Von Leitmesse gehen deutliche Wachstumssignale aus: "Business ist besser als vor einem Jahr prognostiziert"

Schlussbericht INTERGEO 2010

(PresseBox) (Karlsruhe/Köln, ) Die drei Tage INTERGEO in Köln fasste Dr. Hartmut Rosengarten vortrefflich zusammen: "Hieß es 2009 noch 'Geo ist in', so spricht die Branche heute über 'Geo ist interconnecting'." Der Vorsitzende des Ausstellerbeirats der INTERGEO betonte gleichsam, dass Geodaten zentraler Bestandteil heutiger IT-Infrastrukturen seien und die INTERGEO daher die zentrale Informationsdrehscheibe für die Erfassung, Verarbeitung, Veredelung, Verteilung und Bereitstellung von Geoinformationen sei. "Wir konnten die drei INTERGEO-Tage hervorragend nutzen, um über die Berufsbilder in unserem Fachbereich und die Ausbildungswege zu informieren und gezielt potenziellen Nachwuchs anzusprechen", sagt Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Thöne, der Präsident des veranstaltenden DVW - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und ergänzt: "Gemeinsam sind wir stärker und können unsere Ziele besser verfolgen. Die INTERGEO hat ein klares Signal für die internationale Branchenvernetzung im Sinne einer GeoCommunity ausgesendet. Das wurde beim zentralen Kongressthema 'Umwelt und Geoinformationen' mehr als deutlich. Die Geoverbände haben mit der gelungenen Präsentation auf dem Gemeinschaftsstand für Zusammenarbeit statt Abgrenzung geworben."

Mit insgesamt über 17.500 Fachbesuchern, knapp 1.500 Kongressteilnehmern und einem Wachstum an Ausstellern und Ausstellungsfläche setzte die INTERGEO ihre positive Gesamtentwicklung als international führende Kongressmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement in der Domstadt fort. Die mehr als 500 Aussteller aus 32 Nationen, wobei der internationale Anteil hier über 30 Prozent ausmachte, präsentierten sich und ihre Neuheiten einem sehr interessierten Publikum, das sich mit einer neuen Höchstmarke von 25 Prozent aus dem Ausland rekrutierte. "Auf einen so hohen Anteil bringt es keine andere Nicht-Firmen-Konferenz unserer Branche", erklärte Dr. Rosengarten. Und: "Das Business ist besser, als es vor einem Jahr prognostiziert wurde. Wir erwarten für 2011 ein deutliches Projektwachstum sowohl im Dienstleistungs- als auch im Technologie-Bereich", sagte Dr. Rosengarten.

Ziele erreicht
Das überaus positive Stimmungsbild während der dreitägigen Veranstaltung in der Kölnmesse gab auch die Ausstellerbefragung wieder. Für nahezu 90 Prozent der Aussteller erfüllten sich die mit der INTERGEO-Beteiligung verfolgten Ziele. Diese wurden zumeist mit "Aufbau neuer Kontakte" (ca. 93 Prozent), "Pflege bestehender Kontakte" (ca. 85 Prozent), "Präsentation von Neuheiten" (ca. 70 Prozent) und "Imagepflege" (ca. 70 Prozent) benannt. Über drei Viertel der Aussteller erwarten auf Grundlage ernsthafter Interessenten ein gutes Nachmessegeschäft. Während die Resultate der diesjährigen Befragung im Vergleich zur Vorjahresveranstaltung in Karlsruhe durchgängig moderat ins Positive ausschlugen, zeigte sich bei der Frage nach der Einschätzung der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation über die Branche hinweg ein deutlicherer Trend: In Köln gaben knapp 50 Prozent "sehr günstig" oder "günstig" an, rund 40 Prozent immer noch "mittelmäßig". Ein Jahr davor war es noch umgekehrt. Der Auftritt auf der INTERGEO ist für 88 Prozent der ausstellenden Unternehmen von "großer" oder "sehr großer" Bedeutung, weshalb die Kongressmesse in den Marketingaktivitäten eine sehr wichtige Rolle spielt.

"Erwartungen erfüllt"
Das bestätigen nicht zuletzt die Aussagen aus dem Kreise der ausstellenden Unternehmen. "Auch in diesem Jahr hat die INTERGEO unsere Erwartungen erfüllt. Beispielsweise hat die positive Reaktion der Besucher auf unser neues Produkt ArcGIS for INSPIRE klar gezeigt, dass wir mit unserem Angebot an Software und Dienstleistungen genau richtig liegen. Insgesamt konnten wir gut vermitteln, welchen Leistungsstand wir mit GIS heute erreicht haben und welche Potenziale zum Beispiel mit GIS-Anwendungen in der Cloud oder einfach und performant zu bedienenden Webclients erschlossen werden können. Auch die Diskussionen mit Besuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung anlässlich unserer Konferenzbeiträge waren äußerst wertvoll", zog Prof. Dr. Gerd Buziek, Marketingleiter von ESRI Deutschland, ein positives Fazit.
Marketingleiterin Petra Wagner von der Leica Geosystems GmbH Vertrieb meinte: "Erwartungsgemäß war auch dieses Jahr der Besucher-Andrang auf unserem Stand an allen drei Tagen groß und die Resonanz auf die Innovationen sehr gut."
Marketingmanagerin Monika Semmler von Pitney Bowes Business Insight sagte: "Wir schätzen die INTERGEO vor allem als Plattform, um die Entscheider aus den verschiedenen Fachbereichen der Geoinformationswirtschaft zu erreichen. Damit bietet sie eine ideale Ergänzung zu den diversen Fachkongressen und hauseigenen Veranstaltungsreihen. Unser Dank gilt den zahlreichen Besuchern auf unserem Messestand für die vielen hochkarätigen Fachgespräche. Durch diese intensiven Gespräche ist es uns möglich, intelligente und praxisgerechte Lösungen für sie bereitzustellen."
"Die INTERGEO ist für uns ein ganz zentrales Ereignis im Geschäftsjahr. Das Treffen und der Meinungsaustausch mit unseren Kunden und Geschäftspartnern ist schon zur lieb gewonnenen Tradition geworden. Und natürlich schätzen wir die Möglichkeit, mit unseren Innovationen vor dem breiten Fachpublikum aufzutreten. So konnten wir heuer den terrestrischen 3D Laser Scanner RIEGL VZ-1000 und die 'schlüsselfertige' Airborne-Scanner Plattform NP680i präsentieren. Einen Höhepunkt stellte auch unser diesjähriges INTERGEO-Partner-Dinner dar, zu dem wir Geschäftspartner und -freunde aus über 20 Ländern der Erde begrüßen durften", sagte Dr. Johannes Riegl, CEO der RIEGL Laser Measurement Systems GmbH.

Erstmals Kooperation mit EnviroInfo
Dass die INTERGEO Netzwerke fördert oder ganz neu verbindet, wurde beispielsweise durch die erstmalige Kooperation mit dem europäischen Kongress EnviroInfo 2010 nur allzu deutlich. Der interdisziplinäre Brückenschlag zwischen Umweltinformatik und Geoinformation wurde als tiefe Bereicherung für beide Fachgebiete herausgestellt. Nach dem gemeinsamen Kongresstag fiel das Resümee durchweg positiv aus. Erste Gespräche zur Intensivierung und Fortsetzung der Kooperation waren schnell vereinbart.
Die internationale Weiterentwicklung und Vernetzung der Veranstaltung kennzeichnen nicht nur die abermals gestiegenen Anteile an Ausstellern (10 Prozent gegenüber 2009) und Besuchern (rund 20 Prozent gegenüber 2009) aus dem Ausland, sondern auch die erstmalige Gemeinschaftspräsentation chinesischer Unternehmen.
Zwei Neuheiten konnten in Köln erfolgreich im Kongress platziert werden: Die täglichen Keynotes und die INTERGEO-Akademie. Die Keynotes waren zudem mit Verfassungsrichter Udo Di Fabio, ESRI-Präsident Jack Dangermond und FIG-Präsident Stig Enemark äußerst prominent besetzt. Die INTERGEO-Akademie legte mit insgesamt 170 Teilnehmern einen guten Start hin. Beide Neuerungen sollen auf der Veranstaltung 2011 in das INTERGEO-Gesamtkonzept weiter integriert werden.
"Geo ist interconnecting - und als Moderator der Branche wird die INTERGEO den internationalen Dialog und die Vernetzung der Disziplinen mit Blick auf Nürnberg 2011 weiter vorantreiben", kündigte Olaf Freier, Geschäftsführer der HINTE GmbH und INTERGEO-Organisator, an.

Die 17. INTERGEO findet von 27. bis 29. September 2011 in Nürnberg statt.

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