Herbst 2010: Die Wirtschaft im IHK-Bezirk Rostock nimmt weiter Fahrt auf

(PresseBox) (Rostock, ) Wie in der Vorumfrage vom Frühsommer 2010 ist das Geschäftsklima im IHK-Bezirk Rostock durch eine weitere kräftige Verbesserung gekenn-zeichnet. Der IHK-Geschäftsklimaindex steigt um 7,6 Punkte auf einen Wert von 115,4. Damit erreicht das Konjunkturklima wieder das unmittelbare Vorkrisenniveau vom Herbst 2007. Bis auf die Dienstleistungswirtschaft und das Gastgewerbe berichten alle Branchen von einer Verbesserung ihrer gegenwärtigen Geschäftslage. Auch die Erwartungen über die Geschäfts-entwicklung in den kommenden zwölf Monaten fällt bei den befragten Unternehmen nochmals deutlich optimistischer aus als im Mai dieses Jahres. Der Anteil der zuversichtlichen Unternehmen übertrifft den der skeptischeren sehr deutlich um mehr als zehn Prozentpunkte. Das ist das Ergebnis der IHK-Konjunkturumfrage im Herbst 2010. Grundlage sind nahezu 200 Unternehmensantworten, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock erhoben und ausgewertet wurden. "Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Unternehmen im IHK-Bezirk Rostock sehr leistungsfähig und gut im Wettbewerb aufgestellt sind. Vieles spricht dafür, dass wir im kommenden Jahr bereits wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen können", kommentiert Rolf Paarmann, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Rostock.

Umsätze und Auftragseingänge legen zu

Die Umsatzsituation der Unternehmen insgesamt hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage deutlich aufgehellt. Gegenwärtig berichten fast ebenso viele Unternehmen von gestiegenen Erlösen wie von einer verschlechterten Umsatzsituation. Insbesondere die Bauwirtschaft, der Handel und die Unternehmen des Verkehrsgewerbes können Positives über die Entwick-lung ihrer Verkaufserlöse berichten. Ähnlich stellt sich die Auftragsein-gangssituation der genannten Branchen dar. Fast die Hälfte der befragten Baubetriebe vermeldet gestiegene Auftragseingänge. Allerdings führt das Auslaufen der Konjunkturpakete dazu, dass die Umsatzerwartungen der Bauunternehmen für die kommenden zwölf Monate schwächer ausfallen als noch im Frühsommer.

Deutlicher Anstieg der Gewinne und erhöhte Investitionsbereitschaft

Der Anteil der Unternehmen, die eine verbesserte Gewinnsituation konsta-tieren, hat sich im Vergleich zur Vorumfrage verdoppelt. Damit einherge-hend steigt die Bereitschaft der Gewerbetreibenden zu investieren. Lediglich etwas mehr als ein Drittel der Unternehmen plant keine Investitionen in den kommenden Monaten. Insbesondere Handel und Verkehrsgewerbe wollen ihre Investitionsbudgets kräftig erhöhen. Nach wie vor ist das Hauptmotiv für Investitionen der Ersatz bzw. die Modernisierung von Betriebsmitteln, doch bereits an zweiter Stelle nennen die Unternehmen die Erweiterung ihrer Kapazitäten.

Beschäftigung: Belebung der Arbeitsnachfrage

Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hat sich weiter verbessert. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Mitarbeiterzahl erhöhen wollen, liegt gegenwärtig deutlich über dem Anteil der Betriebe, die eine Abnahme ihres Personalbestandes erwarten. Annähernd 90 Prozent aller Arbeitgeber planen keinen Stellenabbau in den kommenden zwölf Monaten.

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