"Der Hai ist ein Hit!" Die Hochschule Bremen auf der Expo 2010

(PresseBox) (Bremen, ) Die Expo 2010 in Shanghai ist in vollem Gange - und besonders das Exponat der Hochschule Bremen kommt sehr gut an. Laut Ulrike Hövelmann, Standleiterin des Bremer EXPO-Standes in der Urban Best Practices Area (UBPA), ist der Haifisch das beim Publikum beliebteste Exponat der Ausstellung. "Wir befragen regelmäßig unsere Besucher und wissen deshalb, dass der Haifisch das bei der Masse beliebteste Ausstellungsstück ist. Er wird den ganzen Tag ohne Pause fotografiert und bewundert,", so Ulrike Hövelmann den Verantwortlichen der Hochschule Bremen.

Das Exponat der Fachrichtung Bionik veranschaulicht, wie die Haihaut als Vorbild für giftfreies Antifouling genommen wird und damit nachhaltig für giftfreie Schiffsanstriche eingesetzt werden kann. "Die Expo 2010 bietet die einzigartige Gelegenheit, die Hochschule Bremen allgemein und anschaulich am Beispiel der Fachrichtung Bionik einem weltweiten Publikum vorzustellen," erläutert Prof. Dr. Uwe Apel, der als Konrektor für Forschung die Teilnahme der Hochschule Bremen an der Weltausstellung koordiniert. "Jedoch ist China für uns alles andere als Neuland: Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Hochschule Bremen durch ihre Chinabezogenen Studiengänge und enge Kooperationen mit chinesischen Partneruniversitäten mit dem Land sehr verbunden", so Apel.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Exponat häufig Besuch aus der Heimat bekommt. Jüngst bestaunten drei Studenten der Hochschule Bremen "ihren" Haifisch. "Unser Exponat ist mal wirklich ein innovativer Beitrag. Hier im Praktikum kriegt man mit, wie schnell China sich entwickelt, solche innovativen Lösungen werden bestimmt von den Chinesen ganz schnell umgesetzt," so Laura Günther (rechts im Bild), Studentin im Studiengang Angewandte Wirtschaftssprachen und Internationale Unternehmensführung (AWS) im sechsten Semester, die gerade ihr Praktikum in der Shanghaier Niederlassung der hessischen Firma Rittal absolviert, einem Global Player in der Herstellung innovativer Schaltschrank- und Gehäusetechnologie. Nina Kunert (links im Bild), die derzeit selbst als Hostess auf dem Bremen-Stand arbeitet, fügt hinzu: "Die Chinesen sind sehr fasziniert von den Erfindungen, wie eben diesem Anstrich für die Schiffe." Auch Fabian Scherb (Mitte) hat im Rahmen seines Praktikums auf der Expo zu tun und findet es "unglaublich, wie vielfältig sich Bremen auf der Expo präsentiert. Es werden viele Wege aufgezeigt, um unsere Zukunft grüner und umweltfreundlicher zu gestalten, gerade das weckt das Interesse der Chinesen."

Derweil laufen in Bremen die Vorbereitungen für den persönlichen Auftritt der Hochschule Bremen auf Hochtouren. Vom 20. September bis 08. Oktober bringen Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren und die Rektorin das innovative und internationale Flair der Hochschule Bremen direkt nach Shanghai. Gemeinsam mit Studenten und Professoren der chinesischen Partneruniversitäten werden täglich die Studien- und Forschungsinhalte der Hochschule und ihrer Kooperationspartner vorgestellt. "Wer könnte das besser als unsere Bremischen Studenten im Auslandsjahr hier in Shanghai und die Shanghaier Studenten, die gerade aus Bremen zurückkehren?" freut sich Minyan Luo, Dozent für Chinesisch und Wirtschaftschinesisch an der Hochschule Bremen sowie Mitbegründer des AWS-Studiengangs. "Jetzt können unsere Studierenden gemeinsam ihre Erfahrungen dem Publikum näherbringen, und das auch direkt auf Chinesisch".

Schwerpunktmäßig widmen sich diese drei Wochen im September und Oktober den Bereichen "Nachhaltigkeit" und "Interkulturalität". Das Thema Nachhaltigkeit bezieht interaktiv das Exponat mit ein. Mit der nachhaltigen Gestaltung unserer urbanen Lebensumgebungen und einem wärmedämmenden Infra-Leichtbetonhaus hat sich die Themenauswahl auch dem übergeordneten Motto "Better City, Better Life" der Expo verschrieben.

Forschung lebt von Kommunikation und Austausch. Hier setzt der Themenschwerpunkt Interkulturalität an. Themen wie Wissensmanagement in der deutschchinesischen Zusammenarbeit oder Lehr- und Lernstile in Deutschland und China sind wichtige Bausteine für Kooperationen. Über Befragungen, ein Deutschland-Quiz, einen Management-Dialog und vielem mehr wird das interessierte Expo-Publikum in die Hochschulaktivitäten aktiv einbezogen. Alle Vorträge und Diskussionen werden direkt von deutschen und chinesischen Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Bremen, die die jeweils andere Sprache fließend beherrschen, übersetzt und begleitet. "Nur so kann ein intensiver Austausch über die verschiedenen Themen gewährleistet werden", betont Dr. Monika Schädler, Professorin für Wirtschaft und Gesellschaft Chinas. "Zwar gehört für uns die deutschchinesische Zusammenarbeit in Bremen längst zum Tagesgeschäft, aber wir sehen sie immer wieder als Herausforderung an. Die Expo ist eine wunderbare Plattform, um unsere langjährigen Erfahrungen persönlich vor Ort zu teilen."

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