Paradigmen-Wechsel im Arbeitsschutz: gestalten statt verhüten

Präventionsforum diskutiert Status quo und Zukunft

(PresseBox) (Leipzig, ) Die Arbeitsschutz Aktuell 2010 in der Leipziger Messe zog rund 11.000 Fachbesucher an. Das Präventionsforum, das heute nach drei Messetagen zu Ende geht, nutzten 1.200 Kongressteilnehmer zum intensiven Wissenstransfer. "Der Paradigmen-Wechsel im Arbeitsschutz ist bei den Arbeitsschutzakteuren angekommen. Sie wollen im angestoßenen Prozess nicht nur reagieren, sondern agieren. Erfahrene Experten wie auch der Nachwuchs möchten nicht allein verhüten, sondern gestalten. Mit Blick auf Augsburg 2012 und den Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014 hat man hier in Leipzig beispielsweise die Dynamik gespürt, nachhaltige Kommunikation zu erzeugen, wie sie beispielweise von der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie ausgeht", sagte Olaf Freier. Der Geschäftsführer der veranstaltenden HINTE GmbH äußert sich mit dem Ergebnis zufrieden.

In einer ersten Ausstellerbefragung lobte die Vielzahl der 220 Unternehmen die qualitativ guten Gespräche an den Ständen. Der überwiegende Teil der Besucher wiederum gab an, sich mit konkreten Vorstellungen gezielt informieren zu wollen und sich vor allem für Neuheiten zu interessieren. Für das Wanderkonzept der Arbeitsschutz Aktuell, die alle zwei Jahre an wechselnden deutschen Standorten Halt macht, sprachen sich über 80 Prozent der Aussteller und Besucher aus. Hierzu passt, dass dieses Jahr rund 54 Prozent Erstbesucher zur Leipziger Messe kamen. Gegenüber der Vorveranstaltung 2008 in Hamburg erweiterte die Arbeitsschutz Aktuell ihre Reichweite. Knapp 40 Prozent des Fachpublikums reiste aus einer Entfernung von 300 Kilometern und mehr an. Insgesamt schätzten die Aussteller die wirtschaftliche Situation der Branche im Vergleich zu 2008 als leicht verbessert ein.

Im Einklang mit den Veränderungen im Selbstverständnis der Arbeitsschutzakteure genüge es mittlerweile nicht mehr, Produkte nur zu präsentieren. Es müsse auch gezeigt werden, wie sie richtig eingesetzt werden, sagte Olaf Freier. "Das Trend und Medien Forum, das sich großer Beliebtheit erfreute, ist so ein Element, mit dem wir Aussteller und Besucher sehr eng in Kontakt bringen." Auch der erstmals vergebene Förderpreis für junge, innovative Unternehmen zähle zu dieser Kategorie. Via Internet-TV seien zusätzlich Inhalte produziert worden, so dass die Branche den Dialog nachhaltig pflegen könne, sagte Freier. Und: "Mit Leipzig hat der internationale Lauf mit Blick auf 2014 begonnen, wenn der Weltkongress in die Arbeitsschutz Aktuell integriert ist. Wir werden 2012 in Augsburg weiter vorbereitend darauf hinarbeiten und unsere entsprechenden Module ausprägen und der Branche zeigen."

2.500 Euro für Kinderhospiz Bärenherz Zum Abschluss ihrer Charity-Aktion übergaben Aussteller, Veranstalter und ideeller Träger der Arbeitsschutz Aktuell einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an die Stiftung Bärenherz. Das Geld wird dem Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg zugutekommen. Die Stiftung Bärenherz unterstützt Einrichtungen für Familien mit schwerstkranken Kindern, die eine geringe Lebenserwartung haben. Das Kinderhospiz Bärenherz im Kees'schen Park Markkleeberg mit stationärer und ambulanter Betreuung betroffener Familien finanziert sich fast ausschließlich über Spenden und wird zu gleichen Teilen vom Verein Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e. V. und von der Bärenherz Stiftung finanziert.

Die "Arbeitsschutz Aktuell - das Präventionsforum" findet 2012 vom 16. bis 18. Oktober in der Messe Augsburg statt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.