Automobilbranche erholt sich

IHK-Blitzumfrage: Zwei Drittel der Unternehmen berichten von positiver Geschäftsentwicklung

(PresseBox) (Darmstadt, ) Es gibt erneut gute Nachrichten aus der Automobilbranche in der Region: 580 Unternehmen aus dem Automotive Cluster RheinMainNeckar berichten von einem anhaltenden Aufwärtstrend. Bereits Ende 2009 hatte sich bei einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt unter Unternehmen des Clusters abgezeichnet, dass sich die Betriebe von der Krise langsam erholen und die Geschäfte weiter positiv entwickeln. Die aktuelle Befragung hat diesen Trend bestätigt. "Dieses Ergebnis ist erfreulich. Es zeigt, dass die Automotive-Region trotz aller Probleme die Krise des letzten Jahres bewältigt hat", sagt Martin Proba, Leiter des Geschäftsbereichs Starthilfe und Unternehmensförderung bei der IHK Darmstadt. Allein in der Region Darmstadt Rhein Main Neckar gibt es 4.500 Unternehmen in der Automobilbranche, die meisten davon sind Zulieferer und Ingenieurdienstleister. Es sind fast 100.000 Menschen in der Branche tätig. Sie haben im Jahr 2009 knapp 20 Milliarden Euro umgesetzt.

Region ist wettbewerbsfähig

Grund für die gute Auftragslage sei sicherlich, dass einige Wettbewerber die Krise nicht überlebt hätten und deren Kapazitäten jetzt auf die "Überlebenden" verteilt würden, so Proba. "Außerdem zeigt es, dass die Unternehmen in der Rhein-Main-Neckar-Region im Wettbewerb sehr gut aufgestellt sind", sagt Proba.

Aktuell sprechen 70 Prozent der Betriebe von einer Verbesserung der betrieblichen Situation. Nur noch bei rund 13 Prozent der befragten Betriebe hat sich die gegenwärtige Situation (deutlich) verschlechtert. Das sind 62 Prozent weniger als noch vor sieben Monaten. 70 Prozent der befragten Betriebe blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten auch weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung. Nur noch 15 Prozent erwarten eine Verschlechterung der zukünftigen Situation. Zwölf Prozent sind der Meinung, dass alles bleibt wie es ist.

Mehr Investitionen

Auch das Investitionsverhalten der Betriebe unterstreicht den Aufwärtstrend: Der Anteil der Betriebe, deren Investitionsabsichten höher ausfallen, steigt von 24 Prozent im November 2009 auf 35 Prozent. Nur noch 20 Prozent der Betriebe wollen ihre Investitionen kürzen. Im November waren es noch 60 Prozent. 43 Prozent erwarten aktuell keine Veränderungen.

Nur noch 26 Prozent der befragten Betriebe beklagen eine Verschlechterung der Kreditkonditionen wie zum Beispiel Zins, Agio, Laufzeiten oder Sicherheiten. Im November 2009 waren es dagegen noch 55 Prozent. Bei 70 Prozent sind die Konditionen unverändert geblieben oder haben sich verbessert. Im November waren dies nur 31 Prozent. Nur bei fünf Prozent der befragten Unternehmen wurden Kredite nicht verlängert oder abgelehnt.

Insgesamt ist damit die Situation hinsichtlich der Kreditkonditionen in der Automobilzulieferbranche nur noch geringfügig schlechter als im regionalen Durchschnitt: So zeigte die Frühsommer-Konjunkturumfrage der IHK Darmstadt, dass bei nur zwei Prozent der Unternehmen Kredite nicht verlängert wurden, bei 80 Prozent die Konditionen unverändert geblieben sind oder sich verbessert haben und sich bei 18 Prozent der Unternehmen die Kreditkonditionen verschlechtert haben.

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