Grundfos: Innovation als Mission

1960 - 2010: Grundfos Deutschland feiert 50-jähriges Jubiläum

(PresseBox) (Erkrath, ) Seit Gründung von Grundfos Deutschland im Jahr 1960 hat das Unternehmen einen weiten Weg zurückgelegt: Gestartet mit Heizungs- und Unterwasserpumpen, umfasst das Portfolio heute Systemlösungen für alle Gewerke der Gebäudetechnik und unterschiedlichste Prozesse in der Industrie. Hinzu kommen Angebote für kommunale Wasserversorger und Abwasserentsorger. Nicht zuletzt gelten die umfassenden Service-Dienstleistungen als richtungsweisend für die Branche.

Mit diesem immer breiteren Produkt- und Service-Angebot entwickelte sich Grundfos zum Weltmarktführer bei Flüssigkeitspumpen - und setzte auf seinem Weg an die Spitze technische Meilensteine, die oft Benchmark für die Welt der Pumpen waren.

Heizungspumpen

Zu den Highlights bei Systemen für die Gebäudetechnik zählt die 1962 vorgestellte Heizungspumpe VP35 mit manuell einstellbarer, variabler Drehzahl; 1991 folgte die UPE als erste Heizungsumwälzpumpe mit integriertem Frequenzumformer. Diese Entwicklung führte 1993 schließlich zum MGE-Motor - noch heute ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für Grundfos, zeichnet sich diese Antriebstechnik aus eigener Produktion doch durch höchste Wirkungsgrade und die integrierte Regelungstechnik aus. Der seit 2001 verfügbare Permanentmagnet-Motor verbesserte die Energieeffizienz speziell der kleinen Heizungspumpen signifikant. Zu den Meilensteinen bei den Heizungspumpen zählt auch die patentierte AutoAdapt-Regelung: Dieser intelligente Anpassungsprozess erlaubt es der Pumpe, selbsttätig die Einstellung für den minimalen Energieverbrauch zu finden.

Hochdruckpumpen aus Edelstahl

Einer der Gründe, warum Grundfos sich so rasch zum weltweit führenden Pumpenhersteller entwickeln konnte, ist das langjährige Knowhow in der Verarbeitung von Edelstahl. Ein technischer Durchbruch war die mehrstufige Hochdruckpumpen-Baureihe CR (Grauguss/Edelstahl) bzw. CRN (komplett aus Edelstahl gefertigt). Die Modul-Bauweise ist eine Besonderheit der CR: Der Anwender kann unter einer Vielzahl von Varianten und Zusatzausrüstungen wählen. Für diverse Medien (korrosiv, abrasiv, hochviskos), hohe Drücke sowie einen breiten Temperaturbereich stehen unterschiedliche Werkstoffe (auch Titan!), spezielle Gleitringdichtungen und auch eine Ausführung mit Magnetkupplung zur Verfügung. Trotz der Standardisierung wichtiger Bauteile ist so eine Pumpenauslegung nach Maß möglich: Durch das Modular-Prinzip können rund eine Million unterschiedliche CR-Varianten hergestellt werden.

Brunnenpumpen SP

Menschen brauchen Wasser, fördern es vielfach aus Brunnen - und Grundfos leistete auch auf diesem Feld grundlegende Pionierarbeit: 1965 ersetzte das Unternehmen die bisherigen Tiefbrunnen-Kolbenpumpen durch eine gänzlich neuartige Serie von schlanken Unterwasser-Kreiselpumpen: die Baureihe SP. Standardwerkstoff ist Edelstahl 1.4301. Für den Einsatz mit besonders aggressiven Fördermedien stehen die Pumpen auch in Edelstählen weiterer Qualitäten zur Verfügung, z.B. für Seewasser und kontaminierte Flüssigkeiten.

Was SP-Pumpen insbesondere als Brunnenpumpen qualifizieren: Die Lager sind wassergeschmiert und haben eine achteckige Form. Sandkörner haben so kaum eine Chance, sich festzusetzen; sie werden mit dem Wasser ausgeschwemmt.

Nahezu alle Motorausfälle in Unterwasserpumpen rühren von einer zu hohen Motortemperatur her. Deshalb sind SP-Pumpen mit einem Schutz gegen die Überhitzung des Motors versehen und besitzen zudem einen Trockenlaufschutz.

Netzferne Wasserversorgung mit SQFlex

Die Photovoltaik bewährt sich als umweltfreundliche und zudem wartungsarme Stromversorgung für netzfern zu betreibende Pumpen (Landwirtschaft, Ferienhäuser). Gleiches gilt für die Nutzung der Windenergie. Mit dem System SQFlex offeriert Grundfos komplette Wasserversorgungs-Anlagen für beide Energieformen.

Grundbaustein ist eine Unterwasserpumpe der Baureihe SQ, deren Antrieb mit Sonnen- (SQFlex Solar) oder Windenergie (SQFlex Wind) bzw. mit einer Kombination dieser beiden Technologien funktioniert (SQFlex Kombi). Kann der Anwender zu keinem Zeitpunkt auf eine Wasserversorgung verzichten, stellt er einen kleinen Notstromgenerator parat (SQFlex Backup). So überbrückt man selbst absolut windstille Nächte.

Tauchpumpen KP

Pro Kopf verbraucht jeder Bürger zuhause täglich 122 Liter Trinkwasser. Ob er dieses Wasser nun trinkt, unter der Dusche genießt, zum Wäschewaschen nutzt oder schlicht die Toilette damit spült: Am Ende des Tages muss die etwa gleiche Menge als Schmutz- bzw. Abwasser aus dem Gebäude wieder abgeführt worden sein.

1984 bot Grundfos die erste aus Edelstahl gefertigte Tauchpumpe der Baureihe KP an. Die Pumpen sind korrosionsbeständig und wegen ihres geringen Gewichts auch für den mobilen Einsatz geeignet (Wassereinbrüche, Überflutungen). Beim stationären Einsatz sorgt der integrierte Kühlmantel auch im ausgetauchten Zustand für eine zuverlässige Kühlung und einen geräuscharmen Betrieb.

Tauchpumpen haben mittlerweile wegen ihres einfachen Handlings die konventionellen Pumpen schon vielfach aus der Schmutz- und Abwassertechnik verdrängt. Gegenüber trocken aufgestellten Pumpen haben sie den wesentlichen Vorteil, dass das komplette Aggregat (Pumpe und Motor) direkt im Wasser installiert wird. Damit entfallen Saugprobleme sowie saugseitige Rohrleitungen/Armaturen. Ausführungen mit exgeschützten Motoren sowie verschleiß- und korrosionsfeste Werkstoffe erlauben ihre Verwendung auch in der kommunalen und gewerblichen Abwasserentsorgung. Unter der Wasseroberfläche installiert, erfordern diese Pumpen einen nur geringen Wartungsaufwand; Tauchpumpen sind somit kostengünstig zu betreiben.

Fazit: Neue Produktionswege zu finden und verfügbare Materialien zu verfeinern, das zählt sicher mit zu den entscheidenden Merkmalen von Grundfos. Durch das Ausreizen technologischer Möglichkeiten und Grenzen sowie neuer Denkrichtungen wurden Fertigungstechniken und Pumpentechnologien entwickelt, die später von anderen Pumpenherstellern übernommen wurden. Eben: Innovation als Mission.

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