Keine amerikanischen Verhältnisse in Bayern!

Bayerische Wirtschaft kritisiert Kabinettsentscheidung zum Landesentwicklungsprogramm

(PresseBox) (München, ) Die bayerische Wirtschaft hat keinerlei Verständnis für den Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, das von Wirtschaftsminister Martin Zeil vorgelegte Eckpunktepapier zum Landesentwicklungsprogramm (LEP) erneut grundsätzlich zu überarbeiten. In einem Brief an Zeil fordern die bayerischen IHKs, die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern sowie der Handelsverband Bayern - Der Einzelhandel e. V., Regelungen, die einen Wildwuchs von Einzelhandelsgroßprojekten auf der grünen Wiese verhindern. Andernfalls drohten in Bayern amerikanische Verhältnisse mit riesigen Einkaufszentren außerhalb der Innenstädte und Ortskerne. Dabei würden die wohnortnahe Versorgung der Verbraucher sowie der mittelständische, inhabergeführte Einzelhandel auf der Strecke bleiben.

Forderungen, das gesamte LEP "auf Null" zu stellen, ist deshalb in der Wirtschaft auf große Verwunderung und Befremden gestoßen, heißt es in dem von den Präsidenten und Hauptgeschäftsführern unterschriebenen Brief. Ziel müsse es sein, "die Attraktivität und Lebendigkeit der Innenstädte und Ortskerne zu erhalten". Die bayerische Wirtschaft fordert deshalb, den Flächenverbrauch auf das erforderliche Maß zu beschränken und überdimensionierte Verkaufsflächen zu begrenzen.

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