IBM baut Spitzenposition in der Top 500-Supercomputer-Liste aus

erstmals installierte Gesamtrechenleistung von mehr als einem Petaflop/s (einer Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde)

(PresseBox) (Stuttgart, ) Auf der gerade veröffentlichten Rangliste der 500 leistungsstärksten Supercomputer kann IBM seine Stellung behaupten und ausbauen. Das Unternehmen stellt derzeit die drei weltweit größten Superrechner: Angeführt wird die Liste von Blue Gene/L mit einer Rechenleistung von jetzt 280,6 Teraflops, d.h 280,6 Billionen Gleitkommarechnungen pro Sekunde. Auf Rang zwei folgt das Watson Blue Gene System mit 91,29 Teraflops. Neu in der Liste auf Rang drei ist der ASC Purple Rechner am Lawrence Livermore Institut.

Mit einer Leistung von 1,214 Petaflop/s überspring die Gesamtleistung aller IBM Systeme in der Liste erstmals die magische Marke von einem Petaflop. Die Liste der 500 stärksten Supercomputer wird zweimal jährlich von der TOP500-Organisation veröffentlicht.

In der aktuellen Top500-Liste ist IBM wie folgt vertreten:

- IBM stellt mit 219 Systemen die meisten Rechner auf der Liste; dies entspricht 43,8 Prozent der Systeme

- Die Gesamtleitung der IBM Systeme ist seit der letzten Veröffentlichung der Liste um 24,2 Prozent auf 1,214 Petaflops gestiegen, das entspricht 52,77 Prozent der Leistung aller Rechner auf der Liste

- IBM stellt die beiden stärksten europäischen Systeme, den spanischen Mare Nostrum (ein Blade Server-basiertes System) und den niederländischen ASTRON Rechner (ein Blue Gene-Rechner)

Die Präsenz von IBM in der Liste ist auch ein Beleg für die Akzeptanz des Blue Gene Superrechner-Modells: Seitdem vor einem Jahr die kommerzielle Verfügbarkeit der Blue Gene-Rechner-Module angekündigt worden ist, sind 19 Blue Gene-Systeme in die Liste aufgenommen worden. Die Blue Gene-Systeme alleine wären damit die drittgrößte Gruppe in der aktuellen Top500-Liste.

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