GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009: IT-Freiberufler werden immer älter

Ab zehn Jahren Berufserfahrung außerdem deutlich höhere Honorare

(PresseBox) (München, ) Es gibt immer weniger IT-Freiberufler unter 40 Jahren. Außerdem zahlt sich Berufserfahrung aus: Externe IT-Spezialisten mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung fordern um 26 Prozent höhere Stundensätze als unerfahrenere Kollegen. Das sind zwei Ergebnisse der GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009. Die halbjährlich durchgeführte Analyse basiert auf den Stundensatzforderungen der mehr als 65.000 IT-Freiberufler, die ihr Profil in die Datenbank der IT-Personalagentur GULP Information Services GmbH eingetragen haben, sowie auf den mehr als 600.000 abgewickelten Projektangeboten.

Immer weniger externe IT-Experten unter 40 Jahren

Der Trend der Veralterung, der schon in den GULP Stundensatz-Auswertungen der letzten Jahre ersichtlich war, hat sich fortgesetzt. Der durchschnittliche IT-Freiberufler ist mittlerweile 43 Jahre alt und kann 19 Jahre Berufserfahrung vorweisen. Nur noch 30,8 Prozent der IT-Freiberufler sind im Februar 2009 unter 40 Jahre alt, das sind zwölf Prozent weniger als noch im August 2008. An ihren Honorarvorstellungen hält diese Altersgruppe fest: IT-Freiberufler unter 40 Jahren fordern im Februar 2009 65 Euro - wie schon im August 2008. IT-Freiberufler über 40 Jahren verlangen im Februar 2009 72 Euro - ebenso seit sechs Monaten unverändert. Projektanbieter zeigen sich interessanterweise von der Veralterung unbeeindruckt. Der Anteil der Kontakte an die unter 40-Jährigen konnte in den letzten zwölf Monaten sogar ganz leicht zunehmen: um 2 Prozent auf aktuell 33,5 Prozent.

Berufserfahrung zahlt sich aus

Es kann von einer Zehn-Jahres-Grenze gesprochen werden: Ab zehn Jahren Berufserfahrung werden deutlich höhere Honorare verlangt. Selbstständige mit unter zehn Jahren Berufserfahrung fordern durchschnittlich 57 Euro pro Stunde, Freiberufler ab zehn Jahren Berufserfahrung 26 Prozent mehr (72 Euro). Am finanziellen Maximum kommen Freiberufler mit 20 bis 29 Jahren Erfahrung an. Ihre Honorarvorstellung von 75 Euro ist nicht nur die höchste, sondern liegt 4 Euro über der durchschnittlichen allgemeinen Stundensatzforderung der deutschen IT-Freiberufler (71 Euro im Februar 2009).

Wo bleibt der Nachwuchs?

Die Folge der erwähnten Zehn-Jahres-Grenze: Nur 7,3 Prozent der Freiberufler haben unter 10 Jahren Berufserfahrung. Immer weniger Selbstständige können außerdem "nur" bis zu 20 Jahren Berufserfahrung vorweisen: Ihr Anteil nahm seit August 2008 um 6 Prozent ab auf aktuell 56,2 Prozent. Die Projektanbieter zeigen sich auch hier unbeeindruckt: Mehr als die Hälfte aller Kontakte (59,2 Prozent) über www.gulp.de gehen aktuell an Freiberufler mit unter 20 Jahren Berufserfahrung; das ist ein Prozent mehr als im August 2008 (58,7 Prozent).

Höherer Preisdruck bei unerfahreneren IT-Freiberuflern

Freiberufler mit 20 und mehr Jahren Berufserfahrung werden aktuell, wie schon im August 2008, zu einem Stundensatz von durchschnittlich 73 Euro von Projektanbietern kontaktiert. Bei Selbstständigen mit weniger als 20 Jahren Berufserfahrung dagegen sank der kontaktierte Stundensatz von durchschnittlich 70 auf 69 Euro: Es scheint, als würden sie einem höheren Preisdruck unterliegen. Bei allen in der Auswertung angegebenen Stundensätzen handelt es sich um Netto-Beträge, das heißt ohne Mehrwertsteuer.

Hier finden Sie die vollständige GULP Stundensatz-Auswertung Februar 2009 - (http://www.gulp.de/...) - differenziert nach Alter, Position, Berufserfahrung und Region.

GULP Information Services GmbH

Mehr als 2.000 Kunden, 65.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft . Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von 88,1 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.

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