Industrieumsatz auf Vorjahresniveau

Gutes Exportgeschäft gleicht schwache Binnenkonjunktur aus

(PresseBox) (Bonn, ) Die Industrie im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat in den ersten drei Quartalen 2005 von guten Exportgeschäften profitiert, die die schwache Binnenkonjunktur ausgeglichen haben. Die meldepflichtigen Industriebetriebe über 20 Beschäftigte erzielten von Januar bis September 2005 einen Umsatz von 4,662 Milliarden Euro (2004: 4,650 Milliarden Euro) – ein leichter Zuwachs von 0,2 Prozent. Während die Exporte von 1,708 Milliarden Euro um 5,0 Prozent auf 1,794 Milliarden Euro zulegten, betrug der Rückgang im Inlandsgeschäft 2,5 Prozent (von 2,942 auf 2,868 Milliarden Euro). „Die Binnennachfrage kommt einfach nicht in Gang“, kommentiert Michael Kunze von der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Nur das starke Exportgeschäft halte viele Industrieunternehmen noch im Wettbewerb. So ist die Exportquote noch einmal von 36,7 auf 38,5 Prozent gestiegen. Wie stark der industrielle Mittelstand in der Region unter globalem Wettbewerbsdruck steht, zeigt – so Kunze - die Arbeitsplatzstatistik: Die Industriebetriebe haben von September 2004 bis September 2005 rund 1.000 Arbeitsplätze (von 34.425 um drei Prozent auf 33.403) abgebaut. Kunze weiter: „Der Arbeitsmarkt in der Region Bonn/Rhein-Sieg braucht aber auch in Zukunft ein industrielles Wachstum in Zukunftsbranchen wie dem Maschinenbau oder dem Kunststoffsektor. Bei der Vermarktung im In- und Ausland darf nicht nur auf Dienstleistungen gesetzt werden.“ Deshalb setze die Standortmarketinggesellschaft Cologne Bonn Business auch auf den Automobil- und Maschinenbau sowie die Chemie als wichtige Branchen für die Region Köln / Bonn.

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