Vollversammlung mit Handwerkskonjunktur zufrieden

Betriebszahlen und Lehrlinge entwickeln sich gut

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Unter dem Eindruck einer guten Handwerkskonjunktur trafen sich die Vertreter des Handwerks aus dem Landkreis Calw, dem Enzkreis, dem Landkreis Karlsruhe und Rastatt sowie den drei Städten Baden-Baden, Karlsruhe und Pforzheim zu der 74. Vollversammlung der Handwerkskammer Karlsruhe.

In der Regel einmal im Jahr kommen die 28 Vertreter der Arbeitgeber und 14 Arbeitnehmer zusammen, um über den Haushalt der Handwerkskammer Karlsruhe zu befinden und zukünftige Maßnahmen zu beschließen.

Das Parlament des Handwerks wurde von Präsident Joachim Wohlfeil begrüßt, der in seinem Bericht auf aktuelle handwerkspolitische Standpunkte und die Imagekampagne des Deutschen Handwerks einging. Besonders im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg forderte Wohlfeil, den Mittelstand zu stärken. Die Finanz- und Wirtschaftskrise habe gezeigt, dass eine reine Exportorientierung nicht der richtige Weg sei. Eine Politik zur Förderung der inländischen Nachfrage gehe in die richtige Richtung. Wohlfeil fordert, die duale Ausbildung weiter zu stärken und auf eine nachfrageorientierte, zukunftsgerichtete Energiepolitik zu setzen.

Von einer guten Konjunktur im Handwerk konnte Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz berichten. Das Jahr 2010 entwickelte sich für alle Handwerkssektoren positiv - und auch der Trend für das Jahresende verspricht eine gute Betriebsauslastung.

Lutz verwies auf die zahlreichen Aktivitäten der Handwerkskammer Karlsruhe im Berichtsjahr 2010: Die von der Kammer initiierten Bildungspartnerschaften von Schulen und Handwerksbetriebe, das Werkstattcamp in der Bildungsakademie, die Beteiligung an der Fachpartnerdatenbank Energieregion Karlsruhe, die Förderbankensprechtage für die Mitgliedsbetriebe und die grenzüberschreitenden Aktivitäten der EU-Beratung.

Lutz informierte über den Förderpreis TOP-Handwerk im Nordschwarzwald, der in diesem Jahr öffentlichkeitswirksam an kreative und innovative Betriebe verliehen wurde. Bei den Lehrlingszahlen geht der Hauptgeschäftsführer davon aus, dass bis zum Jahresende die Zahl des Vorjahres im Kammerbezirk erreicht werden kann. Bei den Betriebszahlen ist mit einer leichten Steigerung insbesondere in den zulassungsfreien Gewerken zu rechnen Weitere Tagesordnungspunkte der Vollversammlung waren der Bericht über den Sanierungsstand der Außenstelle Pforzheim, die Imagekampagne des Deutschen Handwerks, der Wirtschaftsplan 2011 und Beschlüsse zur Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung.

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