1.035 Jahre im ehrenamtlichen Einsatz für die Wirtschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg

IHK richtet 11. Tag des Ehrenamts im Haus der Springmaus aus / Sieben Gold-, 23 Silber- und 12 Bronzemedaillen

(PresseBox) (Bonn, ) Etwa 30.800 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten die Mitglieder der Prüfungsausschüsse der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg im Jahr für die regionale Wirtschaft, für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende. Insgesamt sind 1.019 Prüfer in 155 Prüfungsausschüssen aktiv. Hinzu kommen noch einmal rund 3.000 Stunden für Vollversammlung, Ausschüsse und diverse Arbeitskreise. Im vergangenen Jahr wurden bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg 2.473 Zwischenprüfungen, 2.576 Abschlussprüfungen und 1.100 Fortbildungsprüfungen abgenommen. "Ohne das Ehrenamt wäre die wirtschaftliche Selbstverwaltung nicht möglich", sagt IHK-Vize-Präsident Wolfgang Grießl: "Würde der Staat bundesweit diese Aufgaben übernehmen, würde das die Wirtschaft mit einer Milliarde Euro pro Jahr belasten." Besonders verdiente Ehrenamtsträger hat die IHK Bonn/Rhein-Sieg heute bei ihrem traditionellen 11. Tag des Ehrenamtes im Haus der Springmaus an der Endenicher Kulturmeile für ihre langjährigen Verdienste ausgezeichnet. IHK-Vize-Präsident Grießl und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Swoboda überreichten sieben Gold-, 23 Silber- und 12 Bronze-Medaillen für insgesamt 1.035 Jahre ehrenamtlichen Einsatz für die Wirtschaft in Bonn/Rhein-Sieg.

Über eine erfreuliche Situation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt berichtete IHK-Vize-Präsident Wolfgang Grießl: "Wir haben auch in diesem Jahr mehr Ausbildungsplätze schaffen können, als wir geeignete Bewerber hatten - und das, obwohl wir in der Region Bonn-Rhein-Sieg noch keine großen Probleme mit zurückgehenden Schulabgängerzahlen haben." Sorge bereite der Wirtschaft im regionalen Übergangsmanagement die Anzahl der Praktikumsplätze, die für Schülerpraktika benötigt werden. "Hier müssen wir uns insbesondere darüber Gedanken machen, dass in den Praktika die Hauptschüler die Berufe besser kennen lernen. Dadurch könnte man ein noch gezielteres Bewerbungsverhalten erreichen und die aus unserer Sicht immer noch zu hohe Abbrecherquote im ersten Ausbildungsjahr senken", so Grießl.

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