Traublinger: Individualverkehr aus Innenstadt nicht aussperren!

Kunden würden sonst vor den Toren Münchens einkaufen

(PresseBox) (München, ) Man darf Kunden der Münchner Innenstadt nicht vorschreiben, mit wel-chem Verkehrsmittel sie zu ihrem Ziel gelangen, erklärt der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Heinrich Traub-linger, MdL a. D., angesichts der Diskussionen um einen Abriss des Hirmer-Parkhauses und einer Ausdehnung der Fußgängerzone rund um den Marienplatz. Versuche, den Individualverkehr auszusperren, bergen nämlich die Gefahr in sich, so Traublinger, dass der Kunde weg bleibt. Er finde am Rande der Stadt und vor den Toren München bereits heute viele attraktive Einkaufsmöglichkeiten, die er bequem mit dem Auto er-reichen könne und wo er auch noch einen kostenlosen Parkplatz zur Verfügung habe. Traublinger: „Solange nicht bewiesen ist, dass der vor-handene Parkraum auch in Spitzenzeiten ausreicht, dürfen deshalb Parkplätze ohne entsprechenden Ersatz nicht willkürlich vernichtet wer-den.“

Der Handwerkkammerpräsident macht deutlich, dass bei Maßnahmen, die die Innenstadt beleben und attraktiver machen sollen, stets darauf geachtet werden muss, dass eine Kundengruppe nicht gegen eine ande-re ausgespielt wird. Im Endeffekt würden sonst alle als Verlierer daste-hen, vor allem auch deshalb, weil der Autokunde nachweisbar pro Ein-kauf mehr Geld ausgibt als alle anderen Kunden. Speziell die Kunden des Handwerks, die oftmals sperrige Güter transportieren müssen, würden ausgesperrt. Traublinger: „Bei allen Bemühungen, Münchens Gute Stube noch weiter aufzuwerten, muss man sehr darauf achten, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht und die Münchner Innenstadt an At-traktivität verliert!“

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