Bessere Vernetzung und zusätzliche Transparenz für alle deutschen Niederlassungen

IBM entwickelt und implementiert zentrales Niederlassungsmanagementsystem für 19 Standorte der BMW Group

(PresseBox) (Stuttgart, ) Das neue zentrale Niederlassungsmanagementsystem (NMS) für alle 19 deutschen Niederlassungen der BMW Group kommt von IBM.

Der Beratungsarm IBM Global Business Services hat das NMS über einen Zeitraum von zwei Jahren an allen Standorten implementiert und insgesamt mehr als 6.000 Mitarbeiter der BMW Group auf den Umgang mit dem neuen ERP-System vorbereitet. Das NMS unterstützt Fahrzeug- und Motorradverkaufsprozesse, After-Sales-, Teilevertriebs- und Finanzprozesse.

Das neue Niederlassungsmanagementsystem von IBM für die 19 deutschen Niederlassungen der BMW Group löst das von BMW entwickelte Altsystem ab, harmonisiert die Service- und Retailprozesse deutschlandweit und legt gleichzeitig den Grundstein für weitere Effizienzverbesserungen in allen Niederlassungen. Das auf SAP Automotive basierende System unterstützt bei BMW die Abwicklung von Fahrzeug- und Motorradverkaufsprozessen, After-Sales- und Teilevertriebsprozessen und beinhaltet eine integrierte Finanzlösung. Das neue ERP-System soll den Mitarbeitern in den BMW Niederlassungen eine einheitliche Sicht auf Kunden, Fahrzeuge und Transaktionsverläufe verschaffen. Das System verbessert die Vernetzung der Niederlassungen untereinander und sorgt für zusätzliche Transparenz.

Nach Pilotinstallationen in Chemnitz und Nürnberg begannen Mitte 2007 zwei Teams der IBM parallel mit dem Rollout und den Mitarbeiterschulungen an den weiteren 17 Standorten. Pro Niederlassung benötigten die Teams dafür rund sechs Monate Zeit, zeitweise wurde in bis zu sechs Niederlassungen parallel implementiert.

Zwei weitere Teams in Rumänien und Indien unterstützten die lokalen Rollout-Teams während der Implementierungsphase. Das rumänische Team testete die Funktionsweise der Systeme in den Niederlassungen und war verantwortlich für die abschließenden Abnahmetests, die IBM Mitarbeiter in Indien haben die Daten bereinigt und migriert.

"In Summe sollte das neue System etwas mehr als 80 Prozesse unterstützen und mit 36 Partnersystemen kommunizieren können. Dafür waren etwa 500 spezifische SAP Erweiterungen, 64 Schnittstellen und mehr als zwei Millionen Zeilen Code notwendig", fasst Stefan Lutz, Associate Partner bei der Unternehmensberatung IBM Global Business Services, die Komplexität der Lösung zusammen.

Die Schulung der mehr als 6.000 Nutzer, mehr als 1.500 allein in München, erfolgte durch ein dediziertes Trainerteam und industrialisierte Trainings.

Ein standardisierter Rollout-Koffer enthielt wiederverwendbare Unterlagen und Tools wie Präsentationen, Dokumentvorlagen, Checklisten sowie Testfälle und Data Migration Dashboards. Damit sicherte IBM identische Prozesse und eine gleich bleibend hohe Qualität der Rollouts in jeder Niederlassung.

Anfang Mai 2009 haben die BMW Group und IBM die letzte und größte Niederlassung in München live geschaltet. Außer der technischen Expertise der IBM war auch die Prozess-Expertise der Projektmitarbeiter der IBM ein entscheidender Erfolgsfaktor - so konnte das Projekt sogar sechs Monate vor dem geplanten Termin abgeschlossen werden.

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