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"Jugend forscht" bei Heraeus - Neugier gewinnt

(PresseBox) (Hanau, )
  • Zwei Regionalsieger von Schulen aus Fulda treten beim Landeswettbewerb Hessen an
  • Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost begeisterte mit tollen Forschungsprojekten
Zwei herausragende Projekte des erstmals angetretenen Marianum Fulda sind die großen Sieger des 6. Jugend forscht Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost, der am vergangenen Samstag beim Technologiekonzern Heraeus in Hanau stattfand. Mit ihrer Analyse zur Quantität der mündlichen Mitarbeit in Schulen erleichtern Malte Bürger, Jan Herold Müller und Kilian Vogler in Zukunft die Vergabe mündlicher Noten. Sie entwickelten eine Armbanduhr, die automatisch die quantitative Leistung der Schüler aufzeichnet und gewannen im Bereich Arbeitswelt. Anna Fleck überzeugte die Physik-Jury mit ihrem Thema „Nicht-newtonsche Fluide – ein Schutz für Motorradfahrer?“. Sie fand heraus, dass sich die Fluide sehr gut als Material für Schutzprotektoren eignen. Ihre Leistung wurde als so gut befunden, dass sie aus der Kategorie Schüler experimentieren zu Jugend forscht hochgestuft wurde. Beide Arbeiten haben sich damit auch für den Landeswettbewerb Hessen am 12./13. April in Darmstadt qualifiziert.

Vier weitere Regionalsieger gab es in der Nachwuchskategorie „Schüler experimentieren“ (Teilnehmer bis 14 Jahre). Hier beeindruckte beispielsweise der erst 11 Jahre alte Jan Noel Gotic von der Hohen Landesschule Hanau mit einer selbstgebauten Orientierungshilfe für Sehgeschädigte, die nach dem Ultraschallprinzip von Fledermäusen funktioniert. Der Schulpreis in Höhe von 1000 Euro wurde an die Rabanus-Maurus-Schule aus Fulda von der Jury vergeben.

Am Wochenende stand Heraeus wieder ganz im Zeichen des wohl bekanntesten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ stellten sich 29 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ (10 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (19 Projekte) dem spannenden Wettbewerb. Die 65 Jungforscherinnen und Jungforscher kamen diesmal von Schulen aus Hanau, Fulda, Rödermark, Dietzenbach, Frankfurt und Hünfeld. Aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wählte eine Jury unter Leitung von Wettbewerbsleiter Hans Werner Bechtoldt (Humboldtschule Bad Homburg) die besten Arbeiten aus. Die originellen Arbeiten beschäftigen sich beispielsweise mit dem Entfernen von Kaugummis auf Gehsteigen, einer Mobilphone-App für Schulvertretungspläne, alternativen Fußbodenheizungen, Fußabstellsystemen für Kleinwüchsige oder einer automatischen Hühnerklappe.

300 Gäste bei der feierlichen Siegerehrung

Rund 300 Gäste – darunter Eltern, Betreuungslehrer und Vertreter der Stadt Hanau, wie der Oberbürgermeister Claus Kaminsky, sowie Vertreter des Main-Kinzig-Kreises und von Schulen, Verbänden und Industrie verfolgten die feierliche Siegerehrung. Dr. Roland Gerner, Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, zeigte sich vom Ideenreichtum der jungen Forschertalente begeistert. „Das diesjährige Motto ‚Neues kommt von Neugier‘ ist gut gewählt. Neugierige Wissenschaftler wie ihr schauen hinter Dinge und stellen Fragen, die noch niemand gestellt hat. Und wer weiß, vielleicht findet sich unter unseren Nachwuchsforschern der nächste Topentwickler für Heraeus, der dann in unserem modernen Innovationscenter, das gerade am Standort in Hanau entsteht, Innovationen für die Zukunft entwickelt.“

Die 51. Wettbewerbsrunde von Jugend erfreute sich wieder einer großartigen Beteiligung: Mit 12.000 Jungforscherinnen und Jungforschern erreichte der Wettbewerb bundesweit die zweithöchsten Anmeldezahlen seit Gründung im Jahr 1965. Auch Heraeus hat einen Teil zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen. Seit 2011 haben fast 400 Forschertalente mit 185 Projekten in den Bereichen Schüler experimentieren und Jugend forscht den Regionalwettbewerb mit Ideen bereichert. Aus den bisherigen Wettbewerben sind aktuell 27 Regionalsieger (Kategorie Jugend forscht) und bislang fünf hessische Landessieger hervorgegangen.

Zahlreiche Geld- und Sonderpreise wurden bei der Siegerehrung am Samstag überreicht. Alle Regionalsieger in der Kategorie „Jugend forscht“ sind automatisch für den Landeswettbewerb am 12. und 13. April bei Merck in Darmstadt qualifiziert. Die Liste aller Geld- und Sonderpreise ist dieser Pressemeldung beigefügt.

Die Übersicht:  Zwei erste Preise (jeweils 75 Euro) und Heraeus Sonderpreis vergeben

Jugend forscht – Die Sieger

Der erste Preis im Bereich Arbeitswelt mit dem Thema „Analyse zur Quantität der mündlichen Mitarbeit in Schulen“ ging an Malte Bürger, Jan Herold Müller und Kilian Vogler von der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld und dem Marianum in Fulda.

Der erste Platz im Bereich Physik ging an Anna Fleck vom Marianum aus Fulda, die die Jury mit ihrem Thema „Nicht-newtonsche Fluide – ein Schutz für Motorradfahrer?“ überzeugte.

Schüler experimentieren – Die Sieger

In der Kategorie Biologie Schüler experimentieren gewann das Projekt „Sind unsere gelben Säcke gesundheitsschädlich?“ von Miklas Benz, Laetitia Lüdke und Tamara Becker von der Ernst-Reuter-Schule in Dietzenbach.

Das Projekt „Die automatische Hühnerklappe“ von Maximilian Neidert, Niklas Fehl und Marlon Gombarek gewann in der Kategorie Mathematik/Informatik für die Rabanus-Maurus-Schule in Fulda.

Im Bereich Physik Schüler experimentieren gewann das Projekt „Wasserverdunstung beschleunigen und verlangsamen“ von Fenja Goetz und Inga Kachel von der Freien Christlichen Schule in Frankfurt.

Beste Technikarbeit Schüler experimentieren wurde das Projekt „Orientierungshilfe für Sehgeschädigte“ von Jan Noel Gotic von der Hohen Landesschule Schule in Hanau.

Anne Herd von der Ludwig-Geissler-Schule in Hanau gewann den Heraeus Sonderpreis ein „Zweiwöchiges Praktikum bei Heraeus in einem Bereich nach Wahl“ mit dem Projekt „Die kleine blaue Beere, ein Antibiotikum der Zukunft?“.

Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, stern, Wirtschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident.  Kuratoriumsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e. V. ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hamburg. Dort werden die bundesweiten Aktivitäten koordiniert. Mehr Informationen unter www.jugend-forscht.de.

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Über die Heraeus Holding GmbH

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Mit fachlicher Kompetenz, Innovationsorientierung, operativer Exzellenz und unternehmerischer Führung streben wir danach, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit indem wir Material-Kompetenz mit Technologie Know-how verbinden. Unsere Ideen richten sich auf Themen wie Umwelt, Energie, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht von Komponenten bis zu abgestimmten Materialsystemen. Sie finden Verwendung in vielfältigen Industrien, darunter Stahl, Elektronik, Chemie, Automotive und Telekommunikation. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,4 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 12,2 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.600 Mitarbeitern in mehr als 100 Standorten in 38 Ländern hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

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