HDTV-Festplatten-Receiver

HD-Fernsehen jetzt auch zum Sammeln

(PresseBox) (Hannover, ) Passend zum wachsenden Angebot von HDTV-Sendern kommen Videorecorder auf den Markt, die auch hochauflösende Fernsehbilder auf Festplatte speichern und zum PC weiterleiten. Allerdings will ein solcher Receiver gut ausgewählt sein, denn für manche Modelle ist die Übertragung zum Rechner noch eine Herausforderung, so das Computermagazin c't (http://www.ctmagazin.de) in der aktuellen Ausgabe 16/09.

Während sich im Kabelnetz nicht viel tut, beginnen Satellitenbetreiber ihre Kunden mit HD-Fernsehen zu verwöhnen: Anixe HD und Arte HD senden schon länger hochaufgelöste Fernsehbilder frei empfangbar in die Wohnzimmer. Pay-TV-Anbieter und Premiere-Nachfolger Sky hat bereits sieben HD-Programme im Angebot. Und ARD und ZDF zeigen im August die Leichtathletik-WM in HD, bevor sie im Frühjahr mit dem HDTV-Regelbetrieb beginnen wollen.

Grundsätzlich kann man die HDTV-Sendungen mit den getesteten Satelliten-Receivern ähnlich einfach aufnehmen wie das gewöhnliche TV-Programm mit herkömmlichen Festplatten-Recordern. Allerdings können Receiver, die das alte Windows-Dateisystem FAT 32 benutzen, keine Dateien anlegen, die größer als 4 Gigabyte sind - ein Wert, der bei HDTV-Mitschnitten schnell erreicht wird.
Dann wird der Film zerstückelt, und der Anwender muss ihn für die Weiterverarbeitung am PC erst mal neu zusammensetzen. Andererseits hatte c't Receiver im Test, die die Aufnahmen über eine Netzwerkverbindung auch quer durch die Wohnung zum Rechner im Arbeitszimmer schicken konnten.

"Insgesamt können die Hersteller noch ein wenig nachlegen", findet c't-Redakteur Nico Jurran. "Viele Funktionen sind noch nicht ganz ausgereift, so ist die Übertragung über ein Netzwerk noch schlichtweg zu langsam." Positiv fielen die ersten Ansätze auf, den Netzwerkanschluss auch andersweitig zu nutzen - beispielsweise, um YouTube- Videoclips aus dem Internet direkt auf den Fernseher zu holen.

Die getesteten Receiver speichern auch das Fernsehsignal von Sky, obwohl der Abo-Anbieter in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmt, dass Anwender nur von Sky zertifizierte Geräte einsetzen dürfen. "Wer aber eine gültige Smartcard hat, dürfte keine Probleme bekommen", so c't-Experte Nico Jurran.

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