Der ultimative Notebook-Kompromiss

Zwischen Note- und Netbook

(PresseBox) (Hannover, ) Wenn das Notebook zu groß und schwer, das Netbook zu klein und ein Subnotebook zu teuer ist, hilft eine neue Zwitter-Klasse: Mobile Computer mit 12- oder 13-Zoll-Displays und vernünftig dosierter Hardware für weniger als 600 Euro sind ein interessanter Notebook-Kompromiss, so das Computermagazin c't [2] in der aktuellen Ausgabe 16/09.

In dieser Notebook-Zwitter-Klasse finden sich drei Arten von Geräten: Netbooks mit größerem Display und ebensolcher Tastatur, denen wie gehabt Intels Atom-Prozessor eingebaut wird. Zweitens gibt es drastisch im Preis gesunkene, klassische Subnotebooks, die den Netbooks bei Hardwareleistung und Ausstattung weit voraus sind. Als dritte Lösung bieten AMD, Intel und VIA neue Prozessoren an, die genau auf neue Geräte in dieser Zwitterklasse zugeschnitten sind.

"Jede einzelne Lösung hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile", erläutert c't-Redakteur Christian Wölbert. Das Notebook von Toshiba etwa absolvierte die Test-Aufgaben bis zu fünfmal schneller als das langsamste, das Acer 751. Dafür hält das Toshiba-Gerät mit einer Akkuladung kaum länger als drei Stunden durch. Am anderen Ende der Skala steht das Acer Aspire Timeline mit über zehn Stunden Akku-Laufzeit. Für 399 Euro erfreut das günstigste Notebook im Test, das Medion Akoya Mini, mit einer geringen Geräuschentwicklung. Einen guten Gesamtkompromiss findet man beim Samsung NC20 oder Lenovo S12 für 450 Euro.

Alle neun Geräte im Test erreichen eine gute bis sehr gute Display-Helligkeit, besonders das Acer Timeline und das MSI X340 stechen hervor. Für aktuelle 3D-Spiele sind sie allesamt aber nicht geeignet, dazu reicht die bescheidene Hardware nicht aus. Störend ist, dass alle Testgeräte ein spiegelndes Display eingebaut haben, was die Nutzung bei Sonnenschein stark beeinträchtigt. "Diese Notebooks stellen insgesamt einen klassischen Kompromiss dar, werden den Ansprüchen vieler Nutzer aber gerecht", findet c't-Experte Christian Wölbert. "Wer jedoch ein Notebook mit 1,3 Kilogramm Gewicht, einem Zweikernprozessor und einem DVD-Laufwerk möchte, muss dann schon weit über 1000 Euro in die Hand nehmen."

http://www.ctmagazin.de

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