HP stellt neue Visualisierungs-Lösung für Cluster vor

HP Scalable Visualisation Array optimiert und vereinfacht High Performance Computing

(PresseBox) (Böblingen, ) Mit dem HP Scalable Visualisation Array (HP SVA) eröffnet HP neue Möglichkeiten bei der Visualisierung und der Analyse im High Performance Computing (HPC). Die auf der Supercomputing Conference 2005 vorgestellte Lösung nutzt auf Industriestandards oder auf Open Source basierende Komponenten und optimiert das Clustern, die grafische Darstellung sowie den Einsatz von Netzwerk-Technologien. Insbesondere Wissenschaftler und Ingenieure profitieren somit von effizienten und leistungsfähigen HPC-Systemen. HP SVA ist Kernelement des HP Unified Cluster Portfolios (HP UCP). Die skalierbare Visualisierungs-Lösung ermöglicht in der Kombination mit anderen HP UCP-Komponenten Berechnungen, Daten-Management und Visualisierung in einer einheitlichen Cluster-Umgebung.

Visualisierung ist eine Grundvoraussetzung, um die Produktivität von HPC-Systemen zu steigern: Wissenschaftliche und technische Berechnungen generieren sehr große Datenmengen, die visualisiert werden müssen - oft interaktiv im Zusammenspiel mit Rechenoperationen. Herkömmliche Lösungen konnten diese Anforderungen meist nicht erfüllen, da die Rechenleistungen der HPC-Umgebungen die Kapazitäten der Visualisierungs-Tools überforderten und die verfügbaren Anwendungen entweder sehr teuer oder nicht leistungsfähig und skalierbar genug waren.

Enge Einbindung - erweiterte Möglichkeiten

Die enge Verbindung von skalierbarer Rechenleistung, Daten-Management und Visualisierung bietet viele neue Möglichkeiten:

• Geclusterte parallele Visualisierungs-Anwendungen, die sehr große Datenmengen unterstützen.
• Die Darstellung komplexer, hochauflösender Abbildungen - inklusive der Volumen-Visualisierung großer Datenmengen.
• Rendering in Echtzeit: Dabei werden die Berechnungen durch die enge Verknüpfung von Visualisierung, Rechenoperationen und Daten-Management gesteuert.

HP SVA besteht aus einem Cluster von HP Workstations, Open Source Linux-Software, Industriestandard-Grafikkarten und Netzwerk-Adaptern sowie einer integrierten Software. Zur System-Software gehört HP XC System Software für das Cluster-Infrastruktur- und Workload-Management sowie die HP SVA Software für die Konfiguration und das Job-Management. HP StorageWorks Scalable File Share (HP SFS) Software und HP Remote Graphics Software kommen optional zum Einsatz.

Visualisierungs- und Grafikbibliotheken werden von Drittanbietern und der Open Source Community bereitgestellt. Sowohl kommerzielle als auch von Kunden entwickelte Anwendungen laufen auf HP SVA und profitieren dabei von den unterschiedlichen Toolkits und Bibliotheken. HP SVA ist zudem mit allen Open Graphics Applications Programming Interfaces (APIs) kompatibel.

Skalierbar und flexibel

Die Lösung ist hochgradig skalierbar und unterstützt bei der Visualisierung verschiedene Workloads - zum Beispiel die gleichzeitige Nutzung verschiedener Anwender, Multi-Tasking und verschiedene, gleichzeitig laufende Sitzungen. Dabei können dem Cluster so viele Visualisierungs-Knoten hinzugefügt werden wie jeweils benötigt. Diese Knoten sind Ressourcen, auf die alle Anwender zugreifen können. Sie lassen sich wahlweise zusammen für eine maximale Performance oder individuell für einzelne Applikationen nutzen. Die Visualisierungen lassen sich dabei remote auf jedem herkömmlichen Desktop betrachten.

Die Lösung unterstützt zudem zahlreiche Visualisierungs-Stile, -Modelle und Display-Systeme. Dazu zählen einzelne Monitore, Caves für Rundum-Ansichten und Bildschirm-Wände (Walls). Dabei ist eine Auflösung von über 100 Millionen Bildpunkten möglich.

HP SVA arbeitet in drei verschiedenen Modi, die auch kombiniert oder -
entsprechend der jeweiligen Anforderungen - dynamisch verändert werden können. Hierbei kommen die Tools zum Job- und Ressourcen-Management zum Einsatz. Die drei Modi sind:

• Ein Cluster aus unabhängigen Workstations mit zentral verwalteten Ressourcen für eine einfache Disposition aller Applikationen. Dies verbessert die Auslastung der Workstations und sorgt für einen optimierten Return on Investment (ROI).
• Cluster aus synchronisierten Workstations mit der Möglichkeit, auf mehrere Displays zu skalieren; Middleware erlaubt dabei die räumliche Zusammenführung (Compositing) von Ansichten aus verschiedenen Applikationen.
• Sort-Last Cluster: Hier verteilt ein Linux-basiertes Visualisierungs-System Image-Daten an parallel arbeitende Workstations. Dadurch werden einzelne Teile eines Bildes schnell gerendert und anschließend zum Gesamtbild zusammengefügt.

Starke Partnerschaften für HP SVA

Kunden verlangen nicht nur nach bezahlbaren Visualisierungs-Lösungen für das High Performance Computing, sondern benötigen auch Anwendungen, die die Vorteile dieser Systeme ausschöpfen. Daher arbeitet HP eng mit Partnern zusammen. So unterstützen beispielsweise gridMathematica von Wolfram Research und EnSight von CEI das HP SVA.

Spitzenreiter im HPC-Markt

Mit einem Marktanteil von über 30 Prozent im zweiten Quartal 2005 ist HP nach Angaben der Analysten von IDC weiterhin Spitzenreiter im HPC-Markt. Lösungen von HP führen zudem die Bestenlisten der Purdue University`s Top Application Performers an. Diese basieren auf Werten, die in der SPEC HPC2002 Benchmark Suite ermittelt wurden. Der Benchmark misst die Leistungsfähigkeit bei Anwendungen mit hohen Anforderungen wie etwa zur Berechnung von chemischen Prozessen, Klima-Modellen und der Simulation von Erdbeben.

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