Happy Birthday - 10 Jahre Linux auf dem IBM Großrechner System z

(PresseBox) (Böblingen, ) Linux auf IBM System z feiert seinen 10. Geburtstag. Im Jahr 2000 gab IBM die Unterstützung und das Investment für das Linux-Betriebssystem auf dem IBM Großrechner System z bekannt. Ziel war und ist es, mit der Linux-Umgebung auf dem Großrechner, Kunden bei ihren Bestrebungen hin zu einer kosteneffizienten und optimierten IT-Landschaft zu unterstützen.

Linux auf IBM Großrechner bietet Nutzern eine leistungsfähige und hochverfügbare Lösung. Zum einen wird durch den Einsatz der z/VM-Virtualisierungssoftware eine hervorragende Konsolidierungsmöglichkeit geboten, mit der die Komplexität und der Verwaltungsaufwand der IT-Infrastruktur stark verringert werden kann. Zum anderen können Linux-Anwendungen die Vorteile des derzeit sichersten und höchstskalierbaren Servers - IBM System z - mit seiner unübertroffenen Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit nutzen.

Am 17. Mai 2000 kündigte IBM ihre Unterstützung für Linux auf System z an und schlug damit ein neues Kapitel in der Geschichte des Großrechners auf. Von Anfang an war das Entwicklungsteam der IBM Deutschland Research & Development GmbH in Böblingen maßgeblich an der Umsetzung der Linux-Strategie und der Weiterentwicklung der Technologien beteiligt. Thomas Klein, IBM Direktor für die Linux auf System z Entwicklung: "Die einfache Idee, Linux auf den Mainframe zu bringen, hat die IT-Welt belebt und vor allem bereichert. Neben einzigartigen Virtualisierungsfunktionen bieten wir unseren Kunden damit die Möglichkeit, Linux-Anwendungen entsprechend ihrer Anforderungsprofile, auf allen IBM Server-Plattformen laufen zu lassen. Der bisherige Markterfolg und die vielen positiven Rückmeldungen von Kunden, bestärken uns in unseren Anstrengungen, auch weiterhin in die Linux-Weiterentwicklung zu investieren."

Die eigentliche Entwicklungsarbeit, die zu dem Coup "Linux für den Großrechner" führte, begann Ende der 90er Jahre. Eine kleine Gruppe von IBM Hardware- und Softwareentwicklern, unterstützt von einigen Studenten, arbeiteten im stillen Kämmerchen an der Portierung des Betriebssystem auf die damalige S/390-Plattform. Der Durchbruch gelang in kurzer Zeit Ende 1999 und schon im Juni 2000 ergänzte IBM ihre Großrechner mit speziellen Linux-Prozessoren (IFL - Integrated Facility for Linux), die seitdem zur Standardausstattung des IBM System z gehören. In Partnerschaft mit SUSE (heute Teil von Novell) entstand auch im Jahr 2000 die erste offizielle Distribution, bald gefolgt von Red Hat als zweitem Distributionspartner.

Linux auf dem Großrechner profitiert von den Virtualisierungs- und Servertechnologien des System z. So werden beispielsweise die schnelle, virtuelle Server-Server-Kommunikation, die speziellen integrierten Kryptographie-Prozessoren für Verschlüsselung und elektronische Signaturen und die optimierte Nutzung des Hauptspeichers im Zusammenspiel von Linux und der z/VM Virtualisierungssoftware unterstützt.

Massive Investitionen von IBM in die Bereitstellung von Software aus den Produktfamilien DB2, Lotus, Rational, Tivoli und WebSphere für Linux auf System z wie auch die schnelle und reibungslose Implementierung von Linux auf System z überzeugten viele Unternehmen.

Mittlerweile sind mehr als 3.150 Anwendungen für Linux auf der System z-Plattform verfügbar, die durch ständig neue Lösungsbausteine von IBM und unabhängigen Software-Anbietern ergänzt werden. Heute betreiben über 70 Prozent der 100 größten System z-Kunden Linux auf dem Großrechner. Aber auch für mittlere und kleine Unternehmen ist die Linux-Umgebung von immer größerem Interesse. Allein im letzten Jahr ist die weltweit installierte Linux-Kapazität um 21 Prozent gewachsen. Neuerdings werden diese Eigenschaften auch in einem integrierten Angebot, dem IBM Enterprise Linux Server, einem reinen Linux-Server, angeboten.

Auch die vielfältigen Anwendungsgebiete spiegeln den Erfolg von Linux auf System z wieder. Kunden wählen Linux auf System z heute auch als Plattform für neue Geschäftsmodelle wie Cloud Computing oder anspruchsvolle und zunehmende Workloads wie Collaboration und Business Intelligence.

http://www-03.ibm.com/...

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