Honeywell und Dupont kündigen ein Joint Venture zur Produktion eines neuen Kältemittels für Fahrzeuge an

Eine Alternative mit niedrigem Treibhauspotenzial soll die gegenwärtig in Europa verwendeten Kältemittel für Fahrzeugklimaanlagen ersetzen

(PresseBox) (Morris Township, N.J. und Wilmington, Del., ) Honeywell (NYSE: HON) und DuPont (NYSE: DD) haben heute ein Joint Venture zur Produktion eines neuen Kältemittels für den Einsatz in Fahrzeugklimaanlagen angekündigt. Das neue Kältemittel hat ein 99,7 Prozent niedrigeres Potenzial, zur Erderwärmung beizutragen.

Das Abkommen sieht vor, dass DuPont und Honeywell gemeinsam die finanziellen und technologischen Mittel aufbringen, die für den Entwurf, die Konstruktion und den Betrieb einer Produktionsstätte von Weltmaßstab für das neue Kältemittel, bekannt als HFO-1234yf, erforderlich sind . DuPont und Honeywell haben HFO-1234yf gemeinsam entwickelt, werden es jedoch unabhängig voneinander vermarkten und verkaufen.

"Durch das heute angekündigte Joint Venture werden DuPont und Honeywell Der Automobilindustrie ein Produkt anbieten, das betrieblichen und regulativen Anforderungen entspricht. Kunden werden weltweit von dieser neuen Technologie, die den Austritt von Treibhausgasen verringert, profitieren, " sagte Terrence Hahn, Vice President und General Manager von Honeywells Geschäftsbereich Fluorine Products. "Dadurch wird die hochwertige Produktpalette von Honeywell durch energieeffiziente und umweltfreundliche Lösungen ergänzt, die den unterschiedlichsten Industriezweigen Effizienzzuwachs bei gleichzeitiger Umweltschonung bieten."

"Das neue Kältemittel versetzt die Automobilindustrie in die Lage, die schädlichen Auswirkungen ihrer Fahrzeuge auf die Umwelt zu deutlich niedrigeren Kosten als mit alternativen Produkten zu senken", sagte Gary W. Spitzer, President DuPont Chemicals & Fluoroproducts. "Durch die gemeinsame Ressourcennutzung mit Honeywell sind wir zuversichtlich, dass wir die zukunftsweisende Lösung gefunden haben, durch die die Industrie Umweltvorteile schneller realisieren kann. Die Rolle von DuPont' bei der Einführung von HFO-1234yf zeigt erneut, welch innovative Lösungen DuPont der Automobilindustrie seit fast einem Jahrhundert liefert."

Das Joint Venture folgt einem früheren Entwicklungsabkommen der beiden Firmen, das Kältemittel gemeinsam zu entwickeln. Das neue Joint Venture wird DuPont und Honeywell ermöglichen, das Produkt der wachsenden Nachfrage schneller gerecht zu werden, als es jede Firma alleine könnte.

Gegenwärtig verwenden Fahrzeugklimaanlagen das Hydrofluorcarbonat HFC-134a mit einem Treibhauspotenzial (GWP) von 1430. Die Richtlinie der Europäischen Union über mobile Klimaanlagen schreibt vor, dass ab 2011 alle neuen Fahrzeuge ein Kältemittel mit einem GWP von unter 150 verwenden. Ab 2017 müssen alle in Europa verkauften Neufahrzeuge ein Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial verwenden. Das neue Kältemittel von DuPont und Honeywell hat ein GWP von nur 4. Das ist ein 97 Prozent niedrigerer Wert als von der neuen Regulierung gefordert.

Vor dem weiteren Bau einer noch größeren Anlage für den weltweiten Markt, wird das Joint Venture im vierten Quartal des kommenden Jahres mit der Lieferung beginnen, um den Richtlinien der Europäischen Union zu entsprechen.

Honeywell und DuPont führten HFO-1234yf im Jahr 2007 bei der Automobilindustrie ein. Seither haben unabhängige Testgruppen, z. B. das SAE (Society of Automotive Engineers) International Cooperative Research Program, an dem führende Fahrzeughersteller teilnehmen, dessen Sicherheit und Wirksamkeit umfassend getestet.

Bei den SAE-Tests erwies sich HFO-1234yf in Bezug auf die Umweltverträglichkeit dem alternativen Kältemittel CO2 überlegen und zeigte "das niedrigste Risiko beim Einsatz in Automobilklimaanlagen in Bezug auf die Umweltschädlichkeit und die Bedürfnisse der Verbraucher."

Schätzungen der Industrie zufolge gibt es weltweit über 400 Millionen Fahrzeuge mit Klimaanlage. Jedes Kühlsystem verbraucht zwischen einem halben und einem ganzen Kilogramm Kältemittel. Klimaanlagen, die das von DuPont und Honeywell entwickelte HFO1234yf verwenden, sind energieeffizienter als CO2basierte Systeme, besonders bei hohen Umgebungstemperaturen.

Honeywell International ist ein diversifizierter Fortune 100-Konzern, der als führend in den Bereichen Technologie und Herstellung gilt. Honeywell beliefert Kunden weltweit mit Luftfahrtprodukten und dienstleistungen, Gebäudesteuerungstechnologien (privat und kommerziell), Produkten für die Automobilindustrie, Turboladern sowie Spezialmaterialien. Der Unternehmenssitz befindet sich in Morris Township, New Jersey, USA. Honeywell-Aktien werden in New York, London und Chicago an der Börse gehandelt.

Honeywell Specialty Materials ist ein Unternehmen, das seine Kunden als Marktführer mit hochleistungsfähigen Sondermaterialien versorgt. Dazu gehören auch Fluorprodukte, Spezialüberzüge und additive, hoch entwickelte Fasern und Verbundstoffe, Zwischenstoffe, Spezialchemikalien, elektronische Materialien und Chemikalien sowie Technologien und Materialien zur Ölraffination.

DuPont ging als eines der ersten Unternehmen bereits vor 20 Jahren mit seinen Umweltzielen an die Öffentlichkeit und hat seine Nachhaltigkeitsbestrebungen über die interne Verringerung der umweltrelevanten Einflüsse hinaus auf marktbezogene Ziele sowohl für Umsatz als auch für Forschung und Entwicklung ausgeweitet. Die Ziele sind direkt mit dem Geschäftswachstum gekoppelt, insbesondere bei der Entwicklung sichererer, in Bezug auf die Umwelt verbesserter neuer Produkte für weltweite Schlüsselmärkte.

DuPont ist ein wissenschaftlich ausgerichtetes Unternehmen, das sowohl Produkte als auch Dienstleistungen anbietet. Seit seiner Gründung im Jahr 1802 setzt DuPont Wissenschaft praktisch um und entwickelt nachhaltige Lösungen, die einen wesentlichen Beitrag zu einem besseren, sichereren und gesünderen Leben der Menschen auf der ganzen Welt leisten. DuPont ist in mehr als 80 Ländern aktiv und bietet eine breite Palette an innovativen Produkten und Dienstleistungen für die unterschiedlichsten Bereiche wie Landwirtschaft, Ernährung, Baugewerbe, Kommunikation und Transportwesen an.

Weitere Informationen über Honeywell finden Sie unter: www.honeywell.com
Weitere Informationen über DuPont finden Sie unter: www.dupont.com

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