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Das Handwerk in Südbaden erwartet ein spannendes Jahr 2016

Handwerkskammer Freiburg präsentiert Jahres-Schwerpunktthema "Handwerk 4.0"

(PresseBox) (Freiburg im Breisgau, ) Im Rahmen ihrer Jahres-Pressekonferenz stellte die Handwerkskammer Freiburg heute ihr Schwerpunktthema 2016 vor: „Handwerk 4.0“. Hintergrund der Initiative ist die für viele noch etwas unklare Verwendung des Schlagworts 4.0. „Wir möchten für mehr Klarheit sorgen - für uns und für unsere Betriebe. Grundsätzlich geht es um Digitalisierung“, erklärte Wolfram Seitz-Schüle, Geschäftsführer der Handwerkskammer Freiburg. Zuvor hatte Kammerpräsident Johannes Ullrich auf ein erfolgreiches Jahr 2015 für das regionale Handwerk zurückgeblickt. „Unsere Kennzahlen sind durchweg stabil“, so Ullrich. Nahezu stabile Beschäftigten- und Ausbildungszahlen und ein leichtes Umsatzplus von an die 2 Prozent mache das Handwerk zufrieden. Mit Blick auf die Flüchtlingsdebatte sagte Ullrich, die aktuelle Zuwanderung werde auf dem Ausbildungs- und Beschäftigtenmarkt zumindest kurzfristig keine spürbaren Impulse geben können. „Aber wir werden als Kammer alles tun, um diesen Menschen eine Perspektive zu geben und damit auch unsere Betriebe zu verstärken.“   

Im Fokus des Schwerpunktthemas 4.0 steht die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen mit Hilfe digitaler Werkzeuge. Die fortschreitende Digitalisierung löst einen beinahe revolutionären Transformationsprozess für viele Bereiche des Handwerks aus. Aufgabe der Handwerkskammer ist es, dabei die notwendige Unterstützung für die Mitgliedsbetriebe zu bieten. „Wir kreieren und vermitteln Angebote, zu denen praktische Hilfen genauso gehören wie die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Wir haben als Handwerkskammer die Möglichkeit, unterschiedlichste Gewerke an einen Tisch zu bekommen und so gemeinsam den Blick auf das Handwerk von morgen zu richten. Das wird enorm spannend“, freut sich Seitz-Schüle. Unter anderem mit dem Gründerzentrum Grünhof in Freiburg werde die Kammer in diesem Jahr zu diesem Zwecke kooperieren. Außerdem steht eine umfangreiche Veranstaltungsreihe mit praktischen Tipps für die Betriebe auf dem Programm. Von Social-Media-Marketing, über die digitale Zeiterfassung bis zu Auswirkungen auf die notwendige Qualifikation der Mitarbeiter reicht eine breite Palette von Angeboten. 

„Die Verwendung digitaler Möglichkeiten im Handwerk ist so vielfältig wie das Handwerk selbst“, skizziert Seitz-Schüle die Herausforderung für die Kammer. „Wir haben Unternehmen, die hier ganz weit vorne sind, wir haben aber genauso Betriebe, bei denen es so scheint, als sei die Zeit stehen geblieben.“ Beides kann funktionieren. Es geht somit darum, klarer zu erkennen, welchen konkreten Herausforderungen sich das Handwerk durch die fortschreitende Digitalisierung gegenüber sieht, und welche Rolle die fortschreitende Digitalisierung bereits im Handwerk spielt. „Nicht jeder Unternehmer muss alles nutzen was möglich ist“, so Seitz-Schüle. Aber jeder muss sich die Fragen stellen, ob er für sich im Bereich seiner Arbeitsprozesse, der Produktentwicklung, im Vertrieb oder Marketing Handlungsfelder erkennt. „Wir unterstützen dabei“, signalisiert Seitz-Schüle in Richtung Betriebe, die Angebote der Kammer wahrzunehmen. „Wir vernetzen hierfür Handwerk, Wissenschaft, Verbände, Innungen, Gewerkschaften, Gewerbeschulen und viele mehr.“

Zuwanderung bietet kurzfristig keine Entspannung auf dem Ausbildungs- und Beschäftigtenmarkt

Kammerpräsident Johannes Ullrich blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2015 für das regionale Handwerk zurück. „Unsere Kennzahlen sind durchweg stabil“, so Ullrich. Nahezu stabile Beschäftigten- und Ausbildungszahlen und ein leichtes Umsatzplus von an die 2 Prozent mache das Handwerk zufrieden. Begeisterung komme aber nicht auf, so Ullrich. Grundsätzlich sei mehr drin, aber das gebe der Markt zurzeit nicht her. „Wir brauchen mehr Leute im Handwerk“, machte Ullrich deutlich. Er sendete dabei auch ein Signal an die zukünftige Landesregierung, unbedingt die Stärkung der beruflichen Bildung im Land als zentrales Ziel der Bildungspolitik zu begreifen. Die aktuelle Zuwanderung werde hier zumindest kurzfristig auch keine Abhilfe schaffen. „Aber wir werden hier als Kammer alles tun, um diesen Menschen eine Perspektive zu geben und dabei auch unsere Betriebe zu verstärken“, machte Ullrich deutlich.

„Die Integration der seit 2015 stark anwachsenden Gruppe von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen, der sich die Bundesrepublik Deutschland in ihrer Geschichte ausgesetzt sieht“, ergänzte Seitz-Schüle. „Auf die Unternehmen sowie die Verbände und Kammern wird bei der Umsetzung eine zentrale Rolle, wenn nicht gar die eigentliche Schlüsselrolle, zukommen. Die Integration in den Arbeitsmarkt wird als der Erfolgsfaktor schlechthin benannt.“ Die Lage sei lange schwer zu überschauen gewesen. „Wir sind jetzt soweit, dass wir seriös die vielen Fragen unserer Betriebe beantworten können. Wir haben alle notwendigen Informationen, Materialien und Ansprechpartner so strukturiert, dass wir unseren Auftrag als Dienstleister wahrnehmen können, ohne dabei in Aktionismus zu verfallen. Ullrich und Seitz-Schüle verwiesen bei diesem Thema auf eine für das Frühjahr, gemeinsam mit der IHK Südlicher Oberrhein geplante Pressekonferenz. Diese Aufgabe könne man nur gemeinsam angehen. „Und wir möchten und werden hier auch gut und konstruktiv zusammenarbeiten“, stellte Ullrich klar.  

Infos: www.hwk-freiburg.de/...  

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