IT-Freiberufler im Jahr 2010 bislang gut ausgelastet

GULP Umfrage: Prognosen für den Rest des Jahres positiv, Stundensätze könnten weiter steigen

(PresseBox) (München, ) 70 Prozent der IT-Freiberufler waren im ersten Halbjahr 2010 zu 81 bis 100 Prozent ausgelastet, ergab eine Online-Umfrage der IT-Projektbörse GULP. Die Nachfrage nach externer Projektunterstützung steigt seit Anfang 2010 stetig an. Die drei bislang besten Monate des Jahres waren Juli, August und September mit jeweils mehr als 12.000 Projektanfragen, die über GULP an IT-Selbstständige zugestellt wurden. Von der hohen Nachfrage profitierten IT-Freelancer nicht nur, was ihre Auslastung angeht - sondern auch in punkto Stundensätze. Entsprechend positiv fällt deswegen die Prognose der IT-Freelancer für das zweite Halbjahr 2010 aus. An dieser Umfrage auf www.gulp.de nahmen 500 IT-Selbstständige teil.

"Mehr als zwei Drittel der IT-Freiberufler mit einer Auslastung von über 80 Prozent, das stimmt optimistisch", kommentiert Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP. "Dass sich der Markt aber noch nicht vollständig erholt hat, zeigen die hohen Werte im niedrigen Auslastungsbereich"

In dieser GULP Umfrage lässt sich die Tendenz beobachten, dass Freelancer entweder "sich vor Projekten nicht retten können" oder gar kein Projekt haben. Der Anteil nicht oder kaum ausgelasteter Freiberufler (10 Prozent) liegt zum Beispiel über dem der Consultants mit mittlerer Projektauslastung zwischen 61 und 80 Prozent (9 Prozent). Diese Tendenz war schon in den Vorjahren ersichtlich, als GULP ähnliche Umfragen durchführte. "Auch mehr als 12.000 Projektanfragen pro Monat sind natürlich keine Garantie dafür, dass jeder verfügbare IT-Freiberufler ein Stück vom Kuchen abbekommt", so Stefan Symanek. "Eine Ausgewogenheit bei der Projektauslastung ist mehr die Ausnahme als die Regel. Dies stellt besondere Herausforderungen an Zeitplanung und persönliche Kalkulation"

Prognose für das 2. Halbjahr 2010 positiv

IT-Selbstständige erwarten eine deutlich bessere zweite Jahreshälfte. Vor allem soll der Anteil der IT-Selbstständigen mit einer Auslastung von unter 20 Prozent von 10 (im ersten Halbjahr) auf fünf Prozent sinken.

Die Mehrheit der IT-Freiberufler ist nicht nur gut ausgelastet, sondern glaubt daran, dass es bergauf ging und geht, wie diese Umfrage zeigt. Im GULP Forum für Freiberufler schrieb im September ein Selbstständiger: "Vor acht Wochen oder so haben wir noch diskutiert ob die 'Krise' vorbei ist oder nicht. Zurzeit brummt es wie verrückt." Die Antwort eines anderen Selbstständigen darauf fiel bekräftigend aus: "Ich stellte erstaunt fest, dass für ein "ASAP" terminiertes Projekt auch noch eine Verfügbarkeit ab Januar 2011 akzeptabel ist. Das ist eher ungewöhnlich. Haben wir jetzt etwa einen Fachkräftemangel?"

Stundensätze steigen, sagen 40 Prozent der Freelancer

40 Prozent der IT-Freiberufler erwarten laut Umfrage, dass die Stundensätze von IT-Selbstständigen in absehbarer Zeit steigen werden. Diejenigen 11 Prozent, die mit einem Sinken rechnen, gehören mit großer Wahrscheinlichkeit zu den Freiberuflern, die im ersten Halbjahr 2010 nicht gut ausgelastet waren. Symanek: "Je nach Skills, Erfahrung, Wohnort, Marktposition und vielleicht Flexibilität profitierten die IT-Selbstständigen in unterschiedlichem Ausmaß von der steigenden Anzahl der Projektanfragen." Laut GULP Stundensatz-Auswertung haben die Freelancer ihre durchschnittlichen Honorarvorstellungen im August 2010 bereits um einen Euro auf 71 Euro erhöht.

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GULP Information Services GmbH

Mehr als 2.500 Kunden, 70.000 eingetragene IT-Experten, davon 7.000 mit Schwerpunkt Engineering, und über 800.000 abgewickelte Projektanfragen: GULP ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2009 einen Umsatz von 105,0 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale und an den Standorten Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 130 interne Mitarbeiter.

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