Roboter sollten Menschen helfen, nicht diese ersetzen

Kritische Stellungnahme zur 20 Minuten Titelstory "Kerle wie er bringen die Schweiz voran" vom 21.01.2016

(PresseBox) (Volketswil, Schweiz, ) „Schweizer Firmen im Zeichen der Roboter Revolution“ schrieb 20 Minuten am 21. Januar 2016. Hocoma ist eines der Schweizer Innovationsunternehmen, das bereits heute mit Hilfe ihrer effektiven, robotischen Therapiegeräte eine Roboter-Revolution eingeläutet hat – die Zukunft der Neuro-Rehabilitation.

„Die Zukunft liegt in unseren Händen“ sagte bereits 1992 Sarah Conner, als sie im Blockbuster „Terminator 2“ versuchte, der Übernahme der Maschinen ein Ende zu setzen. Besonders durch die Filmindustrie und weiteren Filmen wie „i-Robot“ wurde das Bild erweckt, dass Roboter früher oder später den Menschen ersetzen können.

Roboter sollen Menschen helfen, sie nicht ersetzen

Auch beim diesjährigen World Economic Forum in Davos regieren die Roboter. Alles steht im Zeichen der „Industrie 4.0“ und es werden Roboter gezeigt, die mehr oder weniger intelligent, Kaffee servieren, verkaufen oder Gedanken der Besucher lesen können.

Die Zukunft der Weltwirtschaft wird in Davos deutlich sichtbar und dieses Jahr teilen sich Sheryl Sandberg von Facebook, Jamie Dimon von JPMorgan Chase und Jack Mavon Alibaba das Rampenlicht in Davos mit einem Roboter namens HUBO. Der preisgekrönte Roboter aus Südkorea ist etwa so groß wie ein Mensch, kann Treppen steigen und in ein Auto ein- und aussteigen.

Na und?

Bei Hocoma, dem Schweizer Weltmarktführer in der funktionellen Bewegungstherapie, erfüllen die Roboter bereits heute weitaus wichtigere Aufgaben. Sie assistieren Therapeuten und führen zu enormen Steigerungen der Lebensqualität bei Patienten in führenden Rehabilitations-Zentren weltweit.

Robotische Trainingsgeräte, die wortwörtlich Lahme wieder zum Gehen bringen

Der Schlüssel zum Erfolg heißt bei Hocoma Intensität – hohe Wiederholungsraten verbunden mit motivierendem Echtzeitfeedback.

Robotische Orthesen, die nicht ermüden, Bewegungen so oft und physiologisch korrekt zu wiederholen, bis das Gehirn des Patienten, die entsprechenden Bewegungsabläufe wieder erlernt.

Um den Patienten dabei so aktiv wie möglich in die Therapie einzubeziehen, „spielt“ sich der Patient regelrecht durch seine Therapie. Über einen Monitor wird seine Performance in Echtzeit abgebildet. So wird der Patient in seiner persönlichen Leistungsfähigkeit immer wieder gefordert und motiviert, während der Therapie auch wirklich aktiv seine Grenzen zu gehen.

Aber im Gegensatz zum robotischen Kaffee-Verkäufer ersetzen Hocoma’s Geräte nicht den Menschen, wie z.B. das Beispiel des kleinen Desmond im Beaumont Hospital in den USA zeigt.

„Wir sind die Lösung für die wachsenden Kosten in der Rehabilitation. Wir bringen Patienten nicht nur wieder auf die Beine oder bewahren sie vorm Pflegeheim, sondern entlasten auch die Kostenträger. Jedoch nicht, indem wir Therapeuten ersetzen, sondern indem wir ihnen ermöglichen, mehr und intensivere Therapie an die Patienten weiterzugeben. Ein Therapeut kann dank unserer Maschinen mehrere Patienten gleichzeitig mit intensiverem Training betreuen. Ein Riesenzukunftsmarkt, vor allem auch für ambulante Rehaeinrichtungen, da stationäre Aufenthalte immer kürzer werden“, so Gery Colombo, CEO und Mitbegründer der Hocoma.

Aus der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) wird für Hocoma die Robotische Trainingstherapie (RTT) – das Therapie-Zentrum der Zukunft.

Hocoma ist bereits jetzt ein Schweizer Vorreiter

„Die Schweiz habe alle Voraussetzungen, um zur Vorreiterin bei der Umsetzung bahnbrechender neuer Technologien und der Vernetzung von Maschinen zu werden“, wird Markus Koch vom Unternehmensberater Deloitte zitiert.

Mike Fuhrmann, CCO bei Hocoma, steht der aktuellen Berichterstattung zu diesem Thema sehr kritisch gegenüber.

„Wir sind bereits jetzt Jahren dort, aber dem Rehabilitationsmarkt wird einfach nicht genug Öffentlichkeit geschenkt. Warum werden bei einem solchen Thema die führenden Schweizer Unternehmen in der Robotik nicht eingeladen? Es ist bedauerlich zu sehen, dass man sich an einem solch wichtigen Kongress lediglich mit Unterhaltungsrobotern beschäftigt, anstelle robotische Innovationen zu zeigen, die wirklich Relevanz für unser gesamtes Leben haben.“, so Fuhrmann.

„Warum ist ein Roboter, der Kaffee verkaufen kann, für das World Economic Forum sexier als ein Roboter, der einen Querschnittspatienten wieder laufen lässt? Oder die Kosten der Rehabiliation drastisch senken könnte und dabei nicht Pflege als ziel sondern zurückgewonnene Lebensqualität und Integration zur Folge hat? Wir leben in einer Welt, bei die Anzahl von beispielsweise Schlaganfällen durch die immer älter werdende Bevölkerung sowie der zunehmend ungesunde Lebensstil drastisch zunimmt, wobei Klinikaufenthalte und Therapieeinheiten immer kürzer werden.“

Genau dafür arbeitet Hocoma seit über 15 Jahren und beeinflusst mit ihren Produktlösungen die Zukunft der modernen Rehabilitation seit Jahren. Wäre es nicht sinnvoll, auch solchen Technologien im Rahmen von weltweiten Wirtschaftskongressen Raum zu bieten, damit auch auf politischer Ebene, Entscheider sehen, was alles möglich ist, um die Zukunft der Menschheit nachhaltig zu verändern?

Product Disclaimer

All Hocoma products are medical devices and must be used in strict adherence to the User Manual; failure to do so may result in serious personal injury. It is strongly recommended that you regularly consult Hocoma’s website (www.hocoma.com/legalnotes) for the latest available information. Please contact Hocoma in case of any questions.

Use only under the supervision of qualified medical personnel. However, certain Hocoma products are marketed for home use and must be strictly used according to the recommendations of your medical care provider who is knowledgeable about your specific needs. Consult the User Manual and Hocoma’s website (www.hocoma.com/legalnotes) for appropriate product designation. Failure to obtain and follow the recommendations of your medical care provider may result in serious personal injury.

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Hocoma AG

Jede erfolgreiche Therapie beginnt im Kopf des Patienten. Im festen Glauben daran, Schritt für Schritt ans Ziel zu kommen. Im spürbaren Willen, das Leben wieder in bester Qualität genießen zu können.

Genau dafür arbeitet das schweizerische Medizintechnikunternehmen Hocoma. Mit Technologien und Ideen, die der funktionellen Bewegungstherapie vollkommen neue Impulse geben. Weil sie selbstständige Therapien unterstützen und für maximale Motivation sorgen. Weil sie Menschen dazu bewegen, wieder Mut zu schöpfen, und ihre Hoffnungen mit konkreten Erfolgserlebnissen bestätigen können.

All unser Engagement zielt auf die ideale Therapie ab. Unsere preisgekrönten robotischen und sensorbasierten Medizingeräte bieten Lösungen für die intensivierte Gangtherapie (Lokomat®, Andago®), die Therapie der oberen Extremitäten (Armeo®), die Frührehabilitation und Patientenmobilisierung (Erigo®) sowie für die Therapie bei Schmerzen im unteren Rücken (Valedo® Therapiekonzept) zu Hause und beim Therapeuten. Sie sind das Ergebnis intensiver Forschung, konsequenter Entwicklung und andauernder Praxisnähe. Denn unsere Produkte entstehen im konstruktiven Dialog mit Patienten, Therapeuten und Partnern aus Wissenschaft und Forschung.

Wer neue Wege beschreitet, muss offen für ungewöhnliche Methoden bleiben. Sie bergen das Potenzial, ungewöhnlich effektiv zu sein. Dieser Leitspruch von Firmengründer und CEO Dr. Gery Colombo begleitet uns seit unserem Start im Jahr 2000 und wird auch heute noch weltweit gelebt. Am Hauptsitz in Volketswil bei Zürich (Schweiz) und in den Niederlassungen in USA, Singapur und Slowenien erwirtschafteten unsere Mitarbeiter in 2014 einen Umsatz von mehr als CHF 30 Mio.

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