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Ich verstehe einfach nichts: Parlamentarischer Abend für bessere Akustik in Büro, Schule und öffentlichem Raum

(PresseBox) (Berlin, ) Nicht nur in Konzertsälen und Auditorien ist eine gute Raumakustik unverzichtbar. Im öffentlichen Raum und insbesondere im Schul- und Arbeitsumfeld spielen die Reduktion und der Ausgleich von akustischen Störquellen eine wichtige Rolle. Unter dem Motto "Gemeinsam für bessere Akustik in Büro, Schule und öffentlichem Raum" lud deshalb das Forum Office Acoustics in Kooperation mit DIN e. V. am 08.10.2014 - unter Schirmherrschaft von Stephan Albani (MdB) - Bundestagsabgeordnete, Interessenvertreter und Akustikexperten zum Parlamentarischen Abend nach Berlin. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, eröffnete die Veranstaltung mit einem persönlichen Grußwort.

Wer hat sich nicht schon einmal über unverständliche Durchsagen am Bahnhof geärgert oder ein Restaurant besucht, indem die Geräuschkulisse ein Gespräch fast unmöglich macht? Was im Bahnhof oder Restaurant einfach nur ein vermeidbares Ärgernis ist, wirkt sich im Kontext von Schule und Beruf messbar auf die Leistung aus und hat negative Einflüsse auf Wohlbefinden und Gesundheit. So wurden in Untersuchungen Leistungseinbußen von bis zu 20% durch schlechte Raumakustik nachgewiesen. Folgen waren eine schlechtere Merk- und Konzentrationsfähigkeit und eine höhere Fehlerquote.

Die Unternehmen BARRISOL, Carpet Concept Objekt-Teppichboden GmbH, CRÉATION BAUMANN AG, REHAU AG + Co, Strähle Raum-Systeme GmbH und USM Möbelbausysteme GmbH haben sich bereits im Januar 2014 im Forum Office Acoustics zusammengeschlossen um sich gemeinsam dem Thema "Bessere Akustik im Büro" zu widmen. Doch nur in Zusammenarbeit mit Politik und Interessenvertretern können die Grundlagen für bessere Akustik in Büro, Schule und öffentlichem Raum in Deutschland verankert werden. Prof. Dr. Johanna Wanka betonte in Ihrem Grußwort: "Wir haben beim Thema Akustik große Fortschritte erzielt. Dennoch müssen wir hier konsequent weiterforschen. Ich begrüße daher die Arbeit aller, die sich in diesem Forschungsfeld engagieren. Experten für Hören und Akustik leisten einen wichtigen Beitrag, um unsere Lebensqualität und Gesundheit zu sichern."

In einem Geleitwort erläuterte Jörg Zymnossek, Geschäftsführer Normenausschuss Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik (NALS) im DIN und VDI, dass barrierefreies Bauen durch die "allgemein anerkannten Regeln der Technik", wie z.B. DIN 18041 "Hörsamkeit in Räumen - Anforderungen und Hinweise für die Planung" konkretisiert wird.

Anschließend erläuterte Akustikexperte Dr. Christian Nocke (Akustikbüro Oldenburg) den zahlreich erschienenen Parlamentariern und Interessenvertretern die wissenschaftlichen Zusammenhänge, die relevanten Normen und die Querverbindungen der an der Etablierung der Raumakustik beteiligten Akteure. Mit Hörbeispielen demonstrierte Nocke eindrucksvoll die Bedeutung der scheinbar in Vergessenheit geratenen Disziplin der Raumakustik. Unter Moderation von Dr. Markus Meis (Hörzentrum Oldenburg) wurde anschließend angeregt über Anwendungsgebiete, Zukunftsaussichten und Kosten der Raumakustik diskutiert.

"Raumakustik geht uns alle an. Am heutigen Abend haben wir erfolgreich die Weichen für eine engere Zusammenarbeit von Politik, Interessenverbänden und Experten gestellt und sind so der Etablierung von notwendigen Normen und Standards im Bereich der Raumakustik einen Schritt näher gekommen", resümiert Schirmherr Stephan Albani.

Über das Forum Office Acoustics

Unter dem Motto "Gemeinsam für bessere Akustik in Büros" haben sich im Januar 2014 die Unternehmen BARRISOL -NORMALU SAS, Carpet Concept Objekt-Teppichboden GmbH, CRÉATION BAUMANN AG, REHAU AG + Co, Strähle Raum-Systeme GmbH und USM Möbelbausysteme GmbH im Forum Office Acoustics zusammengeschlossen. Ob akustisch wirksame Teppiche, Wand- und Deckenbespannungen, Stoffe, Möbel oder Trennwände - das Konsortium deckt die gesamte Bandbreite der akustisch optimierten Raumausstattung ab. Unter inhaltlicher Leitung der herstellerunabhängigen Akustik Experten Dr. Christan Nocke (Akustikbüro Oldenburg) und Dr. Markus Meis (Hörzentrum Oldenburg GmbH) soll Arbeitgebern, Facility Managern, Bauherren und Architekten durch den ganzheitlichen Ansatz die Planung akustisch optimierter Büroräume erleichtert werden. Das Forum Office Acoustics bietet darüber hinaus herstellerunabhängige Informationsveranstaltung und Weiterbildungen zu aktuellen Themen der Büroraumakustik an, wie z.B. dem aktuell diskutierten Entwurf der Richtlinie VDI 2569 "Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro". Neben der Entwicklung innovativer Konzepte und ganzheitlichen Beratung zur akustischen Optimierung von Büroräumen steht die Erarbeitung von Qualitätsstandards ebenso im Mittelpunkt wie Aspekte der psychologischen Wirkungsforschung. Das Forum Office Acoustics ist eingebettet in das norddeutsche Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk Auditory Valley, das seit Jahren Experten aus dem Bereich Hören und Akustik zusammenführt.

Über DIN

Die Aufgabe von DIN ist es, zum Nutzen der Allgemeinheit unter Wahrung des öffentlichen Interesses in geordneten und transparenten Verfahren die Normung und Standardisierung anzuregen, zu organisieren, zu steuern und zu moderieren. Die Arbeitsergebnisse dienen der Innovation, Sicherheit und Verständigung in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit sowie der Qualitätssicherung und Rationalisierung und dem Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz. DIN veröffentlicht seine Arbeitsergebnisse und fördert die Implementierung der Ergebnisse. Rund 30.000 Expertinnen und Experten bringen ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen in den Normungsprozess, der von den 400 DIN-Mitarbeitern koordiniert wird, ein. Auf Grund eines Vertrages mit der Bundesrepublik Deutschland ist DIN als die nationale Normungsorganisation in den europäischen und internationalen Normungsorganisationen anerkannt. Heute ist die Normungsarbeit von DIN zu fast 90 Prozent europäisch und international ausgerichtet. Der Geschäftssitz des gemeinnützigen Vereins ist seit 1917 in Berlin.

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