Absturzunfälle vermeiden

Mehr Sicherheit auf Fahrgerüsten

(PresseBox) (Wangen im Allgäu, ) Die positive Entwicklung bei der Zahl an Absturzunfällen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass jeder Unfall ein Fall zuviel ist. Denn schwere Arbeitsunfälle bringen immer großes Leid für die Betroffenen. Für das Handwerksunternehmen bedeutet dies, diverse Ausfallzeiten und Kosten. Hymer-Leichtmetallbau setzt bei der Entwicklung und Konstruktion seiner Produkte schon seit Jahrzehnten auf das Thema Sicherheit.

Fast 27% aller meldepflichtigen Arbeitsunfälle geschahen 2007 auf Deutschlands Baustellen. Dies sind 11.000 Absturzunfälle und mehr als 21.500 Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle, vor allem bei den Berufsgruppen Maurer, Dachdecker, Maler- und Lackierer, Zimmerer, Gebäudereiniger und Gerüstbauer. Doch insgesamt sind laut der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) die Unfallzahlen rückläufig. Die tödlichen Unfälle gingen im Halbjahresvergleich 2007 auf 2008 sogar um 40% zurück.

Der Grund für den langfristig rückläufigen Trend der Unfallzahlen sieht die BG BAU in den vielen Initiativen der Prävention. Auch die Hersteller von Gerüsten und Fahrgerüsten tragen mit ihren Maßnahmen, Neuentwicklungen und oftmals innovativen Lösungen zur Vermeidung von Unfällen bei. Wer auf eine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung solcher Arbeitsgeräte zurückblicken kann, hat auch die tagtägliche Erfahrung im praktischen Einsatz vor Ort. "Anregungen und Verbesserungen kommen oft vom Markt, von den täglichen Anwendern" so Eberhard Lang, geschäftsführender Gesellschafter des Allgäuer Unternehmens Hymer-Leichtmetallbau.

Seit 1994 sensibilisiert das Unternehmen verstärkt seine Außendienstberater, den Fachhandel und auch direkt den Anwender durch Schulungen, Seminare und Informationen über Unfallverhütungsvorschriften und vieles mehr. Die hohe Kompetenz bei der Herstellung von Fahrgerüsten zeigt sich auch bei den Gerüsten, die das Unternehmen unter dem Begriff "Comfortaufbau" Mitte 2007 auf den Markt brachte. Die Montage dieser Gerüste erfolgt einfacher und damit komfortabler. Vorrangig war aber die Sicherheit. Durch eine neuartige Montagehilfe, einen Bajonettausleger, und durch die Änderung der Aufbaureihenfolge wurde erstmalig bei Fahrgerüsten ein enormes Plus an Sicherheit entwickelt. Bei diesen Gerüsten bilden die bereits vor dem Aufstieg in die nächste Plattform angebrachten Rückenverstrebungen einen sicheren Schutz. Beim Betreten der jeweils obersten Plattform ist also schon bei der Montage ein umlaufender Seitenschutz vorhanden. Möglich macht dies die Montagehilfe "Hymer-Lifter", ein besonders geformtes Aluminiumrohrelement mit einer speziellen C-Wölbung am Ende. Mit Hilfe der C-Wölbung werden Geländerstreben und Diagonalen gefasst und nach oben gehoben.

Die Demontage erfolgt über Entriegelungsrippen und Flächen am Hymer-Lifter. Ein weiteres Merkmal dieser Fahrgerüste-Generation sind neu entwickelte Bajonettausleger. Dabei wird vor der Montage der Rahmenteile bereits die Bajonett-Kupplung montiert. Danach erfolgt mit dem Bajonettverschluss am oberen Teil des Auslegers das einfache Eindrehen der Bajonett-Kupplung. Durch diese Anbindung des Auslegers über den traditionellen Befestigungspunkten wird eine deutliche Erhöhung der Stabilität des Fahrgerüsts erreicht. Sämtliche Maßnahmen dienen letztendlich der Verbesserung der Sicherheit, um persönliches Leid zu vermeiden und um auch dem Unternehmer Kosten zu sparen. Wer sich die Mühe macht die Unfallnachverfolgung zu dokumentieren, wird sehr schnell erkennen wie enorm die Kosten zu Buche schlagen. Ein sicheres Arbeitsgerät stellt somit auch ein kostengünstiges Arbeitsgerät dar.

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