"MINTernational": Stifterverband zeichnet Konzept der Hochschule Bremen aus

Ziel: Mehr internationale Praxiserfahrung

(PresseBox) (Bremen, ) Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey: „Wir wollen in technischen Studiengängen die Mobilität Studierender zwischen Bremen und den USA in den Bereichen Automotive und Luft- und Raumfahrt weiter erhöhen“

„Bremen - Alabama und zurück“ lautet der Titel eines Verbundantrags der Hochschule Bremen (HSB) und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, den der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft e.V., die Daimler und Benz Stiftung und der Daimler-Fonds in der vergangenen Woche (4. KW) als einen von sechs Gewinnern ausgezeichnet haben. Im Kern geht es bei dem mit 50.000 Euro prämierten Projekt um die Schaffung eines transatlantischen Praxis-Netzwerkes zwischen der HSB und der University of Alabama an den Standorten Huntsville und Tuscaloosa sowie den Werken von Airbus DS und Mercedes Benz in Bremen und Alabama. Ziel ist, die Internationalisierung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) durch die Outgoing-Mobilität Studierender mit einem im Lehrplan verankerten Praxisanteil zu steigern. „Wir zeigen mit dieser Würdigung des Stifterverbandes eindrucksvoll, dass wir auf der Basis unserer jahrzehntlangen internationalen Erfahrung weitere inhaltlich und konzeptionell wertvolle regionalwirtschaftliche Impulse für die Region im Sinne der Fachkräfte-Rekrutierung und -Sicherung setzen können,“ so Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der HSB. „Das Konzept, in Kooperation mit international agierenden Unternehmen verbindliche Praxiselemente curricular zu verankern, hat Modellcharakter und lässt sich auf andere Branchen, Länder und Studiengänge der HSB übertragen.“

Im vorliegenden Fall wurde am Beispiel der Studiengänge der Luft- und Raumfahrt und der Mechatronik ein verbindliches Angebot entwickelt für exzellente Studierende beider Hochschulen, die eine Karriere in den jeweils vor Ort angesiedelten Werken von Airbus DS oder Mercedes Benz anstreben und die von der Auslandserfahrung nicht nur fachlich profitieren, sondern auch mit Blick auf ihre internationalen Kompetenzen profitieren dürften.

„Die HSB erklärte bereits vor über 20 Jahren die USA als strategisch wichtige Zielregion - neben China, Indien und Brasilien“, erläutert Karin Luckey. „Für all diese Länder gibt es hochschulinterne Arbeitsstellen. Außerdem unterhält das Konsortium UAS7, eine strategische Allianz der HSB mit Hochschulen der Angewandten Wissenschaften in Berlin, Hamburg, Köln, München, Münster und Osnabrück, Verbindungsbüros in New York und Sao Paolo.“ Auch In der Region ist die HSB hinsichtlich ihres Praxisbezugs hervorragend vernetzt. Zu nennen sind die Handelskammer, die WFB, verschiedene Verbände - zum Beispiel Automotive Nordwest - oder die Interessengemeinschaft Airport Stadt.

Die Erfahrung der HSB belegt, dass insbesondere die USA als Ziel für einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt bei Studierenden technischer Studiengänge ausgesprochen beliebt sind. „Der von der HSB und der WFB gemeinsam vorgelegte Antrag zeigt Möglichkeiten auf, wie die weitere Internationalisierung des Praxisanteils und die Mobilität Studierender, insbesondere in nicht-internationalen und dualen Studiengängen, durch die enge Kooperation von Hochschule und Unternehmen weiter erhöht werden kann,“ so die Rektorin. Darin wird zugleich ein wertvoller Beitrag gesehen, um die Studierenden auf die vielfältigen Anforderungen eines globalisierten Arbeitsmarktes und einer zunehmend interkulturellen Gesellschaft vorzubereiten.

Eine Jury aus Vertretern von Wissenschaftseinrichtungen und aus der Wirtschaft wählte aus mehr als 50 Anträgen die förderungswürdigsten Initiativen aus. In den Projekten der Gewinner-Hochschulen können internationale Studierende anwendungsorientiert lernen und Erfahrungen in Unternehmen sammeln. Einheimische Studierende werden unterstützt, Praktika bei Unternehmen im Ausland zu machen.

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