Dortmund auf dem Weg zur Smarten City

Dortmund gewinnt als erste deutsche Stadt die IBM Smarter Cities Challenge

(PresseBox) (Ehningen/Dortmund, ) Dortmund ist die erste Stadt in Deutschland, die sich im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbes um die Teilnahme am IBM Smarter Cities Challenge Programm durchgesetzt hat. Das Corporate Citizenship Programm der IBM bietet Städten Zugang zur Expertise von IBM Beratern und Forschern, die sie in zahlreichen Projekten mit Städten weltweit erworben haben. Im Jahr 2011 gestartet, stellt das IBM Förderprogramm Dienstleistungen und Technologien weltweit im Gegenwert von 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Ziel des Projektes ist, die "Initiative Dortmunder Talente" der Stadt Dortmund zu unterstützen. Dazu werden gemeinsam mit allen relevanten Organisationen über alle Bereiche der Stadt Status und Möglichkeiten analysiert, um Wege aufzuzeigen, Dortmund als Stadt noch attraktiver, wettbewerbsfähiger und lebenswerter für die Bürger zu machen.

"Die Auszeichnung von IBM ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich", sagt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Bestätigung, weil unsere Bewerbung die Jury von unserer Absicht, aus Dortmund eine ,smarte' Stadt machen zu wollen, überzeugt hat und Ansporn, dies nun auch in die Tat umzusetzen. Dortmund ist eine bunte, schillernde Stadt. Über ein Drittel unserer Bürgerinnen und Bürger haben einen Migrationshintergrund. Zusammen mit unserer gewachsenen lokalen Verankerung haben wir eine Vielfalt an Kulturen, in der ein Schatz an Talenten darauf wartet, entdeckt zu werden. Talent, Toleranz und Technologie geben uns die Basis für eine große Zukunft."

Im Jahr 2011 gestartet, stellt die IBM Smarter Cities Challenge als Corporate Citizenship Förderprogramm über den Zeitraum von drei Jahren Dienstleistungen und Technologien für 100 Gemeinden weltweit im Gegenwert von 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Je nach Einsatzschwerpunkt - bestimmt durch die Bewerbung der Stadt - werden Teams aus speziell ausgewählten IBM Experten die Stadtverantwortlichen bei Analysen unterstützen. Gemeinsam entwickeln sie Empfehlungen für mehr Wachstum, bessere Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen, mehr Partizipation der Bürger, Einbezug und Nutzung bürgerschaftlichen Engagements sowie eine verbesserte Effizienz der Abläufe.

Ausgewählt werden Städte, die in Problemstellung, Bedeutung für die Stadtentwicklung und Umsetzungswahrscheinlichkeit überzeugt haben. Die Herausforderungen, die adressiert werden, kommen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Sicherheit, soziale Dienste, Transport, Umweltschutz, Energie und Finanzverwaltung.

"Mit der IBM Smarter Cities Challenge schaffen wir gemeinsam mit den ausgewählten Städten die notwendigen Grundlagen, um kommunale Entscheidungsprozesse und Steuerungsaufgaben für die Stadt und die Erfordernissse ihrer Bürger besser in Einklang zu bringen", sagt Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland. "Dortmund kann, als erste deutsche Gewinnerstadt und mit dem, was sie bisher schon auf den Weg gebracht hat, eine echte Vorreiterfunktion für kluge Stadtentwicklung einnehmen."

Die IBM Initiative trägt bereits erste Früchte. Die 24 Gewinner aus 2011 und die ersten sieben Pilotstädte aus dem Jahr 2010 haben eine ganze Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht: Unter anderem intelligente, konsolidierte Budgetplanungsprozesse, die systematische Koordination öffentlicher Sicherheitseinrichtungen, Verkehrsanalyse- und -steuerungsprojekte sowie neue Aus- und Weiterbildungskonzepte.
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