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Weizen für Ägypten: es hakt bei der Bezahlung

(PresseBox) (Farven, ) Drei Schiffe, die im französischen Dünkirchen 180.000 Tonnen Weizen für Ägypten laden sollen, können nicht abgefertigt werden, weil bisher noch keine Akkreditive vorliegen. Die Aufträge zu diesem Geschäft hatten französische Exporteure mit einer Ausschreibung vom 25.11.2015 zur Lieferung für den 21.-31. Dezember 2015 erhalten. Bisher ist keines der drei Schiffe beladen worden. Händler behaupten: "Das liegt allein an dem noch nicht vorliegenden Akkreditiv. Eine solche Erfahrung hätten auch schon andere Händler mit Ägypten gemacht."

Ein Akkreditiv ist ein Instrument zur Zahlungssicherung. Fremdwährungsmittel sind in Ägypten derzeit knapp. Man geht nun davon aus, dass die Schiffe in der kommenden Woche beladen werden können. Die GASC, das ägyptische staatliche Beschaffungsunternehmen, hat sich zu diesem Vorgang bisher nicht geäußert.

Im letzten Monat hatte die GASC ihre Ausschreibungsmodalitäten für Weizen-Tender geändert. Danach dürfen die Akkreditive vom Verkäufer erst nach 180 Tagen geöffnet werden. Das bedeutet, dass die Verkäufer ein um 180 Tage verlängertes Zahlungsziel akzeptieren müssen. Diese drei Schiffsladungen wurden verkauft, bevor die Ausschreibungsbedingungen geändert wurden.

Es gibt aber auch Gerüchte, dass ägyptische Quarantäne-Behörden strengere Maßstäbe bei den Qualitätsprüfungen ansetzen wollen. Französischer Weizen wurde Ende Dezember wegen Mutterkornbesatz beanstandet.

Ägypten, einer der größten Weizenimporteure der Welt, kauft jährlich rund 10 Mio. Tonnen Getreide am Weltmarkt, um die Grundversorgung mit Lebensmitteln seiner 90 Mio. Menschen sicher zu stellen.

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