stellt die aktuellen Außenwirtschafts-Newsletter der beiden Kammern bereit, bündelt Informationen über Rahmenbedingungen für Geschäfte zwischen Deutschland und Großbritannien und nutzt die jeweiligen nationalen Kontaktbörsen zur Anbahnung von Geschäftsbeziehungen.

Im November 2009 hatten IHK Darmstadt und die Derbyshire Nottingham Chamber of Commerce (DNCC) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Vetterlein sieht in der Zusammenarbeit viele Vorteile: "Beide Regionen haben eine ähnliche Brachenstruktur und oftmals können wir auf dem kurzen Weg Angebot und Nachfrage zusammenführen." Großbritannien ist nach Frankreich und den Niederlanden der wichtigste Handelspartner Deutschlands in der EU.

Erste Früchte der Zusammenarbeit

Während des Probebetriebs des neuen Portals im vergangenen Monat konnten bereits vier Geschäftsanfragen aus Großbritannien in die Region vermittelt werden. Erste größere gemeinsame Aktion wird die Kooperationsbörse am 15. September im Rahmen der Messe "Automechanika" in Frankfurt am Main sein. Hier haben sich bereits zehn Unternehmen aus Großbritannien registriert, um mit südhessischen Betrieben Geschäftsmöglichkeiten zu besprechen.

Multinationale Unternehmen begrüßen Aktivität

John Lewis, Geschäftsführer von VEGA Deutschland mit Sitz in Darmstadt, einem Unternehmen mit einer britischen Muttergesellschaft, unterstützt die Aktivität der IHK: "Diese Initiative ist ein gutes Beispiel, wie die Geschäftsanbahnung im Ausland unterstützt werden kann. Die Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte können sehr komplex sein. Fundierte Informationen hierzu, wenn möglich in der Muttersprache, können gerade kleinen und mittleren Unternehmen helfen, diese ersten Hürden möglichst zeitnah zu überwinden."

VEGA kommt aus der Raumfahrt. Mehr und mehr findet die Raumfahrt aber Anwendung auch in anderen Märkten wie Transport, Energie sowie Katastrophenschutz. Damit ergeben sich für VEGA neue Geschäftsmöglichkeiten. Es ist daher für uns vorteilhaft, wenn wir mit Unterstützung der IHK Kontakte in andere europäische Regionen und Märkte knüpfen können."

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