Gmeinder Getriebe hat die Messeschlacht gewonnen

(PresseBox) (Mosbach, ) Alle zwei Jahre im September findet die InnoTrans als weltgrößte Fachmesse für Schienenverkehrstechnik in Berlin statt. Erneut wartete die Messe mit Superlativen auf. Das gesamte Messegelände mit über 140.000 m² Fläche wurde von den Ausstellern belegt. Davon wurden alleine alle 74.000 m² in den Messehallen vollständig genutzt. Das Messefreigelände verfügte über 7.200 laufende Meter Gleise und diese waren vollständig mit Schienenfahrzeugen zugeparkt. Auf den Schienen wurden Lokomotiven aller Größen und Antriebsarten ausgestellt, ebenso Hochgeschwindigkeitszüge wie der ICE Nachfolger und weitere Fahrzeugtypen der übrigen Anbieter in diesem Segment, Triebwagen jeder Größenordnung und Antriebsart, Metrozugsysteme und Straßenbahnen. Selbstverständlich gehörten auch schienengebundene Sonderfahrzeuge wie Kranwagen, Gleisbaumaschinen, Feuerlöschzüge und vieles weitere dazu. Die Fahrzeuge standen dabei Puffer an Puffer, was natürlich einen ganz besonderen Reiz ausmachte.

Diese internationale Plattform durfte und ließ sich GMEINDER GETRIEBE GRUPPE (GGG), wie auch in den Jahren zuvor, nicht entgehen. Daher wurden alle Anstrengungen unternommen, um die Unternehmensgruppe im wahrsten Sinne des Wortes ins rechte Licht zu setzen. Also fiel der Messestand größer und schöner, ansprechend gekonnter aus, um sich somit erfolgreicher zu präsentieren. Die Besucher waren freudig überrascht und bestätigten das GGG-Konzept. Dies drückte sich direkt darin aus, dass der Messestand praktisch ständig umlagert war.

Dafür sorgten schon alleine die Exponate. Ein kompletter Tatzlagerantrieb mit 750 kW Antriebsleistung und einem Gewicht von über 4 Tonnen, bestimmt für Güterverschub- und Streckenlokomotiven, wurde vorgestellt. Das Folgeprodukt in Form einer Hybridlokomotive wird gar mit einer Antriebsleistung von 1.500 kW kundenbezogen entwickelt, produziert und in die Schweiz geliefert werden. Die ersten Fahrzeuge fahren bereits bei der SBB.

Als weiteres Exponat wurde das Hightech Wendeschaltgetriebe bis zu einer Leistungsklasse von 500 kW präsentiert. Das weitestgehend offene Schnittmodell zog gleichermaßen die interessierten Fachbesuchermassen und Fotografen an.

Das erklärte Ziel von GGG bei der Ausstellung war, die Kundschaft mit einer Auswahl von zukunftsweisenden Produkten zu überraschen und gleichermaßen das Interesse von potenziellen Neukunden zu wecken. Das internationale Fachpublikum fühlte sich auch gleich angesprochen. Die Vielzahl von neuen Kontakten bestätigte dieses Ansinnen eindrucksvoll. Das 6-köpfige Standpersonal wurde entsprechend gefordert und befand sich im Dauereinsatz. Dies ging etwas zu Lasten des eigenen Messerundgangs. Als Dank dafür hat Gmeinder eine Vielzahl von neuen internationalen Interessenten auf sich aufmerksam machen können. Erstmalig wurde auf der Messe ein Millionenauftrag über die Lieferung von Getrieben für eine S-Bahn endverhandelt und konnte in die Bücher genommen werden.

Die InnoTrans 2010 führte auch zu Synergien mit Mosbacher Unternehmen. Die Messe-lackierung der Exponate erfolgte durch die Fachfirma SKS-Lackiertechnik und diese war somit auch präsent. Die Stadt Mosbach selbst überzeugte sich durch unseren Oberbürgermeister Herrn Michael Jann und den Wirtschaftsförderer Alfred Schumacher von der Leistungsfähigkeit der Mosbacher Industrie auf dem globalen Parkett. Die Volksbank Mosbach eG, vertreten durch ihren Vorstandsvorsitzenden Herrn Klaus Saffenreuther und den Prokuristen Michael Weber, konnte ebenfalls auf dem Stand begrüßt werden. Die Herren waren gleichermaßen am Geschehen der Branche interessiert und von der Mächtigkeit der Schienenverkehrstechnik überrascht.

Eine Vielzahl von GGG-Mitarbeitern aus den Bereichen Technik, Einkauf, Fertigung und Service rundeten den Mosbacher Besucherkreis ab. Sie machten sich ein Bild über die neuesten Produkte und Leistungen in der Bahnbranche zum Nutzen ihrer Tagesarbeit. Die Gmeinder DHBW-Studenten lernten auf diese Weise ebenso die Branche besser kennen und werden dies sicher zum weiteren Anlass nehmen, den erfolgreichen Abschluss ihres Bachelor-Studiums zu erreichen.

Nach fünf intensiven Messetagen reiste das Messeteam, leicht erschöpft, aber hoch zufrieden, ab. Im Gepäck hatte man nicht nur eine Vielzahl von neu gesammelten Erfahrungen, auch gehörten ein neuer Auftrag sowie die Vertiefung von Kundenbeziehungen dazu. Ebenso wurden neue potenzielle Kunden kennengelernt und das Interesse internationaler Kundschaft geweckt. Das bedeutet: Nun beginnt erst für GGG die Arbeit der Nachbereitung der gewonnenen Kontakte und mehr...

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