Klinikum Chemnitz und Klinikum Mittleres Erzgebirge setzen auf gemeinsame IBM Power-Serverlösung für SAP-Betrieb

(PresseBox) (Chemnitz / Zschopau / Darmstadt / Stuttgart, ) .
- Wirtschaftlichkeit gab den Ausschlag
- Moderne Virtualisierungstechnologie für höhere Effizienz
- Einsparung von über 20 Prozent der Kosten durch gemeinsamen Betrieb und Konsolidierung
- Betreuung vor Ort durch IBM Business Partner PROFI AG

Die Klinikum Chemnitz gGmbH und die Klinikum Mittleres Erzgebirge gGmbH haben sich für den Betrieb ihrer SAP-Lösung im Krankenhausumfeld auf Basis der IBM Serverplattform Power Systems entschieden.

Die Klinikum Mittleres Erzgebirge gGmbH hatte bereits im Jahre 2005 ihr Klinikinformationssystem mit SAP Healthcare auf eine moderne IT-Infrastruktur mit virtualisierter SAP-Systemlandschaft auf der Grundlage von IBM Power-Servermaschinen und IBM Speichersystem-Netzwerk (SAN) migriert. Gemeinsam mit der IT-Tochter Mid German Health GmbH, die als IT-Dienstleister für die Klinikum Chemnitz gGmbH auftritt, wurde die ältere Systemlösung des Klinikum Chemnitz auf die im Klinikum Mittleres Erzgebirge vorhandene aktuelle Hardware für den SAP-Betrieb portiert.. Dabei werden nun auf der gemeinsamen Plattform beim Klinkum Chemnitz ca. 1200 Named User und 400 Concurrent User,sowie beim Klinikum Mittleres Erzgebirge ca. 400 Named User und 120 Concurrent User im kompletten Workflow des Krankenhausbetriebs unterstützt. Das System wurde durch den IBM Premier Partner PROFI AG, Darmstadt, vor Ort implementiert.

Prof.Dr.-Ing. Schlimpert, Geschäftsführer der Mid German Health GmbH, betont: "Für uns stand die Wirtschaftlichkeit und die Reibungslosigkeit des IT-Betriebs für das Klinikum im Vordergrund. Aus dieser Perspektive und den positiven Erfahrungen unserer Kollegen im Klinikum Mittleres Erzgebirge heraus haben wir uns ebenfalls für die IBM Lösung und den Vor-Ort-Service des IBM Premier Partners PROFI Engineering Systems AG entschieden. Ausschlaggebend war insbesondere die Effektivierung der Hardwarenutzung durch die Skalierbarkeit und Virtualisierungsmöglichkeit der Power-Systeme."

Dr. Stefan Förster, Leiter der Medizinischen Informatik des Klinikums Mittleres Erzgebirge und Leiter des Kooperationsprojekts, ergänzt: "Mit der Zusammenlegung des SAP-Betriebs der beiden Projektpartner konnten wir bedeutende Synergiepotenziale heben, die wir mit einer guten gemeinsamen, auf Wirtschaftlichkeit ausgelegten Lösungen realisiert haben."

Das Projekt wurde Mitte 2007 mit einer Machbarkeitsstudie und entsprechenden Sizinganalysen hinsichtlich des künftigen Bedarfs begonnen und im Lauf des Jahres 2008 nach einer europaweiten Ausschreibung realisiert. Ende 2008 wurden die neuen IBM Systeme durch den Business Partner PROFI AG geliefert, aufgebaut und installiert. SAP-Entwicklungs- und Qualitätssicherungssystem des Chemnitzer Klinikums laufen schon seit Mitte Dezember 2008 im Klinikum Mittleres Erzgebirge reibungslos. Das Produktivsystem ist nach umfangreichen Schnittstellenanpassungen und Integration der übrigen Subsysteme seit 1. März 2009 für die Benutzer des Klinikum Chemnitz erfolgreich in Betrieb. Auf den SAP-Systemen läuft das Betriebssystem AIX 6.1 mit aktuellen Patches und einer DB2 Datenbank.

Der Aufbau eines SANs sowie die konsequente Virtualisierung aller Systeme runden das robuste, intensiv nutzbare IT-System ab. Dabei steht die Datenverfügbarkeit durch ein großes gemeinsames Speichernetzwerk und die gespiegelte Systemverfügbarkeit durch den Aufbau der Systemlandschaft an zwei Orten in unterschiedlichen Brandabschnitten des Klinikum Mittleres Erzgebirge im Vordergrund. Die Server-Ausfallsicherung wird durch ein HACMP-Cluster verstärkt, bei dem das SAP-System automatisch zwischen zwei IBM Power p570-Systemen im Havariefall hin- und hergeschaltet werden kann. Ein automatisches Backup-System mit LTO4-Bandbibliothek sichert permanent alle Systeme. Das System ist insgesamt durch seine Skalierbarkeit auf eine hohe Zukunftssicherheit und Nachhaltigkeit ausgelegt. In den Datenbanken sind bis zu 300 GB Daten gespeichert.

Obwohl Green-IT-Aspekte bei der Entscheidung nur eine partielle Rolle gespielt haben, ist nach Aussagen der Betreiber der Effekt im wirtschaftlichen Gesamtkostenkontext deutlich spürbar: geringere Energieaufnahme und höhere Effizienz. In dem Projekt wurde die Anzahl der aktiven Server von acht auf jetzt nur drei, moderne Systeme konzentriert. Erfreulich kurze Sub-Second-Antwortzeiten sorgen für hohe Akzeptanz bei den Nutzern. Die Einsparung der investiven Kosten durch den gemeinsamen Betrieb wird auf mindestens 20 Prozent beziffert, bei weiteren 10 Prozent Einsparung in Betrieb und Wartung.

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