"Was kann Bremen außer Waffen? Regionalentwicklung ohne Rüstung - eine Utopie?"

Fortsetzung der Ringvorlesung "Facetten der Nachhaltigkeit" am 18. April, 17.30 Uhr

(PresseBox) (Bremen, ) Kann die Produktion von Waffen und Rüstungsgütern auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit sein? Ist Bio-Sprit für U-Boote und Panzer ein sinnvoller Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften? Im Rahmen der Ringvorlesung "Facetten der Nachhaltigkeit beleuchten am Mittwoch, dem 18. April 2012, um 17:30 Uhr, die Referenten Andrea Kolling und Helmut Zachau kritisch die Bedingungen der Herstellung von Waffen und Rüstungsgütern. Veranstaltungsort ist die Hochschule Bremen, Neustadtswall 27b, UB-Gebäude, Hansewasser-Hörsaal.

Sind Rüstungsproduktion und der Export von Waffen ein Teil des Problems oder ein Teil der Lösung dessen, was wir heute als globale Krise bezeichnen? Wie sieht es aus in der Bremer Region? 100 Jahre Erfahrung im Kriegsschiffbau und heute noch fast 4.000 Rüstungsarbeitsplätze gibt es heute noch in Bremen, realistisches Kapital zur Umstellung auf zivile Produktion? Die beiden Vortragenden erhoffen sich eine spannende und kritische Diskussion mit den Gästen.

Andrea Kolling ist Vorsitzende der Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung und Mitherausgeberin des Ende 2011 erschienenen Buches: "Rüstungsstandort an der Weser". Helmut Zachau ist ehemaliger Schulleiter des Schulzentrums in Walle und ehemaliges Mitglied der Bremischen Bürgerschaft.
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