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- Pressemitteilung BoxID 296393
Großprojekt zur Mandantentrennung erfolgreich abgeschlossen
Der regionale Energieversorger envia Mitteldeutsche Energie AG setzt mit GISA alle Unbundling-Anforderungen fristgerecht um und behauptet damit eine Vorreiterrolle in der Energiebranche.
(PresseBox) (Halle, )
Zwei Jahre dauerte das Großprojekt zum Unbundling der IT-Systeme der enviaM, dem größten regionalen Energiedienstleister in Ostdeutschland. Plangemäß gingen am 28. September 2009 fast 40 neu eingerichtete bzw. angepasste IT-Systeme an den Start. Damit gehört die enviaM zu den ersten Energieversorgern, die die von der Bundesnetzagentur geforderte Mandantentrennung fristgemäß zum 1. Oktober 2009 abgeschlossen haben. Vorstand Dr. Andreas Auerbach freut sich über die Vorreiterrolle, die das Unternehmen damit einnimmt: „Der Wettbewerb im Energiesektor ist groß. Mit dem Projektabschluss haben wir nicht nur fristgemäß alle Anforderungen erfüllt. Wir verfügen jetzt darüber hinaus über eine moderne und zukunftssichere IT-Landschaft, die uns einen effektiven Marktangang und optimale Kundenbetreuung ermöglicht.“
Fast 200 Mitarbeiter der enviaM und ihres IT-Dienstleisters GISA waren 24 Monate im Einsatz, um das ehrgeizige Ziel zu schaffen. Bereits im Januar 2009 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht und ein neues Kundenmanagementsystem (CRM) eingeführt. Gemeinsam mit der SAP AG hatten enviaM und GISA in einem Ramp-up-Projekt das neue SAP CRM 2007 erfolgreich als Template aufgebaut und an die Bedürfnisse regionaler Energieversorger angepasst. Anschließend erfolgte im Rahmen eines Rollout die Inbetriebnahme des CRM gemeinsam mit den anderen Systemlösungen. Das System erfüllt wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung von neuen und effizienten Geschäftsprozessen in der Kundenbetreuung, im Vertrieb, im Marketing und beim Datenaustausch mit anderen Marktpartnern. Weitere Bestandteile des Großprojekts waren die Umsetzung der Mandantentrennung zwischen Lieferant und Netz, ein neues Vertriebsdatenmanagement und der Aufbau von separaten Verbrauchsabrechnungs- und Reportingsystemen.
Im Rahmen des Unbundling forderte die Bundesnetzagentur per Gesetz die Energieversorger in Deutschland auf, alle Prozesse und alle IT-Systeme explizit einer der Marktrollen "Lieferant" oder "Netz" zuzuordnen. Der Datenaustausch zwischen Verteilnetzbetreiber und Vertrieb darf demnach ausschließlich nach definierten einheitlichen Prozessen und Datenformaten erfolgen. Neben der Umsetzung dieser rechtlichen Anforderungen lautete ein Projektziel der enviaM, interne Prozesse und die IT-Unterstützung effektiv und optimal zu gestalten.
Mit dieser branchenweiten Referenzlösung nehmen enviaM und GISA innerhalb der Energiebranche eine Vorreiterrolle ein und beweisen erneut ihre Technologie- und Serviceführerschaft.
Hintergrundinformationen:
Unbundling
Seit Inkrafttreten des im Juli 2005 verabschiedeten Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sind die Energieversorger dazu angehalten, die Bereiche Erzeugung und Vertrieb zu entbündeln. Das betrifft die buchhalterische, gesellschaftsrechtliche und informato-rische Trennung dieser Geschäftsbereiche. Das Unbundling soll dafür sorgen, den diskriminierungsfreien Netzzugang sicherzustellen und mehr Wettbewerb im Energie-markt zu erzeugen.
Über enviaM
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in den neuen Bundesländern. Das Unternehmen versorgt in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rund 1,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Mehr als 45 Prozent der Wertschöpfung und 75 Prozent des Einkaufs- und Investitionsvolumens verbleiben in Ostdeutschland.
Fast 200 Mitarbeiter der enviaM und ihres IT-Dienstleisters GISA waren 24 Monate im Einsatz, um das ehrgeizige Ziel zu schaffen. Bereits im Januar 2009 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht und ein neues Kundenmanagementsystem (CRM) eingeführt. Gemeinsam mit der SAP AG hatten enviaM und GISA in einem Ramp-up-Projekt das neue SAP CRM 2007 erfolgreich als Template aufgebaut und an die Bedürfnisse regionaler Energieversorger angepasst. Anschließend erfolgte im Rahmen eines Rollout die Inbetriebnahme des CRM gemeinsam mit den anderen Systemlösungen. Das System erfüllt wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung von neuen und effizienten Geschäftsprozessen in der Kundenbetreuung, im Vertrieb, im Marketing und beim Datenaustausch mit anderen Marktpartnern. Weitere Bestandteile des Großprojekts waren die Umsetzung der Mandantentrennung zwischen Lieferant und Netz, ein neues Vertriebsdatenmanagement und der Aufbau von separaten Verbrauchsabrechnungs- und Reportingsystemen.
Im Rahmen des Unbundling forderte die Bundesnetzagentur per Gesetz die Energieversorger in Deutschland auf, alle Prozesse und alle IT-Systeme explizit einer der Marktrollen "Lieferant" oder "Netz" zuzuordnen. Der Datenaustausch zwischen Verteilnetzbetreiber und Vertrieb darf demnach ausschließlich nach definierten einheitlichen Prozessen und Datenformaten erfolgen. Neben der Umsetzung dieser rechtlichen Anforderungen lautete ein Projektziel der enviaM, interne Prozesse und die IT-Unterstützung effektiv und optimal zu gestalten.
Mit dieser branchenweiten Referenzlösung nehmen enviaM und GISA innerhalb der Energiebranche eine Vorreiterrolle ein und beweisen erneut ihre Technologie- und Serviceführerschaft.
Hintergrundinformationen:
Unbundling
Seit Inkrafttreten des im Juli 2005 verabschiedeten Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sind die Energieversorger dazu angehalten, die Bereiche Erzeugung und Vertrieb zu entbündeln. Das betrifft die buchhalterische, gesellschaftsrechtliche und informato-rische Trennung dieser Geschäftsbereiche. Das Unbundling soll dafür sorgen, den diskriminierungsfreien Netzzugang sicherzustellen und mehr Wettbewerb im Energie-markt zu erzeugen.
Über enviaM
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in den neuen Bundesländern. Das Unternehmen versorgt in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rund 1,5 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Mehr als 45 Prozent der Wertschöpfung und 75 Prozent des Einkaufs- und Investitionsvolumens verbleiben in Ostdeutschland.
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