IHK: "Schienengüterverkehr braucht neue Schienen"

Güterverkehrskorridor Rotterdam - Bonn - Basel -Genua

(PresseBox) (Bonn, ) Verspätungen, Lieferschwierigkeiten, steigende Kosten: Der Güterverkehrskorridor von Rotterdam über Bonn, Mannheim und Basel bis Genua stellt so manchen Logistiker vor erhebliche Herausforderungen. Das Projekt CODE24 beschäftigt sich im Rahmen einer länderübergreifenden Befragung, die am 19. März startet, mit diesem Thema. Logistikunternehmen aus sieben Ländern - den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Italien, Frankreich und Deutschland - liegen im Fokus der Befragung. Mit den Ergebnissen werden Engpässe aus Sicht der Logistikwirtschaft im Korridor Rotterdam-Genua analysiert.

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Empfehlungen zum Ausbau der Infrastruktur, zur Beseitigung von bestehenden Engpässen und zur Planung und Realisierung von Ersatzstrecken entlang des Korridors. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützt deshalb die Befragung. "Eine hohe Beteiligung verleiht den Ergebnissen nicht nur mehr Aussagekraft, sondern erhöht auch den Druck auf die Entscheidungsträger", betont Kurt Schmitz-Temming, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg und Vorstandsmitglied der deutschen Sektion der Union Europäischer Industrie- und Handelskammern. Mit ersten Ergebnissen der Befragung wird im Juni 2012 gerechnet.

Den Fragebogen erreichen Sie ab dem 19. März 2012 unter: www.code-24.eu/survey

Was ist CODE24?

Das EU-Projekt CODE24 zielt darauf ab, Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Raumentwicklung entlang der transeuropäischen Verkehrsachse (TEN-V) Nr. 24 von Rotterdam nach Genua zu einer integrativen Gesamtstrategie zu vereinen. Im Einzugsgebiet dieser bedeutenden europäischen Nord-Süd-Achse, das weitgehend der sogenannten "Blauen Banane" entspricht, leben rund 70 Millionen Menschen. Rund 50 Prozent des Nord-Süd-Güterverkehrs (700 Millionen Tonnen jährlich) werden auf der Schiene abgewickelt. Weitere Informationen www.code-24.eu.
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