Stoffstrommodell für die Kreislauf- und Abfallwirtschaft optimiert Prozess- und Anlagensteuerung sowie Materialeffizienz

Land Bremen und EU fördern Projekt "RessourcenManager"

(PresseBox) (Bremen, ) Seit September vergangenen Jahres befasst sich ein Projekt der Hochschule Bremen mit der Optimierung von Stoffströmen in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Mit Hilfe eines so genannten Stoffstrommodells werden dazugehörigen Prozesse erfasst, durch geeignete Parameter beschrieben und in einem Modell abgebildet. Wesentliches Ziel des Vorhabens ist, die in Abfällen enthaltenen Energiepotentiale und Materialanteile noch besser nutzbar zu machen. Partner an dem noch bis Mai 2010 laufenden Forschungsprojekt sind das Institut für Umwelt- und Biotechnik (Prof. Dr.-Ing. Henning Albers), das Institut für Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH (Dr. Martin Wittmaier, Dipl.-Geoökol. Sebastian Wolff) sowie die Firma ecologix (Dipl.-Ing. FH Tobias Brinkmann M.Sc). Ferner sind die Unternehmen Nehlsen GmbH & Co. KG, swb Erzeugung GmbH & Co. KG sowie die ifu Hamburg GmbH als Kooperationspartner aus der Wirtschaft in das Projekt eingebunden. Gefördert wird das Projekt mit Namen "RessourcenManager" aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäische Union (EU) sowie aus dem Förderprogramm für Angewandte Umweltforschung des Ökologiefonds des Landes Bremen.

Seit der Novellierung der Umweltgesetzgebung im Juni 2005 entwickeln sich in der Kreislaufwirtschaft immer komplexere Verwertungs- und Beseitigungsstrukturen mit vielfältigen Abfallströmen. Um diese Ströme mit ihren Material- und Energiepotenzialen sowie den damit verbunden Kosten noch besser erfassen zu können, ist der Einsatz geeigneter Software unabdingbar. Aus der so gewonnenen Stoffstrom-Modellierung sollen Kriterien für die Effizienzbewertung von abfallwirtschaftlichen Systemen und Strategien zum Ressourcenschutz beschrieben und dargestellt werden. Am Ende der Projektlaufzeit im Mai 2010 soll ein Stoffstrommodell zur Aufnahme, Darstellung, Bewertung und Optimierung von Abfallströmen im abfallwirtschaftlichen System zur Verfügung stehen. Auf Basis dieses Modells sollen in Anschlussvorhaben Softwareanwendungen entwickelt werden, die eine wesentliche Grundlage für effiziente Prozesse in der Kreislauf-, Abfall- und Energiewirtschaft legen.

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