Dienstältester Präsident Bayerns tritt ab

(PresseBox) (Bayreuth, ) Dipl.- Ing. (FH) Kurt Seelmann, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, wird mit Ablauf der aktuellen Wahlperiode zum 30.06.2009 als dienstältester Präsident Bayerns nach 17-jähriger Amtszeit sein ehrenamtliches Engagement für die Handwerkskammer für Oberfranken beenden.

Kurt Seelmann wurde am 07.06.1937 in Bamberg geboren. Er erlernte im väterlichen Betrieb das Maurerhandwerk. Nach seiner Gesellenprüfung als Maurer besuchte er die Fachhochschule in Coburg und legte dort 1959 die Prüfung zum Dipl.-Ing. (FH) ab. Anschließend trat er wieder in den väterlichen Betrieb ein. 1967 wurde der Betrieb in die Konrad Seelmann GmbH & Co. KG umgewandelt. Kurt Seelmann wurde geschäftsführender Gesellschafter. Seit 1981 ist er Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter des Bauunternehmens Konrad Seelmann GmbH. Der renommierte Betrieb hat sich vor allem im Bereich der Restaurierung und Stadtsanierung einen hervorragenden Ruf erworben.

Von 1975 bis 1989 war Kurt Seelmann Obermeister der Bau-Innung Bamberg und von 1979 bis 1989 Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Bamberg. Der Vollversammlung der Handwerkskammer für Oberfranken gehört er seit 1984 an. Von 1989 bis zu seiner Wahl zum Präsidenten der Handwerkskammer für Oberfranken am 17.06.1992 war er Vizepräsident der Kammer.

Als Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken hat er sich große Verdienste um die Weiterentwicklung des oberfränkischen Handwerks erworben. In den Berufsbildungs- und Technologiezentren der Kammer in Bayreuth, Bamberg, Coburg und Hof ist aus Mitteln der High-Tech-Offensive Bayern ein Kompetenzzentrum für Fertigungstechnik im Handwerk entstanden, das bundesweit den Ruf der HWK als Technologiekammer verstärkt hat. Daneben wurden auch die Beratungsdienste der Kammer weiter ausgebaut.

Besonders engagiert hat sich Präsident Kurt Seelmann bei der Hilfe zur Selbsthilfe für das Handwerk in den neuen Bundesländern, insbesondere in den Bezirken der Handwerkskam-mern Halle/Saale, Gera und Chemnitz, für die die Handwerkskammer für Oberfranken als Treuhandkammer eingesetzt war. Enge Kontakte pflegt Präsident Kurt Seelmann auch mit der Chambre de Métiers et de l'Artisanat de l'Aude in Carcassonne, der französischen Part-nerkammer der Handwerkskammer für Oberfranken.

Präsident Kurt Seelmann hat als erster Präsident einer deutschen Handwerkskammer im März 1998 das Thema "EU-Osterweiterung" aufgegriffen. Seitdem hat die HWK für Ober-franken mit zahlreichen Initiativen im politischen Raum gemeinsam mit der Arbeitsgemein-schaft der Wirtschaftskammern in den Grenzregionen zu den jetzt beschlossenen politischen Rahmenbedingungen maßgeblich beigetragen.

Kurt Seelmann setzt sich außerdem für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Oberfrankens als Vorstandsmitglied von "Oberfranken-Offensiv" ein. Daneben gehört er dem Stiftungsrat der Oberfranken-Stiftung an. Im Bayerischen Senat vertrat Präsident Seelmann die Interessen des bayerischen Handwerks.

Im Landesverband bayerischer Bau-Innungen sowie im Zentralverband Deutsches Baugewerbe nahm Präsident Seelmann wichtige ehrenamtliche Aufgaben in verschiedenen Gremi-en wahr.

Kurt Seelmann hat sich von Anfang an für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Coburg eingesetzt. Die im Jahr 2001 beschlossene Fusion der beiden Kammern, die zum 01.07.2004 endgültig in Kraft trat, ist ebenfalls mit auf seine Initiativen zurückzuführen.

Zudem vertritt Kurt Seelmann seit 2003 die Wirtschaftsgruppe Handwerk im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien.

Die großen Verdienste von Kurt Seelmann um Handwerk und Wirtschaft in Oberfranken wur-den durch die Verleihung des großen Bundesverdienstkreuzes (2008), den bayerischen Ver-dienstorden (2002), die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft (2000), die Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken in Silber (2002), den Ehrenmeisterbrief der HWK für Oberfranken (1997), den Goldenen Ehrenring des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen (2006) sowie das Handwerkszeichen in Gold des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (1997) entsprechend gewürdigt.

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